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Autozulieferer Faurecia kündigt nach Hella-Übernahme Verkäufe an

Der Autozulieferer gehört in Zukunft dem französischen Konkurrenten Faurecia Quelle: dpa

Die Übernahme des deutschen Zulieferers Hella ist eine finanzielle Herausforderung für Faurecia. Darum wollen die Franzosen Geschäftsteile verkaufen.

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Der französische Autozulieferer Faurecia will seine Schulden nach der Hella-Übernahme auch durch den Verkauf von Geschäftsteilen reduzieren. Dabei gehe es um Geschäftsteile mit einem Volumen von 500 Millionen Euro, sagte Faurecia-Chef Patrick Koller am Montag. Details nannte er nicht. Das Geschäft mit sauberer Mobilität stehe allerdings nicht zum Verkauf.

Es sei bei der Übernahme kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag nötig, um die geplanten Synergien mit dem westfälischen Scheinwerfer-Spezialisten umzusetzen, sagte Finanzchef Michel Fauvre. Das Unternehmen strebe zwar an, mehr als 60 Prozent an Hella zu übernehmen, ein konkretes Ziel nannte er aber nicht. Koller betonte, die Ziele könnten auch mit einer Beteiligung von 60 Prozent erreicht werden.

Sollten 95 Prozent der Hella-Aktionäre das Übernahmeangebot annehmen, werde Hella von der Börse genommen. Die Franzosen hatten am Wochenende das Aktienpaket der verzweigten Gründerfamilie Hueck/Röpke übernommen.

Mehr zum Thema: Hella hat einen Käufer: Faurecia. Für den westfälischen Autozulieferer ein riskanter Schritt. Der Erfolg Hellas basiert auf dem Konzept familiär verpackter Daueroptimierung. Dem Unternehmen droht nun große Unruhe.

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