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„GroKo hält nicht über den Jahreswechsel hinaus“ Platzt jetzt die GroKo? Die Endzeit-Visionen der Politiker

Nachdem die regierenden Parteien SPD und Union bei der EU-Wahl große Verluste einstecken mussten, steht die Große Koalition auf der Kippe. Manch ein Beobachter legt sich sogar schon auf ein konkretes Enddatum fest.

Friedrich Merz: „Die große Koalition hält nicht über den Jahreswechsel 2019/2020 hinaus“. Auch wenn die Regierung handlungsfähig ist, fehlt es an neuen Ideen und gesellschaftlichen Anstößen. Quelle: dpa
Armin Laschet: „Ich glaube, dass sie bis zum Herbst dauert. Bis Weihnachten - das kann keiner sagen. Sagte der NRW Ministerpräsident und CDU-Vize, laut der Rheinischen Post. Quelle: dpa
Der hessische Ministerpräsident Bouffier sieht sogar nur eine 50:50 Chance für die GroKo. Dem privaten Rundfunksender Hit Radio FFH sagte er: „Ende des Jahres halte ich für möglich. Aber ich würde das im Moment mal 50:50 sehen.“ Am Rande des Hessenfestes in Berlin betonte der CDU-Vorsitzende, dass erst nach dem geplanten SPD-Parteitag genauer gesagt werden könne, ob sich die Koalition noch einmal aufraffe. Quelle: AP
Beim Koalitionspartner, der SPD, wünscht man sich derweil Ergebnisse. Generalsekretär Lars Klingbeil findet: „Ob die Koalition die Halbzeitbilanz übersteht, hängt davon ab, ob die Union bereit ist, die festgelegten und vereinbarten Dinge auch zu liefern“. Quelle: REUTERS
BaWü-Ministerpräsident Kretschmann: glaubt nicht, dass die GroKo bald endet. Quelle: dpa
Seine Partei-Kollegin Katrin Göring-Eckardt sieht das etwas anders. Sie sagt „dass Union und SPD jeweils für sich fertig haben und eigentlich auch miteinander. Quelle: dpa
AFD-Parteivorstandsmitglied Beatrix von Storch ist nicht überrascht. „Diese große Koalition ist am Ende“, sagte von Storch im ZDF-„Morgenmagazin“. Quelle: dpa
Gabriel Felbermayr indes, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, sieht in einem möglichen Bruch der Koalition nicht nur Negatives: „Ein Ende der Groko mit oder ohne Neuwahlen bedeutet natürlich Unsicherheit, aber eine neue Konstellation könnte auch frischen Schwung bringen - zum Beispiel, wenn es auf eine Jamaika-Koalition hinausliefe". Quelle: dpa
Carsten Brzeski, Deutschland-Chefvolkswirt der ING, sieht das ähnlich: „Vielleicht gibt es etwas Spannung an den Aktienmärkten, aber ansonsten würde es erst nach den Wahlen spannend werden." Am schlimmsten wären lange Koalitionsverhandlungen. „Ein deutlicher Ausgang der Wahlen könnte den aktuellen Reform- und Investitionsstau in Deutschland wahrscheinlich lösen und wäre damit positiv". Quelle: imago images
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