Auto-Neuheiten Frech, frisch und fesch durch den Auto-Frühling

Mercedes-AMG öffnet den GT Roadster, Porsche haucht dem 911 mehr Power ein, Skoda macht den RS immer stärker, und sogar Lada hat was Neues am Start. Die Neuheiten am Automarkt im Überblick.

Porsche liefert den Sportwagen 911 in der S-Version nun auf Wunsch mit 30 PS mehr ausNach der Leistungssteigerung kommt der aufgeladene 3,0-Liter-Boxermotor in den Carrera- und Targa-Modellen auf 331 kW/450 PS und damit auf das Niveau des besonders sportlichen GTS-Modells. Das Leistungs-Kit umfasst unter anderem größere Abgasturbolader, eine Sportabgasanlage, dynamische Motorlager sowie ein neues Motorraum-Styling mit titanfarbener Abdeckung und Einlegern in Carbon. Der Preis startet abhängig von der Fahrzeugausstattung bei 10.139 Euro, das Grundfahrzeug kostet mindestens 112.100 Euro. Ab Juni ist die Leistungssteigerung auch zur Nachrüstung für Fahrzeuge mit Sport Chrono-Paket erhältlich. Quelle: Hersteller
GT 86 Tiger: Ein Toyota wie ein Raubtier Mit orangem Lack und schwarzen Zierstreifen an den Türen will der Toyota GT86 als Sondermodell „Tiger“ an das gleichnamige Raubtier erinnern. Neben der lediglich zurückhaltend gestreiften Karosserie zählen ein schwarzer Heckspoiler und 17-Zoll-Felgen in Anthrazit zu den Erkennungsmerkmalen der in Deutschland auf 30 Einheiten limitierten Edition. Zur Ausstattung zählen darüber hinaus Sport-Stoßdämpfer von Sachs, beheizbare Leder-Alcantara-Sitze und eine Türeinsätze in Wildlederoptik. Motorisiert ist das Sondermodell wie alle anderen Varianten mit einem 147 kW/200 PS starken 2,0-Liter-Boxerbenziner. Die Preisliste startet bei 35.000 Euro, gegenüber der Basisvariante bedeutet das einen Aufschlag von 5.000 Euro. Quelle: Hersteller
Mazda CX-5: Kompakt-SUV ab 25.000 EuroZu Preisen ab 24.990 Euro ist ab sofort die neue Generation des Mazda CX-5 bestellbar. Das Basismodell wird über die Vorderräder von einem 121 kW/165 PS starken 2,0-Liter-Saugbenziner angetrieben, zur Ausstattung zählen in der Einstiegsvariante „Prime-Line“ unter anderem Klimaanlage, Radio und Berganfahrassistent. Insgesamt umfasst das Angebotsprogramm für das Kompakt-SUV neben der Allradausführung des kleinen Benziners zwei Diesel mit 110 kW/150 PS und 129 kW/175 PS. Letzterer ist ausschließlich mit Allradantrieb zu haben. Außer dem manuellen Sechsganggetriebe steht für alle Varianten eine Sechsgang-Automatik zur Wahl. Neben der Basis-Ausstattung gibt es drei weitere Linien bis hin zum nahezu voll ausgestatteten „Sports-Line“-Modell, das als Allrad-Benziner bei 34.890 Euro startet. Quelle: Hersteller
Mercedes-AMG GT Roadster: Druckvolles DoppelEnde April kommt in Deutschland die Offen-Version des AMG-Sportwagens GT im Doppelpack in den Markt. Die Preise starten bei 129.180 Euro für den GT Roadster mit 350 kW/476 PS, der stärkere GT C mit 410 kW/557 PS kostet mindestens 160.650 Euro. Ausgestattet sind Oben-ohne-Flitzer mit klassischem Stoffdach. Das dreilagige, in den drei Farben Beige, Rot und Schwarz erhältliche Verdeck öffnet und schließt komfortabel auf Knopfdruck in elf Sekunden und das bis zu einem Tempo von 50 km/h. Noch flotter bewegt sich der Zweisitzer auf der Straße. Die Starkversion GT C katapultiert sich und seine Begleiter in 3,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 316 km/h. Kein Wunder, muss eine Pferdestärke doch nur knapp drei Kilo GT beschleunigen. Quelle: Hersteller
