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Wissenswert Zehn Fakten über Zähne

Warum klappern wir mit den Zähnen? Warum ist Fluorid in Zahnpasta? Und reinigt eine elektrische Zahnbürste eigentlich besser? Zehn spannende Fakten über unsere Zähne.

Unsere Zähne sind nicht nur wichtig zur Zerkleinerung von Nahrung, wir brauchen sie auch für die Artikulation. Das merkt man spätestens, wenn die Dritten nötig werden und nicht richtig angepasst sind - dann kommt es oft zu unfreiwilligen Zischlauten. Außerdem ist ein intaktes Gebiss ein Signal von Gesundheit und Schönheit. Im Bild: Das israelische Model Bar Refaeli. Quelle: dapd
Warum klappern wir mit den Zähnen? Es handelt sich um eine Schutzfunktion des Körpers. Wenn wir frieren, aktiviert das vegetative Nervensystem unsere Muskeln, damit wir uns wieder aufwärmen. Die Muskeln ziehen sich schnell zusammen und entspannen sich wieder. Werden dabei auch die Kiefermuskeln aktiviert, wackelt der Unterkiefer und dann schlagen die Zähne hörbar aufeinander. Quelle: dpa
Zahnpflege setzte sich erst im 19. Jahrhundert durch. Die vermutlich älteste Zahnbürste Europas stammt aus der Zeit um 1750. Bis dahin wurden schlechte Zähne und Zahnschmerzen nicht als Zeichen mangelnder Hygiene, sondern als von Gott gegeben betrachtet. Quelle: AP
Der Zahnschmelz ist härter als Knochen. Damit er möglichst widerstandsfähig bleibt, empfehlen Zahnärzte Zahncremes mit Fluorid. Es härtet den Zahnschmelz und beugt so Karies vor. Die zunehmende Verbreitung von fluoridhaltigen Zahnpasten hat zu einem deutlichen Rückgang von Karies bei Kindern und Jugendlichen geführt. Foto: Johann Kierzkowski/proDente/dpa Quelle: dpa
Schon Gletschermann "Ötzi" litt unter schlechten Zähnen. Ähnlich wie heutige Menschen plagten ihn vor mehr als 5000 Jahren Karies und Parodontitis. Obendrein war einer seiner Frontzähne - vermutlich unfallbedingt - abgestorben, wie Forscher vom Zentrum für Evolutionäre Medizin (ZEM) der Universität Zürich nachweisen konnten. Foto: R. Seiler / Zentrum für Evolutionäre Medizin Quelle: dpa
Zähne können auch schuld an Rückenschmerzen sein. Denn die Nerven und Muskeln im Kiefer stehen in Verbindung mit der Wirbelsäule. Mediziner sprechen von einer Kraniomandibulären Dysfunktion, wenn durch Verlust eines Zahns oder Fehlstellungen der Zähne Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Mögliche Folgen sind auch Nacken-, Ohren- oder Gelenkschmerzen oder Schwindel und Tinitus. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH
Elektrische Zahnbürsten können deutlich mehr Beläge und Bakterien entfernen als eine Handzahnbürste, denn sie arbeiten mit bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute. Allerdings kann man nicht generell sagen, dasss elektrische Zahnbürsten besser sind als Handzahnbürsten - es hängt von der individuellen Putztechnik ab. Wer mit einer normalen Bürste gründlich vorgeht und auch Zahnseide benutzt, kann gleich gute Putzergebnisse erzielen. Für Putzfaule kann eine elektrische Bürste die bessere Wahl sein, weil sie einen Großteil der Arbeit allein erledigt. Quelle: Fotolia
Die ebenmäßigen, strahlend weißen Zähne vieler Hollywood-Stars sind keineswegs auf gute Gene zurückzuführen: Verbreitet werden sogenannte Veneers genutzt. Das sind hauchdünne Schalen aus Keramik, die in einem aufwändigen Verfahren auf die Zähne gesetzt werden. Die Oberfläche sieht einem echten Zahn täuschend ähnlich. Die Schalen halten mehrere Jahre. Quelle: AP
Mann packt scih an die Brust Quelle: dpa
Wissenschaftler forschen gerade an einem Kaugummi, dass Schäden an Zahn-Implantaten frühzeitig melden soll. Ein bitterer Geschmack im Mund soll als Warnsignal, etwa für Entzündungen, dienen. So soll ein rechtzeitiges Eingreifen sichergestellt und ein Verlust des Implantats oder gar ein Übergreifen der Entzündung auf Gewebe und Knochen verhindert werden. Quelle: Fotolia
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