Neue Schutzhülle für Tschernobyl Begraben unter tausenden Tonnen Stahl

30 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe bekommt der havarierte Reaktorblock 4 eine neue Schutzhülle. Die weltbekannte Silhouette des Kraftwerks verschwindet, doch der gefährlich Teil des Rückbaus beginnt erst.

Kraftwerksruine von Tschernobyl im Mai 1986 Quelle: dpa
Luftaufnahme Tschernobyl 1986 Quelle: AP
Hotel in der Geisterstadt Prypjat Quelle: dpa
Kontaminierter Schrott Quelle: dpa/dpaweb
 Betonsarkophag in Tschernobyl Quelle: AP
Zerstörter Bedienpulte Quelle: dapd
Sarkophag im Jahr 2006 Quelle: dpa
Eine neue Schutzhülle kommt Quelle: dpa
Ein Stahlkoloss entstehtIm Jahr 2012, genau 26 Jahre nach der Reaktorkatastrophe, beginnen die Bauarbeiten an einer neuen Stahlhülle über dem Betonsarkophag. Er entsteht in 330 Meter Entfernung zur Kraftwerksruine. Die Kosten für den 108 Meter hohen Mantel werden auf gut 2,1 Milliarden Euro geschätzt. Zwischenzeitlich drohte ein Baustopp, weil sie die G7 nicht auf finanzielle Hilfen für die Ukraine einigen konnten. Das Bild zeigt den Baufortschritt im Jahr 2013. Quelle: dpa
Sarkophag für Tschernobyl Quelle: dpa
Transport-HydraulikAuf Spezialschienen wird die mehr als 36 000 Tonnen schwere Konstruktion langsam zu dem etwa 330 Meter entfernten Reaktor geschoben. 14 Tage dauert es, bis die gewaltige Stahlglocke den Reaktor vollständig verschluckt hat. Quelle: dpa
Beginn des Rückbaus Quelle: dpa
Ein Neuanfang Quelle: REUTERS
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