Vermögensverwalter Gewinn von Blackrock bricht wegen Marktturbulenzen um 30 Prozent ein

Immer mehr Vermögensverwalter beachten Nachhaltigkeitsaspekte bei der Anlagepolitik - auch auf Wunsch der Kunden. Quelle: Reuters

Auch das verwaltete Vermögen ist im zweiten Quartal gesunken. Für die schwachen Zahlen macht der US-Konzern die unsichere Lage verantwortlich: Investoren scheuten das Risiko.

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Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat im zweiten Quartal wegen sinkender Gebühreneinnahmen infolge der Marktturbulenzen einen Gewinnrückgang um rund 30 Prozent erlitten. Der bereinigte Gewinn verringerte sich im Zeitraum April bis Juni auf 1,12 Milliarden Dollar nach 1,61 Milliarden im Vorjahreszeitraum, wie Blackrock am Freitag mitteilte.

Je Aktie sank der Gewinn auf 7,36 Dollar von 10,45 Dollar ein Jahr zuvor. Das lag unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 7,90 Dollar gerechnet hatten.

„Die Anleger haben es gleichzeitig mit hoher Inflation, steigenden Zinsen und dem schlechtesten Jahresbeginn für Aktien und Anleihen seit einem halben Jahrhundert zu tun“, fasste Konzernchef Larry Fink die Lage zusammen. Deshalb scheuten Investoren das Risiko und hielten sich zurück. Das von Blackrock verwaltete Vermögen sank um elf Prozent auf 8,49 Billionen Dollar.

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