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BrandIndexWo gibt’s das beste Wetter?

Wetter-Websites und -Apps profitieren vom anhaltenden Regen. Verbraucher haben klare Präferenzen, welchen „Wetter-Marken“ sie vertrauen. Eine Offline-Institution wird dabei online zum Insider-Tipp.Markus Braun 20.06.2016 - 06:07 Uhr

Eine junge Frau läuft in Berlin bei anhaltendem Regen Richtung Fernsehturm.

Foto: dpa

Die Wettervorhersage dient doch ohnehin nur dazu, um festzustellen, ob der Regen wärmer oder kühler wird. Das könnte man nach den vergangenen Wochen sarkastisch sagen. Trotzdem bleibt sie für viele wichtig. Und obwohl es die Basis-Informationen im Radio, im Fernsehen, in Zeitungen und Online – also praktisch überall und jederzeit – kostenlos gibt, geben Menschen Geld für Wetterinformationen aus.

Zum Zeitpunkt der Recherche für diesen Text waren unter den Top 10 kostenpflichtigen iOS-Apps zwei Wetter-Apps. Wie zufrieden die Verbraucher mit verschiedenen Online-Wetterdiensten gerade in Zeiten katastrophaler Überschwemmungen sind, zeigt der YouGov-Markenmonitor BrandIndex.

Zu den oft gekauften Apps zählt die Pro-Version des Regen-Radars von WetterOnline. Tatsächlich scheint dieser Anbieter besonders stark von den aktuellen Wetterverhältnissen zu profitieren. Der Nutzwert von WetterOnline steigt in unseren täglichen Umfragen seit Wochen stetig an, während viele andere Wetter-Seiten und -Apps stagnieren.

Gebäude und Hausrat

Egal ob Blitzeinschlag, Sturmschäden oder Zerstörungen durch Hagelkörner: Wenn das Haus oder die Wohnung durch solche Unwetter in Mitleidenschaft gezogen wurde, übernehmen die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer die Kosten für die Schäden. Mieter halten sich an ihre Hausratversicherung, Vermieter an die Wohngebäudevariante. Kommt es zu Überschwemmungen durch Starkregen, brauchen Hausbesitzer und Mieter eine Elementarschadenversicherung. Die hat aber längst nicht jeder! Vorsicht auch beim Blitzeinschlag: Versichert sind meist nur dessen direkte Auswirkungen, nicht aber so genannte Überspannungsschäden. Das sind Schäden, die erst in zweiter Ableitung durch den Blitz verursacht werden.

Foto: dpa

Autos

Die Teilkaskoversicherung übernimmt die Hagel-, Blitz- und Sturmschäden. Ist das Blech verbeult oder die Scheiben kaputt, werden die Reparaturkosten für gewöhnlich in voller Höhe erstattet. Vorher gilt es für Voll- und Teilkaskoversicherte aber nachzurechnen: Was bedeutet die Kostenübernahme für den künftigen Schadenfreiheitsrabatt? Fahrzeughalter, deren Auto durch ein Unwetter beschädigt wurde, sollten die Schäden mit einer Kamera dokumentieren und diese binnen einer Woche dem Versicherer melden.

Foto: dpa

Feld und Ernte

Landwirte können ihre Felder gegen Hagel versichern. Fast acht Millionen Hektar sind so vor dem finanziellen Risiko eines Ertragsausfalls geschützt. Das entspricht in etwa der Größe von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zusammen.

Foto: dpa

Sturmschäden
Für Schäden nach Stürmen haften Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen. Allerdings: Stürmisch ist es aus Sicht der Versicherer es erst ab Windstärke acht. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von 61 Kilometern pro Stunde. In Zweifelsfragen helfen die Verbraucherzentralen in den einzelnen Bundesländern. Dort erhalten Geschädigte auch viele Tipps.

Im Bild: Ein Unwetter über Augsburg (Bayern). Die Hitze verabschiedete sich mit Gewittern und Hagelschlag.