Den Preisbrecher des kommenden Halbjahrs hat Kia mit der Neuauflage des Picanto im ProgrammDie Basisofferte für den Kleinstwagen liegt klassentypisch bei 9.990 Euro, die todschicke und umfänglich ausgestattete Top-Version GT-Line kostet 5.000 Euro mehr, lässt dann aber kaum mehr Wünsche offen. Der koreanische Fünftürer ist beim Modellwechsel zwar nicht gewachsen, bietet aber dank längeren Radstands deutlich mehr Platz im Innenraum als zuvor. Auch der Kofferraum wächst auf maximal rund 1.000 Liter. Den bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregaten, einem Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, stellen die Koreaner ab Herbst einen Turbo-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS zur Seite. Quelle: Hersteller
Suzuki Swift: Die Preise starten ab 11.000 EuroNachdem der Kleinwagen in den letzten beiden Generationen zumindest äußerlich kaum voneinander zu unterscheiden war, tritt die neueste Auflage des Kleinwagens im Mai wieder optisch eigenständiger auf. Vor allem die rundlicher gezeichnete Front unterscheidet ihn von seinen Vorgängern. Innen sitzt es sich nun etwas komfortabler, vor allem die Kopffreiheit hinten hat zugelegt. Der Charakter des Fünftürers hat sich weniger stark geändert: Er bleibt klein, leicht und agil. Für den Antrieb stehen ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 66 kW/90 PS, den es mit Front- und auch Allradantrieb gibt, und ein 82 kW/112 PS starker 1,0-Liter-Dreizylinder mit Turboaufladung zur Wahl. Quelle: Hersteller
Ford Fiesta: Die Preise starten bei 13.000 EuroIn der achten Generation positioniert sich der Kölner Kleinwagen-Bestseller deutlich erwachsener, wird bei nahezu unveränderten Abmessungen außen und vor allem innen edler. Im Vergleich mit dem sehr verspielten Cockpit im Vorgänger wirkt die neue Version angenehm klar, aufgeräumt und modern. Dazu kommen mehr Modellvarianten: Neben einer besonders luxuriösen Vignale-Ausgabe gibt es erstmals auch eine Crossover-Linie namens „Active“. Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Quelle: Hersteller
Ungewöhnlichster Neuling im unteren Preissegment ist der Dacia Logan MCV StepwayDie neue Variante des 8.000-Euro-Kombis trägt ein modisches Geländewagen-Kleid und wartet mit fülliger Ausstattung auf. Vom eher schmucklosen Standardmodell setzt sich der Stepway unter anderem durch eine zweifarbige Frontschürze, schwarze Seitenschweller und Radhausverbreiterungen sowie einen angedeuteten Unterfahrschutz am Heck ab. Die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie sorgt für besseres Vorankommen auf schlechten Wegen, Allradantrieb jedoch fehlt. Exakte Preise für den mindestens 66 kW/90 PS starken Crossover-Kombi gibt es noch nicht, rund 12.000 Euro scheinen realistisch. Quelle: Hersteller
Das größte Auto in der Günstig-Klasse ist der Hyundai i30 KombiDie zweite Karosserieversion des koreanischen Kompaktmodells streckt sich auf 4,59 Meter Länge und gefällt mit einer sachlichen Linienführung, dezentem Chromschmuck und einer nach hinten leicht abfallenden Dachlinie. Trotzdem ist im Fond viel Platz - bis zu 1.650 Liter stehen zur Verfügung. Die Antriebspalette besteht aus drei Benzinern mit 74 kW/100 PS bis 103 kW/140 PS, die drei Diesel decken ein Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS bis 100 kW/136 PS ab. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 17.500 Euro starten.   Quelle: Hersteller
