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Sonnenbrand So schützen Sie Ihre Haut vor der Sonne

Endlich ist die Sonne wieder da, es winken Temperaturen von mehr als 30 Grad. Doch wer seine Haut direkt der Sonne aussetzt, wird nicht braun, sondern rot. Wie Sie die Sonne genießen, ohne Ihrer Haut zu schaden.

Wenn sie Urlaub in den Bergen machen, beachten sie folgendes: Durch die dünne Luft in ist die Sonneneinstrahlung dort höher als im Flachland. Pro 1000 Höhenmeter muss mit einer 10 bis 20 Prozent höheren UV-Belastung gerechnet werden. Quelle: dpa
Wenn der Winter vorbei ist, muss sich die Haut erst wieder an die Sonne gewöhnen: Die Haut braucht ein bisschen Zeit, um die schützenden Pigmente zu bilden. Wer sich vorgenommen hat, mehr Sport zu treiben, nimmt ja auch nicht gleich am Marathon teil. Also lieber erstmal im Schatten bleiben oder sich nur kurz den UV-Strahlen aussetzen. Kalkleisten, die sich direkt in die pralle Sonne werfen, enden sonst so wie die Dame auf dem Foto. Quelle: dpa
Vom Vorbräunen auf der Sonnenbank raten Hautärzte dringend ab. Allgemein sollte man auf Solariumbräune verzichten: Studien belegen, dass das Hautkrebsrisiko um 75 Prozent steigt, wenn Menschen einmal im Monat oder öfter auf die Sonnenbank gehen. Und je jünger, desto höher das Risiko, dass die Haut schwere Schäden nimmt. Quelle: AP
Doch auch wenn die Haut schon an Sonne gewöhnt ist und eine gewisse Bräune hat, sollte man es nicht übertreiben: Gerade in der stärksten Mittagshitze, also circa zwischen elf und 15 Uhr, sollten Sonnenanbeter lieber in den Schatten gehen. Aber auch im Schatten kann man sich einen Sonnenbrand zuziehen. Deshalb gilt auch hier: eincremen nicht vergessen. Quelle: dpa
Doch nicht nur die Haut sollte vor den UV-Strahlen geschützt werden, sondern auch das Haar. Wer seine Haare der prallen Sonne aussetzt, riskiert Schäden: Sie werden trocken und bleichen aus. Deshalb während der größten Mittagshitze am besten einen Hut oder ein Kopftuch tragen. Der Haut zuliebe sollte die Kopfbedeckung auch Ohren und Nacken schützen. Quelle: dpa
Dass Sonnen ohne entsprechenden Schutz der Haut keine gute Idee ist, muss eigentlich nicht mehr erwähnt werden. Deshalb nur noch einmal die wichtigsten Fakten: - den Lichtschutzfaktor lieber zu hoch als zu niedrig wählen - mindestens eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad eincremen - empfindliche Stellen wie Nasenrücken, Fußrücken, Ohren, Dekolleté und Glatze nicht vergessen - auch wasserfeste Sonnencreme muss regelmäßig nachgeschmiert werden. Die Creme hält vielleicht dem Wasser stand, aber nicht dem Handtuch - mehrmals eincremen verlängert den Schutzfaktor der Sonnenmilch nicht zusätzlich - Sonnencremes sollten frei von Oxybenzon und Retinylpalmitat sein, weil diese Stoffe Allergien auslösen können und selbst im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Quelle: dpa
Vorsicht: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor kann die Entstehung von schwarzem Hautkrebs zwar verzögern, aber nicht vollständig verhindern. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wird der schwarze Hautkrebs jährlich bei etwa 20.000 Menschen diagnostiziert. Betroffen sind meist Menschen über 40. Zwanzigjährige mit Melanomen seien aber aufgrund des geänderten Sonnenverhaltens und häufiger Solarienbesuche keine Seltenheit mehr. Quelle: dpa
Auch beim Schwimmen sollte man sich eincremen, Wassertropfen auf der Haut können sonst wie ein Brennglas wirken und die Intensität der Sonnenstrahlen noch verstärken. Es ist zwar richtig, dass die UV-Strahlen unter Wasser an Intensität verlieren - damit sie die Haut gar nicht mehr schädigen können, müsste man jedoch sehr tief tauchen. Also lieber wasserfeste Sonnenmilch auftragen und regelmäßig nachcremen. Quelle: dpa
Grundsätzlich gilt: je nackter, desto Sonnenbrand. Noch wirkungsvoller als Sonnencreme mit höchstem Lichtschutzfaktor, ist nur Kleidung. Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut sollten also auch bei hohen Temperaturen ein T-Shirt über der Badehose tragen und den Kopf mit einem Hut oder Tuch schützen. Quelle: dpa
Babys und Kleinkinder sollen allerdings grundsätzlich nicht den direkten UV-Strahlen ausgesetzt werden. Der Sonnenschutz der Haut ist erst ab 13 Jahren voll ausgebildet. Empfehlenswert ist spezielle Sonnenschutzkleidung, die sie im Fachhandel erhalten können. Normale Baumwollkleidung verfügt nur über einen geringen Lichtschutzfaktor. Quelle: dpa
Wer seine Augen ungeschützt der Sonne aussetzt, riskiert eine Schädigung der Augen. Auch der graue Star kann von zu viel Sonne ausgelöst werden. Deshalb sollten sich Sonnenanbeter unbedingt eine Brille mit CE-Prüfzeichen zulegen, die die Augen vor der UV-Strahlung schützt. Quelle: dpa
Außerdem sollten Sie, falls Sie Medikamente einnehmen, auf eventuelle Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung achten. Einige Medikamente können die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Quelle: dpa
Achten sie auf die geringe Haltbarkeit von Sonnenschutzmitteln! Angebrochene Flaschen mit Sonnenmilch sollten ein halbes Jahr nach Anbruch entsorgt werden, da sie ansonsten nicht mehr hautverträglich sein können. Eine Faustregel: Für jede Saison einen neuen Sonnenschutz kaufen. Quelle: dpa
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