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US-Präsident Diese Mitarbeiter hat Trump schon vergrault

Gary Cohn ist nicht der erste hochrangige Mitarbeiter, der sich mit US-Präsident überworfen hat. Er gehört vielmehr zu einer ganzen Reihe von Mitarbeitern, die gehen mussten oder freiwillig das Weite suchten. Ein Überblick.

Gary Cohn Quelle: dpa
Hope Hicks Quelle: AP
Dina Powell Quelle: AP
Steve Bannon Quelle: dpa
Sebastian Gorka Quelle: REUTERS
Tom Price Quelle: REUTERS
Michael FlynnBereits im Februar gab Trumps Nationaler Sicherheitsberater, Michael Flynn, nach nicht einmal einem Monat sein Amt auf. Der Grund: Er hatte falsche Angaben zu seinen Russland-Kontakten gemacht. Er tritt auf Aufforderung des US-Präsidenten zurück, der Flynn jedoch als Opfer einer Medienkampagne sieht. Quelle: AP
James ComeyDonald Trump hat den damaligen FBI-Chef Comey im Mai überraschend entlassen. Vermutungen gehen dahin, dass sich der Präsident an den Ermittlungen des FBI-Direktors in der Russland-Affäre gestoßen hatte. So wird mittlerweile auch in diesem Zusammenhang untersucht, ob Trump sich der Rechtsbehinderung schuldig gemacht hat. Comey schreibt unterdessen ein Buch. Wie die „New York Times“ weiter berichtete, haben alle größeren Verlage starkes Interesse an dem Werk bekundet. Das Buch soll von Comeys „Erfahrungen im öffentlichen Dienst“ handeln. Geplant seien keine konventionellen Memoiren, in denen ausgepackt werde, zitierte die Zeitung Comeys literarischen Agenten Matt Latimer. Quelle: dpa
Michael DubkeTrumps erster Kommunikationsdirektor im Weißen Haus nimmt Ende Mai "aus persönlichen Gründen" den Hut. Näher äußern sich weder Dubke noch das Weiße Haus zu den Hintergründen. Der Posten des Kommunikationsdirektors im Weißen Haus war seit Mai dieses Jahres nicht mehr besetzt. Quelle: AP
Sean SpicerEs sei ihm eine Ehre gewesen, dem Präsidenten Donald Trump und den USA zu dienen, schrieb der 45-Jährige auf Twitter. Er bleibe noch bis Ende August im Amt. Hintergrund des Rücktritts war die Berufung von Anthony Scaramucci zum neuen Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, wie unter anderem der Sender NBC und die „New York Times“ berichteten. Spicer soll zu Trump gesagt haben, die Entscheidung für Scaramucci sei „ein großer Fehler“, schrieb die „New York Times“. Sean Spicer war vom ersten Tag der Amtsübernahme Trumps an umstritten. Er hatte sich am Tag nach der Amtseinführung des Präsidenten einen heftigen Streit mit Journalisten über die Zahl der Besucher bei der Zeremonie vor dem Kapitol in Washington geliefert. Quelle: dpa
Reince PriebusUS-Präsident Donald Trump hat nach wenigen Monaten seinen Stabschef Reince Priebus entlassen. Der Stabschef kontrolliert den Zugang zum Präsidenten und hilft, die politischen Prioritäten festzulegen. In Trumps Umfeld war ein offener Machtkampf ausgebrochen. Der in der vergangenen Woche zum Kommunikationschef ernannte frühere Wall-Street-Banker Anthony Scaramucci äußerte sich nach einem Bericht des Magazins "New Yorker" vom Donnerstag mit vulgären Worten über Priebus und Trumps Chefstrategen Steve Bannon. Demnach bezeichnete er Priebus in einem Telefongespräch mit einem Reporter als "verdammten paranoiden Schizophrenen" und beschuldigte Bannon, die Stärke Trumps für eigene Zwecke zu missbrauchen. Quelle: AP
Sally YatesGerade einmal elf Tage lang war Sally Yates geschäftsführende Generalstaatsanwältin und Justizministerin. US-Präsident Trump hat sie entlassen, nach dem sie die Anwälte des Justizministeriums angewiesen hatte, Trumps Einreiseverbot für Flüchtlinge und Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern nicht juristisch zu verteidigen. In den Augen Trumps habe sie damit das Justizministerium verraten. Die 56-Jährige hatte dem Ministerium 27 Jahre lang gedient. Bereits 2015 wurde sie gefragt, ob sie einem Präsidenten Paroli bieten würde, wenn der etwas Unrechtmäßiges von ihr verlangt. Sie antwortete mit: Ja. Quelle: AP
Preet BhararaNach einem Regierungswechsel ist es üblich, dass auch politische Beamte ausgetauscht werden - allerdings erst, wenn Ersatz für sie gefunden ist. US-Präsident Trump bat den Bundesstaatsanwalt zunächst im Amt zu bleiben, Mitte März wurde er allerdings wie weitere 46 von 93 US-Bundes-Staatsanwälte zum sofortigen Rücktritt aufgefordert. Er weigerte sich , wurde aber wenig später ausgetauscht - ein höchst seltener Vorgang. Quelle: AP
Katie WalshGemeinsam mit Priebus musste auch die stellvertretende Stabschefin gehen. Quelle: AP
Walter ShaubFür massive Kritik an Interessenkonflikten Trumps im Amt des US-Präsidenten war der Leiter der Behörde für Regierungsethik, Walter Shaub, bekannt. Er trat ebenfalls im Juli zurück. „Bei der Arbeit mit der amtierenden Regierung ist mir klar geworden, dass wir die bestehenden Ethikregeln verbessern müssen“, teilte Shaub in einer Stellungnahme mit. Seine Amtszeit wäre regulär erst im Januar 2018 ausgelaufen. Quelle: AP
Anthony ScaramucciNur zehn Tage nach seiner Ernennung hat der neue Kommunikationschef von US-Präsident Donald Trump, Anthony Scaramucci, den Posten schon wieder geräumt. Das Weiße Haus erklärte, Scaramucci wolle damit dem neuen Stabschef John Kelly einen unbelasteten Start ermöglichen. Dieser solle die Gelegenheit bekommen, sein eigenes Team aufzubauen. Quelle: REUTERS
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