Fiat-Werkstuner Abart legt gemeinsam mit dem Motorradhersteller Yamaha ein Sondermodell seines sportlichsten Kleinstwagens aufAls Abarth 695 XSR Yamaha verfügt der Fiat-500-Ableger über die 121 kW/165 PS starke Ausführung des 1,4-Liter-Turbomotors der Baureihe, eine Sportabgasanlage, 17-Zoll-Leichtmetallräder und Teilleder-Sportsitze. Erkennbar ist die auf 695 Einheiten limitierte Auflage des Viersitzers zudem an Alu-Applikationen und roten Zierteilen auf der grauen Karosserie, die an das Design von Moto-GP-Bikes erinnern sollen. Die Preise starten bei 25.000 Euro für die Limousine, das Cabriolet kostet mindestens 27.500 Euro. Abarth zählt zu den Sponsoren des Moto-GP-Teams von Yahama; beide Unternehmen haben bereits mehrfach bei Sondermodellen zusammengearbeitet. Quelle: Hersteller
Nissan Juke Premium: Was auf die OhrenMit einem leistungsstarken Audiosystem bietet Nissan den Juke nun als Sondermodell „Premium“ an. Das Mini-SUV verfügt über eine Soundanlage der französischen Herstellers Focal. Optisch gibt sich das in Deutschland auf 50 Einheiten limitierte, prinzipiell schwarz lackierte Editionsmodell unter anderem durch schwarze Außenspiegelkappen, einen Stoßfänger in gleicher Farbe sowie ebenfalls schwarze Einsätze in den 18-Zoll-Felgen zu erkennen. Zur Ausstattung zählen darüber hinaus Navigationssystem, Umfeldüberwachung per Kamera und ein Assistenzpaket. In Verbindung mit dem 85 kW/115 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner und Frontantrieb kostet das kleine SUV 24.565 Euro. Gegenüber dem vergleichbaren Standardmodell bedeutet das einen Aufschlag von rund 5.000 Euro. Quelle: Hersteller
BMW: Mit neuen X-Modellen an die SpitzeMit einer groß angelegten Modelloffensive will BMW den Spitzenplatz unter den Premiummarken von Mercedes zurück erobern. In diesem und im kommenden Jahr sollen 40 neue und überarbeitete Pkw und Motorräder auf den Markt kommen. Zu den wichtigsten Neuheiten zählt die neue Generation des Mittelklasse-SUV X3, die noch 2017 auf den Markt kommt. 2018 ergänzen der sportliche X1-Ableger X2 und das Oberklassemodell X7 das SUV-Angebot der Münchner. Quelle: Hersteller
Citroen E-Berlingo: Viel Platz, null EmissionenIn Zukunft wird der Multispace, die familientaugliche Pkw-Version des Berlingo, in einer batterieelektrischen Antriebsvariante zu haben sein. Wie schon andere Citroen-Stromer wird der E-Berlingo von einem 49 kW/67 PS und 200 Newtonmeter starken Motor angetrieben, der seinen Strom aus einer 22,5-kWh-Batterie bezieht. Fahrleistungen nennen die Franzosen nicht, doch dürften diese auf Niveau des Nutzwert-Pendants liegen, der in knapp unter 20 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprintet und bis zu 110 km/h schnell wird. Die theoretische Reichweite liegt bei 170 Kilometer. An einer 230-Volt-Steckdose dauert das Laden der Akkus 12 bis 15 Stunden, per Chademo-Stecker ist auch ein Schnelladevorgang möglich, bei der die Batterien in 30 Minuten zu 80% befüllt werden. Die Markteinführung des familienfreundlichen Stromers erfolgt in wenigen Monaten. Preise werden noch nicht genannt, doch dürfte der E-Berlingo wohl etwas mehr als das Nutzfahrzeug-Pendant kosten. Dieses bietet Citroen derzeit für knapp über 25.000 Euro an. Quelle: Hersteller
Kia Sportage: Wer viel ausgibt, spart auch vielMit einem Preisnachlass von bis zu 4.400 Euro ist der Kia Sportage bis Ende Juni zu haben. Die maximale „Bestseller-Prämie“ gilt beim Kauf des Top-Modells GT Line mit dem 136 kW/185 PS starken Diesel, Allradantrieb und Automatik, der mit Rabatt für 35.090 Euro zu haben ist. Bei anderen Varianten des Kompakt-SUV fällt der Preisvorteil geringer aus. So beträgt er beim Sondermodell „Dream Team Edition“ mit dem 97 kW/132 PS starken Einstiegsbenziner 2.600 Euro. Der Endpreis beläuft sich dann auf 23.790 Euro. Quelle: Hersteller
