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Proteste Unruhen in Chiles Hauptstadt führen zum Ausnahmezustand

In der südamerikanischen Metropole ist ein zunächst friedlicher Protest eskaliert. Demonstranten setzten ein Büro-Hochhaus in Brand und demolierten U-Bahnhöfe.

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Der chilenische Präsident Sebastian Pinera hat nach Unruhen in der Hauptstadt Santiago den Ausnahmezustand über die Metropole verhängt. Zu den Ausschreitungen kam es bei Protesten gegen Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr.

Demonstranten setzten ein Büro-Hochhaus in Brand, demolierten mit Eisenstangen die Eingangssperren von U-Bahnhöfen und legten dort Feuer. Die zunächst friedlichen Demonstrationen waren von Schülern und Studenten ausgegangen.

Der weit verbreitete Unmut über hohe Lebenshaltungskosten in der Stadt mit ihren sechs Millionen Einwohnern hat Forderungen nach weitreichenden Reformen im Land ausgelöst – unter anderem des Steuer- und Rentensystems.

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