Foto: dpa

Bloß nicht leichtsinnig werden

Wer trotz polizeilicher Warnung sein Auto in einem durch Hochwasser gefährdeten Gebiet abstellt oder auch nur dorthin fährt, der riskiert, dass der Versicherer nur einen Teil des Schadens trägt oder sich auch ganz verweigert. Dies gilt insbesondere, wenn der Versicherte in einer Weise gehandelt hat, durch die der Schaden hervorgerufen wurde. Zumindest kann die Gesellschaft dann entsprechend der Schwere des Verschuldens ihre Leistung kürzen. Lediglich ein unkorrektes Verhalten, das als "leichte Fahrlässigkeit" betrachtet werden kann, bewahrt vor solchen finanziellen Einbußen.

Im Bild: Ein Junge schiebt sein Fahrrad über eine überschwemmte Straße in Lohmar (Nordrhein-Westfalen). Heftige Gewitter haben in Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen Rettungseinsätzen der Feuerwehr geführt.

Foto: dpa

Schäden durch Blitzschlag

Schlägt der Blitz direkt in ein Haus ein, kommt der Gebäudeversicherer für Schäden am Gebäude auf. Schäden durch Überspannung werden nur ersetzt, wenn der Blitz direkt in das versicherte Grundstück oder Gebäude eingeschlagen ist. Sonstige Schäden durch Überspannung, Überstrom oder Kurzschluss sind nur dann über die Gebäudeversicherung abgedeckt, wenn eine zusätzliche Klausel, die sogenannte Überspannungsklausel vereinbart wurde. Das gilt ebenso für die Hausratversicherung.

Im Bild: Rettungskräfte versuchen Jungvieh aus einem Stall in Lamderdingen (Bayern) zu befreien, der nach einem Blitzschlag teilweise eingestürzt war.

Foto: dpa

Kaputter Hausrat
Wenn der Sturm mit Hausrat spielt, zahlt die Hausratversicherung – aber nur, wenn diese Dinge während der Böen in einem Gebäude untergebracht waren und beschädigt wurden. Eine Ausnahme gibt es für Mieter, wenn Antennen und Markisen außen am Gebäude angebracht sind und ausschließlich durch die Bewohner der versicherten Wohnung genutzt werden. Auch dann zahlt die Hausratversicherung den Schaden.

Im Bild: Feuerwehrleute pumpen in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz) Wasser aus einer überfluteten Garage. Gewitterregen sorgten in weiten teilen von Rheinland-Pfalz für Überflutungen.

Foto: dpa

Regen flutet Keller
Überflutet Dauerregen Keller und beschädigt dabei Wände und Inventar, dann hilft allein die so genannte "Elementarschaden-Versicherung". Denn Gebäudeversicherungen haften nicht für Schäden durch eindringendes Wasser. Die Police, die meist als Ergänzung zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung angeboten wird, deckt noch einige weitere Schäden ab, etwa Schäden durch Überschwemmung, Erdbeben oder Erdrutsch.

Im Bild: Mitarbeiter einer Reinigungsfirma entfernen in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz) Schlamm aus dem Gebäude der Feuerwache.

Foto: dpa

Baum beschädigt Auto

Für einen Blechschaden haftet nur die Vollkaskoversicherung, wenn ein Auto auf einen umgestürzten Baum fährt. Ist ein nachweislich morscher Baum umgestürzt und hat Haus oder Auto beschädigt, muss der Baumbesitzer oder seine Haftpflichtversicherung für den Schaden aufkommen. Meist stellt sich die Beweislage in solch einem Fall jedoch als sehr schwierig dar. Ist ein gesunder Baum umgefallen, gilt dies als "höhere Gewalt", und der Eigentümer haftet nicht für den Schaden.

Im Bild: Teile eines Baumes liegen in Freiburg (Baden-Württemberg) nach einem Unwetter auf einem Fahrzeug und werden von der Feuerwehr entfernt.

