Sapinda "Wunderkind" Windhorst formt milliardenschwere Holding

Exklusiv

Der Unternehmer Lars Windhorst (37), in den 90er Jahren als Wunderkind gefeiert, schmiedet nach zwei Firmenpleiten im dritten Anlauf eine milliardenschwere Holding.

Lars Windhorst Quelle: dpa

Bis zum Jahresende soll seine Sapinda-Gruppe, die sich beispielsweise in der Öl-, Gas- und Kohleförderung, Filmindustrie, Agrar- und Immobilienbranche engagiert, einen Wert von 1,4 Milliarden Euro erreichen, sagte der Unternehmer Lars Windhorst der WirtschaftsWoche. Ende 2013 betrug der Marktwert der Unternehmensgruppe, die 2011 mit einem Eigenkapital von 18.000 Euro begonnen hatte, nach seinen Angaben bereits 962 Millionen Euro. Für 2014 will Windhorst an sich und die anderen Sapinda-Teilhaber sogar erstmals eine Dividende ausschütten – auch wenn die meisten Beteiligungen der Holding noch nicht profitabel arbeiten.

Sapinda will langfristig investieren und hat bislang 405 Millionen Euro für eingesetzt. Mehr als die Hälfte des Kapitals steckt in den Branchen Kohle, Öl und Gas sowie Agrar. Den Rest investierte Windhorst in Branchen wie Immobilien, Medien, PC-Spiele, eine Bank, das Filmgeschäft und elektronische Fußfesseln investiert.

Nach eigener Aussage hat Windhorst einen Stamm von 100 Investoren, die in Unternehmen einsteigen, in die auch Sapinda investiert. Darunter sind Größen wie die Fondsgesellschaft Fidelity.

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