Hyperloop Pod-Competition: Kapsel der Münchner Studenten schafft schon 324 km/h
SpaceX-CEO Elon Musk hat geladen: Bei der Hyperloop Pod Competition II in Hawthorne, Kalifornien, kamen am Sonntag die Entwicklerteams für die Transportkapsel zusammen und ließen ihre Gefährte um die Wette fahren.
Blick in die Röhre: In Kapseln sollen Menschen per Unterdruck mit Schallgeschwindigkeit durch Röhren von Stadt zu Stadt reisen.
Die Entwürfe sehen ganz unterschiedlich aus. Das ist etwa die Kapsel des "Paradigm Hyperloop"-Teams der Memorial University in Neufundland, Kanada. Sie erinnert an einen Hochgeschwindigkeits-Zug.
Die Kapsel des "Virginia Tech"-Teams ähnelt dagegen eher einer Kanonenkugel.
Und so stellt sich das "Swiss Loop"-Team aus der Schweiz ihren Hyperpod vor. Gewonnen hat jedoch ein anderes Geschoss...
Nämlich die der Studentenorganisation „Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt“ (WARR). Die WARR ist an der Technischen Universität München angesiedelt.
So sehen Sieger aus: Die Mitglieder des WARR-Teams feiern ihren Sieg beim Hyperloop-Wettbewerb.
Wie läuft's? Elon Musk schaut sich die Testfahrt in der Röhre an.
Auf 324 Stundenkilometer beschleunigte ihre Kapsel in der 1,25 kilometerlangen Teströhre.
Musk nannte die Fahrt der Münchner Kapsel „unglaublich“ und veröffentlichte ein Video der Fahrt durch die Röhre auf Twitter.
Die WARR setzte sich mit gewaltigem Abstand gegen 24 andere Studentengruppen durch - die Kapsel der zweitplatzierten Gruppe aus Kanada erreichte etwas über 100 Stundenkilometer.
Schnell noch ein Selfie mit der Sieger-Kapsel.
Ein Blick auf das Testgelände und die Pavillons der Studententeams in Hawthorne.