Foto: dpa

Fahren im Unwetter

Bei der Kfz-Teilkaskoversicherung sind auch Schäden durch Überschwemmungen mitversichert. Da es bei dieser Police keine Schadensfreiheitsrabatte gibt, brauchen Fahrzeughalter keine Rückstufung zu befürchten. Bei einer Selbstbeteiligung wird der vereinbarte Betrag von der Entschädigungssumme abgezogen. Inwieweit Fahrzeugteile oder sonstiges Zubehör (zum Beispiel Kindersitze, Warndreieck, Verbandskasten) mitversichert sind, variiert je nach Gesellschaft.

Im Bild: Nur noch schemenhaft sind die Fahrzeuge zu erkennen, die am Abend des 20.06.2013 in Berlin bei strömendem Regen die Straße des 17.Juni passieren. Ein Unwetter über der Hauptstadt sorgt dafür, dass die Feuerwehr zu über 200 Einsätzen ausrücken muß.

Foto: dpa

Auto in Gefahr
Wenn der Sturm Dachziegel auf ein parkendes Auto schleudert, zahlt die Teilkasko des Autohalters. Problem: Versichert ist nicht der Wiederbeschaffungswert, also der Neupreis des Fahrzeugs, sondern in der Regel nur der Wert, den es zum Zeitpunkt der Schadensmeldung noch hat.

Im Bild: Eine überschwemmte Straße am Bauhaus in Ensdorf (Saarland). Die kurze Hitzewelle im Saarland ist vorüber: Heftige Gewitter und starke Regenfälle haben in Teilen des Landes für vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen gesorgt.

Foto: dpa

Wenn ein Baum umfällt

Mit einer Wohngebäudeversicherung können sowohl Schäden am eigenen Haus durch einen bei Unwetter umstürzenden Baum als auch die daraus resultierenden Folgeschäden abgedeckt werden. Zerstört der Baum etwa das Dachfenster und dringt dann Regenwasser ins Haus ein, das wiederum das Parkett beschädigt, so werden sowohl das Fenster als auch der Parkettschaden übernommen. Auch die Kosten für die Beseitigung umgestürzter Bäume können mitversichert werden. Ausgeschlossen sind jedoch Schäden Dritter.

Im Bild: Die Feuerwehr zersägt einen umgestürzten Baum nach einem Unwetter in Augsburg (Bayern).

Foto: dpa

Wer haftet?

„Bei einer Verletzung der Verkehrssicherungspflicht kann eine Privathaftpflicht­ oder Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung für den Schaden einspringen“, erläutern die Schaden-Experten der Gothaer-Versicherung. „Wenn ein Baum auf die Straße fällt und einen Autounfall auslöst, kann der Schaden im fünfstelligen Bereich und höher liegen. Dann braucht der Grundstückseigentümer oder Mieter beziehungsweise Pächter des Grundstücks eine umfangreiche Rückendeckung."

Im Bild: Vom Wind umgeknickte Bäume liegen in Wietzendorf (Niedersachsen) nach einem starken Unwetter in einem Garten.

Foto: dpa

Lebensmittel verderben
Wenn der Gefrierschrank durch einen längeren Stromausfall infolge des Sturms ausfällt und Lebensmittel verderben, ist das nicht immer ein Fall für die Versicherer. Manche Policen enthalten aber diesen Zusatzschutz.

Im Bild: Ein Mitarbeiter betrachtet die Schäden, die ein Unwetter in einem Supermarkt in Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) angerichtet hat.

Foto: dpa

Schäden durch Hagel

Sorgen faustgroße Hagel-Brocken für Schäden beispielsweise an Dach, Fenster oder Rollläden, dann tritt der Gebäudeversicherer ein. Trifft es Autos, dann haftet die Teilkaskoversicherung.

