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Abfindung wird überprüft Satter Nachschlag für Linde-Aktionäre?

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Gasbehälter des Industriegasekonzerns Linde Quelle: dpa

Das Münchner Landgericht prüft die Abfindung für Linde-Altaktionäre nach der Fusion des Dax-Konzerns mit Praxair. Für den Industriegas-Riesen könnte es teuer werden, betroffene Anleger dürfen auf einen Nachschlag hoffen.

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Das Landgericht München hat gegen Linde ein Spruchverfahren zur Überprüfung der Angemessenheit der Barabfindung eingeleitet. Der Münchner Dax-Konzern hatte im Zuge des Zusammenschlusses mit dem US-Konkurrenten Praxair Aktionäre zu einem Preis je Aktie von 189,46 Euro herausgedrängt (Squeeze-out). Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) hält die Grundlagen für diesen Wertansatz wie unterstellte Marktrisikoprämie oder Wachstum für falsch und fordert eine Nachbesserung. „Betrachtet man sämtliche einzelnen Punkte, die zu einer theoretischen Nachbesserung führen könnten, würde man rein rechnerisch wohl bis zu 80 Euro je Aktie an Nachbesserung errechnen können. Praktisch dürften aber nicht alle Punkte tatsächlich zum Ansatz kommen können“, so Daniel Bauer, Vorstandvorsitzender der SdK, gegenüber der WirtschaftsWoche. „Über eine realistische Höhe möchte ich aber keine Schätzungen abgeben, da wir selbst Partei des Verfahrens sind“, so Bauer.

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