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Start 2023 Bundesministerien noch uneinig über Einheitsnummer für Unternehmen

Exklusiv
Das Bundeswirtschaftsministerium Quelle: imago images

Die Bundesregierung will eine bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer für jedes Unternehmen einführen – nach 20 Jahren Vorbereitungszeit.

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Die Bundesregierung will eine bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer für jedes Unternehmen einführen – nach 20 Jahren Vorbereitungszeit. Die Einheitsnummer gilt als Kernelement für die digitale Verwaltung und soll alle Betriebe bei sämtlichen Behörden eindeutig identifizieren. Einen entsprechenden Gesetzentwurf möchte das Bundeswirtschaftsministerium in den nächsten Tagen fertigstellen, sagte ein Ministeriumssprecher gegenüber der WirtschaftsWoche. Allerdings gibt es noch Streit um die Superzahl, erfuhr die WirtschaftsWoche aus Ministeriumskreisen. So plädiert das Bundesarbeitsministerium dafür, die bereits vorhandene Unternehmernummer der Gesetzlichen Unfallversicherung zu verwenden und das Statistische Bundesamt als registerführende Behörde zu bestimmen. Das Finanzministerium pocht dagegen auf die Wirtschafts-Identifikationsnummer des Bundeszentralamtes für Steuern, die allerdings noch nicht existiert und deshalb kaum zum geplanten Start der Einheitsnummer am 1. Januar 2023 flächendeckend verfügbar wäre. Eine Einigung soll nun eine Ressortabstimmung auf Staatssekretärsebene bringen. Die Wirtschaft fordert seit Jahren eine „Once-Only-Nummer“ für Unternehmen, die bei allen Behörden gleichermaßen gültig ist und für eine deutliche Bürokratieentlastung sorgen soll.

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