Edelmetall: Hier lagert das meiste Gold der Bundesbank
Goldreserven auf dem Heimweg
Insgesamt 674 Tonnen Gold sollen bis 2020 aus Paris und New York zurück nach Deutschland gebracht werden. Damit würden dann wieder 50 Prozent der deutschen Goldreserven in der Bundesbank-Zentrale in Frankfurt lagern. Seit 2013 werden die Barren schrittweise nach Deutschland überführt – allein 2016 wurden mehr als 216 Tonnen des Edelmetalls verlagert. Die Bundesrepublik verfügt aktuell über 3.378 Tonnen Goldreserven.
Deutsche Bundesbank – Frankfurt am Main
In der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main lagern Stand 31- Dezember 2016 knapp 48 Prozent der deutschen Goldreserven, genauer gesagt 1.619 Tonnen.
Federal Reserve Bank – New York City
In den Tresoren der Federal Reserve Bank in New York lagern aktuell noch 1.236 Tonnen Gold – ein Anteil von 36,6 Prozent. Mit der Verlagerung von 111 Tonnen Gold vergangenes Jahr wurde das Soll für 2020 bereits erfüllt: Insgesamt 300 Tonnen Gold wurden zwischen 2013 und 2016 von New York nach Frankfurt gebracht.
Bank of England – London
Bei der Bank of England in London lagern aktuell 432 Tonnen Gold, oder 12,8 Prozent der deutschen Goldreserven. Aus London soll vorerst kein Gold nach Deutschland gebracht werden, somit bleibt die britische Hauptstadt drittgrößte Lagerstätte für deutsche Goldreserven.
Banque de France – Paris
Bei der Banque de France in der französischen Hauptstadt lagern noch 91 Tonnen deutsches Gold, ein Anteil von 2,7 Prozent. Sämtliche Goldreserven Deutschlands sollen bis 2020 aus Frankreich zurückverlagert werden. Im vergangenen Jahr wurden 105 Tonnen Gold von Frankreich nach Deutschland gebracht.