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Vier Änderungsvorschläge Unser Sozialstaat: Teuer, ineffizient und ungerecht

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Katja Suding, stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete, fordert eine Reform des Sozialstaats Quelle: LAIF/Hans-Christian Plambeck

Teuer, ineffizient, intransparent und ungerecht – das ist unser Sozialstaat heute. Hilfe statt Hürden sollte künftig das Prinzip lauten: Denn die meisten, die von der Gemeinschaft Hilfe bekommen, warten nur darauf, loszulegen.

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Viele Politiker gehen bei ihren Vorstellungen von einem guten Sozialstaat von einem Bürger aus, der vom Staat wie ein unmündiges Kind an die Hand genommen werden muss. Die Aufgabe des Sozialstaates sehen sie darin, Menschen dauerhaft zu unterstützen oder sie über Zwang dazu zu motivieren, zu arbeiten und Geld zu verdienen.

Damit trauen sie den Menschen wenig zu – wenig Kreativität und Fähigkeiten, wenig Willen zu Leistung und Aufstieg. Mein Menschenbild ist das nicht. Ich habe erlebt: Die allermeisten Menschen wollen etwas leisten, für sich und für andere. Menschen haben nicht zu wenig Ehrgeiz, sie stehen vor zu vielen Hürden. Das zu verkennen ist das größte Problem, wenn wir aktuell über den Sozialstaat der Zukunft diskutieren.

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