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Funklöcher Scheuer plant Ausbau des Mobilfunknetzes

Rund eine halbe Millionen Haushalte sollen an das 4G-Mobilfunknetz angeschlossen werden. Dazu sollen zusätzlich 1000 Mobilfunkmasten an Verkehrsknotenpunkten errichtet werden. Quelle: dpa

Funklöcher für Handynutzer sollen durch einen Ausbau des Netzes verringert werden. Bis 2020 soll die Netzabdeckung von Haushalten bei 99 Prozent liegen.

In Deutschland sollen in den nächsten gut zwei Jahren rund eine halbe Million Haushalte zusätzlich an das moderne 4G-Mobilfunknetz angeschlossen werden. "Wir haben noch was draufgelegt zur bestehenden Vereinbarung", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Donnerstag nach einem Treffen mit den drei Mobilfunkbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland.. Abgestimmt wurde dies auch mit Kommunen und Ländern. Das bedeute beispielsweise, dass jetzt sofort etwa 1000 zusätzliche Mobilfunkmasten an Verkehrsknotenpunkten errichtet würden, sagte der CSU-Politiker.

Bisher waren die Anbieter verpflichtet, 98 Prozent der Haushalte abzudecken. Das haben sie nach eigenen Angaben auch erreicht. Jetzt soll die Abdeckung Ende 2020 bundesweit 99 Prozent betragen. Dieses letzte Prozent gilt als sehr teuer, da es sich um abgelegene Gebiete handelt. Im Gegenzug will der Bund den Anbietern bei der künftigen Auktion der neuer Frequenzen entgegenkommen. So sollen diese erst nach Zuteilung bezahlt werden. Scheuer sprach von einer Milliarde Euro, mit der man die Konzerne so entlaste.

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