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Familienunternehmen Wo Frauenförderung besser gelingt als in Dax-Konzernen

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Frauen an der Spitze bauen ihre Unternehmen so um, dass bald echte Gleichberechtigung im ganzen Haus herrscht – und machen damit vor, wie auch Großkonzerne es schaffen könnten. Quelle: Jan Philip Welchering für WirtschaftsWoche

Der Aufstieg von Frauen ins Top-Management geht kaum voran. Außer in Familienunternehmen. Die zeigen, wie echte Chancengleichheit funktioniert – auch wenn der Anlass oft nicht ganz freiwillig ist.

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Bis heute erinnert sich Angelique Renkhoff-Mücke im Detail an diesen Wintertag im Jahr 1998. Beim fränkischen Unternehmen Warema, einem Hersteller von Jalousien und Sonnenschirmen, steht die Betriebsversammlung an. Renkhoff-Mücke kennt diese Veranstaltungen, schließlich hat sie ihren Vater, den Gründer des Unternehmens, jahrelang dabei begleitet. Nun aber ist der Vater todkrank, und der Geschäftsführer raunt ihr zu, sie solle doch schnell einmal etwas zu ihrer Rolle und der Zukunft des Unternehmens sagen. Also nimmt sie ihren Mut zusammen, tritt vor die 2200 Mitarbeiter und sagt, dass sie Respekt habe vor der großen Verantwortung und versuchen werde, ihr Bestes zu geben. „Die Mitarbeiter haben das als offen und ehrlich angenommen. Unterm Strich hat mir das mehr Sympathien und Rückhalt gegeben“, sagt sie.

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