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Hamm Platz drei bei der Wirtschaftsfreundlichkeit - doch insgesamt liegt Hamm im hinteren Drittel des Rankings

Hamm belegt mit 88,6 Punkten Platz 84 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Hamm mit 42,9 Punkten auf Platz 71 und beim Dynamikranking mit 45,7 Punkten auf Platz 82. Wo die Stärken von Hamm liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Von 2004 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Hamm um 17,3 Prozent. Im Mittel der 100 Städte im Ranking wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 11,6 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 17 für Hamm.Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Hamm von 2004 bis 2009 um 3,3 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz 29.Von 2004 bis 2009 sank die Arbeitslosenquote in Hamm um 2,6 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 2,3 Prozentpunkte. Rang 33 für Hamm.

Niveauranking

74,4 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Hamm in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 61,7 Prozent Positivantworten. Platz drei für Hamm.60,0 Prozent (Durchschnitt: 36,8 Prozent) aller befragten Unternehmen in Hamm attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Hamm beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz fünf.Im Jahr 2009 registrierte man in Hamm 8.324 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.198 Delikte). Daraus folgt Rang 23.

Schwächen

Dynamikranking

Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Hamm um 1,2 Prozentpunkte. In allen 100 untersuchten kreisfreien Städten lag die Veränderung bei 0,0 Prozentpunkten. Platz 96 für Hamm.In der Zeit von 2004 bis 2009 ergibt sich für Hamm ein Demografieindex von 91,6 Punkten. Damit belegt Hamm Platz 91. Werte über 100 Punkte (Durchschnitt aller 100 Städte) bedeuten: Eine Stadt hat in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche, vergleichsweise günstigere Entwicklung erlebt. Punkt-Werte kleiner als 100 dokumentieren eine relativ ungünstigere demografische Entwicklung. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt.Die Einkommensteuerkraft in Hamm stieg in den Jahren 2004 bis 2008 um 26,4 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 41,2 Prozent. Platz 82.

Niveauranking

Im Jahr 2009 hatten in Hamm 32,1 Prozent aller Einwohner ab 55 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 96. Im Mittel aller 100 untersuchten Städte erreicht der Anteil älterer Beschäftigter ein Niveau von 38,3 Prozent.Mit einem Pendlersaldo von 0,6 je 100 Einwohner belegt Hamm Rang 92 im INSM-WiWo-Vergleich der 100 größten kreisfreien Städte.6,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hamm haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 11,8 Prozent. Rang 91 für Hamm.

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