Im Bild: Autos suchen in Kaufbeuren (Bayern) während eines Hagelsturms Schutz unter dem Dach einer Tankstelle.

Foto: dpa

Wenn ein Ast auf das Auto fällt

Wird das eigene Auto beschädigt, kann die Teilkaskoversicherung den Schaden übernehmen. Sie tritt dann ein, wenn es durch einen Sturm von mindestens 74,5 Stundenkilometern zu unmittelbaren Schäden am versicherten Fahrzeug kommt, erläutert die Gothaer Versicherung. Dies ist etwa dann der Fall, wenn ein Ast auf das Auto fällt. Einen weitergehenden, von der Windstärke unabhängigen Schutz bietet eine Vollkaskoversicherung.

Im Bild: Teile eines Baumes liegen in Freiburg (Baden-Württemberg) nach einem Unwetter auf einem Fahrzeug.

Foto: dpa

Früh informieren

Sachschäden am eigenen Haus übernimmt in vielen Fällen die Wohngebäudeversicherung. Die Gothaer Versicherung rät Eigentümern, sich frühzeitig zu informieren, ob Sturmschäden mitversichert sind. Gegebenenfalls sollten diese noch mit in die Police eingeschlossen werden.

Im Bild: Hilfskräfte versuchen in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz) das Wasser aus dem Jugendzentrum zu entfernen.

Foto: dpa

Tipps zur Vorbeugung
Zum Schutz vor Personen- und Sachschäden sollten Gartenmöbel gesichert, Blumentöpfe auf Balkonen oder Fensterbänken befestigt heruntergenommen werden. Kranke Bäume sollten behandelt und notfalls gefällt werden. Bei Sturm gefährdet sind auch alleinstehende und besonders hochgewachsene Bäume. Vor und nach schweren Unwettern sollte außerdem geprüft werden, ob die Bäume gut verwurzelt sind. Lose, ausladende oder morsche Äste sollten entfernt werden. Viele Bäume müssen außerdem vorsorglich zurückgeschnitten werden.

Im Bild: Aus Furcht vor Sturmböen bringen Standbetreiber auf der Hessentagsstraße in Kassel (Hessen) bewegliche Teile ihres Stands in Sicherheit. Ein Gewitter zog am Nachmittag über die Stadt und vertrieb die größte Hitze.

Foto: dpa

Schäden sofort melden 

Schäden müssen der Gesellschaft umgehend und wahrheitsgetreu gemeldet werden. Außerdem sind die Versicherten verpflichtet, alles zu unterlassen, was die Feststellung des Schadens durch die Versicherung erschweren könnte – ansonsten droht der Verlust des Versicherungsschutzes. Kaputte Gegenstände sollten deshalb erst nach Rücksprache mit dem Versicherer entsorgt werden. Allerdings dürfen Gefahrenquellen beseitigt und so abgesichert werden, dass kein weiterer Schaden entsteht. Generell empfiehlt es sich, Schäden durch Fotos oder Film zu dokumentieren.

Im Bild: Hausbesitzerin Angelika Krämer steht in ihrer überfluteten Garage in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz).

Foto: dpa

Für alle von uns untersuchten Anbieter gilt jedoch, dass die Verbraucher im Mai und in der ersten Junihälfte weit mehr über sie gesprochen haben als noch im April – sei es persönlich unter Freunden oder online.

DWD bei Insidern beliebt

Bei den oben genannten Trends haben wir nur die Angaben derjenigen ausgewertet, die die jeweilige Marke kennen. Betrachten wir die Gesamtbevölkerung, wird deutlich, dass sich im Wesentlichen zwei Player den Markt untereinander aufteilen: Wetter.com und Wetter.de kommen beide auf einen ähnlich hohen Bekanntheitsgrad von mehr als zwei Dritteln der Verbraucher.