Hyundai Tucson Advantage: Neuer Antrieb fürs SondermodellHyundai bietet den Tucson ab sofort die 130 kW/177 PS starke Top-Motorisierung 1.6 T-GDI auch in Kombination mit Frontantrieb und Doppelkupplungsgetriebe DCT an. Die neue Variante gibt es zum Preis von rund 32.600 Euro ausschließlich für das Sondermodell Advantage. Basis für diese Variante ist das Ausstattungsniveau Trend. Sie beinhaltet unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallräder, LED-Rückleuchten, Nebelscheinwerfer und eine Dachreling. Zudem gibt es eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrische Fensterheber, Sitzheizung vorn, Geschwindigkeitsregelanlage sowie Leder für Lenkrad, Schaltknauf und Handbremshebel. Als besondere Extras gibt es darüber hinaus einen automatisch abblendenden Innenrückspiegel, Parkpiepser hinten, Navisystem mit 8-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera, DAB+-Radio, Spurhalteassistent, Totwinkelassistent sowie Verkehrszeichenerkennung. Quelle: Hersteller
Jeep bietet sein neues Kompakt-SUV Compass in Deutschland zur Markteinführung im Juli in einer „Opening Edition“ anZur Ausstattung zählen 18-Zoll-Räder, LED-Rückleuchten und Chrom-Zierteile an den Fenstern. Für den Antrieb stehen ein Diesel mit 103 kW/140 PS sowie ein 125 kW/175 PS starker Benziner zur Wahl, jeweils mit Neunstufenautomatik und Allradantrieb. Die Preise starten bei 35.900 Euro.   Quelle: Hersteller
Lada führt in diesem Frühjahr den Vesta in Deutschland einDas Fahrzeug soll eine neue Ära bei dem zu Renault gehörenden größten russischen Autohersteller einläuten. Das 4,41 Meter lange Kompaktmodell mit den zwei auffälligen bumerangförmigen Sicken an der Flanke wird von einem 106 PS starken 1,6-Liter-Motor angetrieben. Der Vesta, den es auch mit Automatik geben wird, verfügt als erster Lada nicht nur über Seitenairbags, sondern auch über Features wie Tempomat, Sieben-Zoll-Touchscreen, WLAN-Hub, Rückfahrkamera und Frontscheiben-Enteiser... Quelle: Hersteller
Lada VestaDie Stufenhecklimousine ist 178 km/h schnell und hat einen Normverbrauch von 6,0 Litern je 100 Kilometer. Der Preis für die Basisversion liegt bei knapp 12 500 Euro. Darin enthalten sind Leichtmetallfelgen, eine Audioanlage und die Metalliclackierung. Die gehobenere Ausstattung ist 1000 Euro teurer, die Automatik kostet 760 Euro extra.   Quelle: Hersteller
Skoda legt beim frisch gelifteten Octavia wieder eine extra starke Variante des sportlichen RS-Modells aufDer 2,0-Liter-Turbobenziner im neuen RS 245 leistet – die Bezeichnung zeigt es an – 180 kW/245 PS und damit 15 PS mehr als in der Standardausführung. Premiere feiert die Top-Ausführung der Kompakt-Baureihe auf dem Genfer Salon (9. bis 19. März). Der bislang stärkste Octavia der Unternehmensgeschichte ist als Limousine und Kombi erhältlich ... Quelle: Hersteller
In beiden Varianten stellt der aufgeladene Vierzylindermotor ein Drehmoment von 370 Nm zur VerfügungDie Kraft wird wahlweise über eine Sechsgang-Handschaltung oder ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Stufen an die Vorderräder geleitet, die von einer elektronisch geregelten Quersperre in Zaum gehalten werden. Der Spurt von null auf 100 km/h gelingt der Limousine in 6,6 Sekunden, der Kombi benötigt eine Zehntelsekunde länger. Die Höchstgeschwindigkeit ist in beiden Fällen auf 250 km/h begrenzt. Quelle: Hersteller
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