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Pharmabranche Milliardenofferte für schwedisches Biotechunternehmen Sobi

Mehrere lukrative Medikamente machen das schwedische Biotechunternehmen Sobi zum Übernahmeziel. Ein Finanzinvestor und ein Staatsfonds bieten Milliarden.

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Der schwedische Spezialist Sobi steht vor der Übernahme. Quelle: Reuters

Der US-Finanzinvestor Advent und der Staatsfonds GIC aus Singapur wollen das schwedische Biotechunternehmen Sobi für rund 6,8 Milliarden Euro schlucken. Sie bieten 235 Schwedische Kronen (rund 23 Euro) je Aktie für den Spezialisten für Medikamente gegen seltene Krankheiten - ein Aufschlag von fast 23 Prozent zum Schlusskurs am Mittwoch.

Anleger spekulierten am Donnerstag auf eine höhere Offerte, was der Sobi-Aktie einen Anstieg auf bis zu 239 Kronen bescherte. Große Anteilseigner des Unternehmens - der schwedische Investor AB und der staatliches Pensionsfonds Fjärde AP-fonden, die 36,45 Prozent beziehungsweise 6,96 Prozent halten - haben der Offerte bereits zugestimmt. Der Sobi-Vorstand unterstützt das Angebot von Advent und Aurora, einem Anlagevehikel von GIC, ebenfalls.

Zum Portfolio von Sobi gehören unter anderem Medikamente gegen Hämophilie, Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und zur Unterstützung von Krebsbehandlungen. Sein umsatzstärkstes Medikament Elocta zum Einsatz bei Hämophilie A brachte dem Unternehmen im vergangenen Jahr 4,6 Milliarden Kronen ein. Insgesamt setzte Sobi 15,3 Milliarden Kronen (1,5 Milliarden Euro) um.

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