Daraus zu schließen, dass die beiden Wetter-Domains deshalb starke Marken sind, wäre allerdings falsch. Vor allem die eingängigen Domains helfen an dieser Stelle weiter. WetterOnline kennen dagegen nur weniger als halb so viele Deutsche. Auf demselben Niveau liegt Wetter24.de. Jeweils etwa jeder Fünfte gibt an, Wetter.de oder Wetter.com kürzlich genutzt zu haben; alle anderen Anbieter liegen im einstelligen Prozentbereich.

Was ist eine Wolke überhaupt?
Eine Wolke ist ein Hydrometeor, „der aus winzigen Wasser- oder Eisteilchen oder aus beiden besteht, die in der Luft schweben und gewöhnlich die Erdoberfläche nicht berühren“, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Der Name geht zurück auf die indogermanische Wurzel uelg, was in etwa „feucht“ oder „nass“ bedeutet. Damit wird auch klar, was eine Wolke bringt: Niederschlag in Form von Regen, Hagel und Schnee.

Foto: dpa

Wie entstehen Wolken?
Durch die Sonnenwärme steigt das gasförmige Wasser in der Luft nach oben. Weil es in höheren Schichten kälter ist, kühlt die Luft ab und das gasförmige Wasser wird zu Wassertropfen – es kondensiert. Weil die Tröpfchen nur etwa 0,001 bis 0,01 Millimeter groß sind, werden sie vom Wind über als Wolken voran getrieben.

Doch Wolke ist nicht gleich Wolke. Der Deutsche Wetterdienst nennt zehn allein Gattungen. Die wichtigsten Typen und was man aus ihnen ablesen kann.

Foto: WirtschaftsWoche

Cirrus (hohe Federwolke)

Die hohe Federwolke (lateinisch Cirrus) bildet sich ab einer Höhe von etwa 5400 Höhenmetern. Sie zeichnet sich durch weiße, zarte Fäden aus und kann einen weichen, glänzenden Schimmer oder ein faseriges Aussehen aufweisen. So wird sie gemäß ihrer Gestalt und ihrem inneren Aufbau der Wolkenart fibratus zugeordnet. In der Troposphäre, der untersten Schicht der Erdatmosphäre, bilden sie sich bei Temperaturen von unter -40 Grad aus. Obwohl sie die Sonne nicht verdecken, kündigen sie schlechtes Wetter an, denn sie sind meist der Vorbote eines bevorstehenden Tiefdruckgebiets.

Foto: AP

Cirrocumulus (hohe Schäfchenwolke)

Auch die Cirrocumulus – in der Umgangssprache besser bekannt als Schäfchenwolke – gehört zur Familie der hohen Wolken, die über 5400 Metern entstehen. Sie besteht aus sehr feinen, miteinander verbundenen oder aber isolierten Wolkenteilen und sorgt aufgrund ihrer Fähigkeit, eingelagerte Wassertropfen sofort wieder abzusondern, nicht für Regenwetter. Allerdings hat sie eine indikatorische Funktion als Vorbote für einen Wetterumschwung, oftmals eines sommerlichen Gewitters.

Foto: WirtschaftsWoche

Cirrostratus (hohe Schleierwolke)

Die dritte im Bunde der Familie der Hohen Wolken ist die Cirrostratus. Diese in sechs bis zehn Kilometer Höhe schwebende Schleierwolke ist in der Lage, den Himmel teilweise oder vollständig zu bedecken. Aufgrund ihres durchscheinenden, weißlichen Wolkenschleiers zählt sie zu der Unterart der translucidos. Die dünne, faserige Wolkenschicht besteht aus Eiskristallen und kann Halo-Erscheinungen bewirken. Bündeln sich Cirrostratuswolken und sinken in tiefere Zonen ab, sorgen sie für kühlere Temperaturen und insgesamt schlechteres Wetter.

