Knorr-Bremse: Zulieferer trotzt Konjunkturflaute – Schienengeschäft floriert
Der Lkw- und Bahn-Zulieferer Knorr-Bremse hat dank eines brummenden Geschäfts mit der Ausstattung von Schienenfahrzeugen mehr verdient. Der operative Betriebsgewinn (Ebit) stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 966 Millionen Euro nach 893 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte.
Der Konzernumsatz lag trotz der deutlichen Abschwächung des Truck-Markts und diverser Unternehmensverkäufe mit 7,88 Milliarden Euro nahezu auf dem Vorjahresniveau. Die operative Ebit-Marge erhöhte sich auf 12,3 von 11,3 Prozent.
„Unsere Finanzstruktur ist hervorragend, unser Eigenkapital ist hoch und wir sind langfristig finanziert – eine solide Basis, um im aktuell anspruchsvollen Marktumfeld zu bestehen und Wachstumschancen gezielt zu nutzen“, sagte Finanzchef Frank Weber.
Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet das Münchner Unternehmen einen Umsatz zwischen 8,1 und 8,4 Milliarden Euro und eine operative Ebit-Marge von 12,5 bis 13,5 Prozent. Zudem könnten Restrukturierungskosten von bis zu 50 Millionen Euro auf die Firma zukommen, unter anderem zur „Optimierung des globalen Produktionsfootprints“.
Der vollständige Jahresabschluss und der Geschäftsbericht sollen am 20. März veröffentlicht werden.