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Künstliche Intelligenz Selbstbewusstsein statt Sirenentöne

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KI made in Germany: KI-Algorithmen erkennen verschiedene Objekte und ordnen Farben zu. Mit der Software sollen künftig Fahrzeuge und Roboter sehen lernen und damit autonom in vernetzten Städten navigieren. Quelle: dpa

Wer sagt, Europa liege in Sachen Künstliche Intelligenz zurück, argumentiert einseitig. Europas Industrie will nicht den Menschen modellieren, sondern reale Produkte verbessern. Eine Stärke, die andere nicht haben.

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Wenn derzeit von Zukunftstechnologie in Europa die Rede ist, dann meist in alarmierendem Tonfall. Man beklagt die schwindende digitale Wettbewerbsfähigkeit und fragt besorgt nach der Rolle Europas in einer Weltwirtschaft, die zunehmend den Gesetzen der Plattformökonomie folgt, in der sich die USA und China einen atemberaubenden Wettlauf um die Schlüsselkompetenz der künstlichen Intelligenz (KI) liefern. In dieser Sichtweise ist der alte Kontinent vor allem technologisch ins Hintertreffen geraten, gerade im Basis-Know-how der IT-Welt abhängig von anderen.

Das alles ist nicht ganz falsch, und doch fordert es zum Widerspruch heraus. Denn in der Verbindung von „Internet der Dinge“ und industriellen Prozessen, vor allem im Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion, hat Europa Stärken, die andere nicht haben. Anlass genug für mehr europäisches Selbstbewusstsein – und eine gezielte Innovationspolitik, die unsere Stärken stärkt.

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