Foto: WirtschaftsWoche

Altocumulus (grobe Schäfchenwolke)

Auf rund 2000 bis 6000 Höhenmetern siedeln sich grobe Schäfchenwolken an. Sie werfen einen Eigenschatten und verzieren den Himmel als weiße oder graue Schichten, Felder oder Flecken. Die regelmäßig angeordneten Wolkenfragmente variieren in der scheinbaren Breite zwischen einem und fünf Grad, was ein bis drei Fingern bei ausgetrecktem Arm entspricht.

Foto: Fotolia

Altostratus (mittelhohe Schichtwolke)

Ebenso zur Familie der mittelhohen Wolken gehört die Altostratus – hier in der durchscheinenden Unterart zu sehen. Die Sonne ist oft nur noch schwach wie durch Milchglas sichtbar. Bei einer dichteren Ansammlung können die grauen oder blauen Wolkenfelder- oder schichten den Himmel sogar vollständig bedecken und dauerhaften Niederschlag hervorrufen. Je nach Temperatur äußert sich dies dann in Form von Regen, Graupel oder Schnee.

Foto: WirtschaftsWoche

Nimbostratus (Regen-Schichtwolke)

Konturlos und schemenhaft erscheint diese sehr dunkle Regen-Schichtwolke, die mit andauernden Niederschlägen einhergeht. Unter diesem dichten, dunklen Teppich ist die Sonne nicht mehr zu sehen. Nicht selten wachsen niedrigere, zerrupfte Wolken mit ihnen zusammen.

Foto: WirtschaftsWoche

Stratocumulus (Schicht-Haufenwolke)

Unter 2000 Höhenmetern schwebt die Stratocumulus, die zur Familie der Tiefenwolken zählt. Die Schicht-Haufenwolke besteht aus regelmäßig angeordneten, kleineren Wolkenteilen, die sich zu weißlichen oder grauen Flecken, Schichten oder Feldern formieren. Die in Deutschland am häufigsten vertretende Gattung kann bei allen Wetterlagen auftreten und im Winter durch die aus Wassertropfen bestehende Unterseite für Schneekristalle oder -flocken sorgen.

Foto: Fotolia

Cumulus (Haufen- oder Quellwolke)

Die "Bilderbuchwolken" entstehen meist bei gutem Sommerwetter und feuchter Luft in einer Höhe bis 6000 Meter, wenn die Sonne den Boden aufheizt. Sie tragen nur wenig Feuchtigkeit mit sich und können allenfalls kleine Schauer auslösen. Treten sie aber bereits am frühen Morgen auf, ist das ein Hinweis auf bevorstehende Gewitter. Ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch, können aus den Cumulus- Cumulonimbuswolken werden. Dann knallt es richtig.

Foto: WirtschaftsWoche

Cumulonimbus (Schauer- und Gewitterwolke)

Diese vertikalen Wolken bringen Regen, Hagel oder Schnee – und meist auch ein ordentliches Gewitter. Sie können sich über eine Höhe von 500 Meter bis elf Kilometer erstrecken.

Foto: WirtschaftsWoche

Zu den unbekanntesten Vorhersage-Diensten gehören zwei alteingesessene Marken: AccuWeather, 1962 in den USA gegründet, und DWD, der Deutsche Wetterdienst. Während letzterer immer wieder in den Nachrichten erwähnt wird, scheint dwd.de Verbrauchern nicht als Quelle geläufig zu sein, die sie selbst online nutzen können. Die DWD-App heißt zum Beispiel auch Warnwetter.

Filtern wir jedoch wieder nach Insidern, also denjenigen, die die Marke kennen, zeigt sich: Der DWD hat die größte Nutzerzufriedenheit unter allen von uns analysierten Wetterdiensten. AccuWeather kann allerdings selbst die Kenner der Marke nicht recht überzeugen.

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer Wetter-App oder -Website dürfte die Qualität der Vorhersage sein. Dabei kristallisiert sich im BrandIndex aus Sicht der jeweiligen Kennern eine Spitzengruppe aus Wetter.com, DWD und Wetter.de heraus.

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