WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Luxus-Ranking Deutsche Luxusmarken: Maybach an der Spitze

Die Automanufaktur Maybach ist Deutschlands Luxusmarke Nummer 1, gefolgt vom Uhrenhersteller A. Lange & Söhne und dem Edel-Autobauer Porsche.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Zu diesem Ergebnis kommt das erste Ranking deutscher Luxusmarken durch den Münchner Markenbewerter Brand Ranting exklusiv im Auftrag der WirtschaftsWoche. Hinter den wichtigsten drei folgen die Uhrenmanufaktur Glashütte, der Küchenhersteller Bulthaup, der Münchner Uhrenhersteller Chronoswiss sowie Poggenpohl, die Porzellan Manufaktur Meissen, Jil Sander und das Label Baldessarini von Hugo Boss. Für das Rating bewerteten 150 Experten den relativen Preisbonus im Vergleich zu anderen Marken, die Exklusivität des Preises sowie den Marken-Appeal, eine Mischung aus Bekanntheit und Überlegenheit der Marke, Markenpersönlichkeit, Perfektion der Verarbeitung, aus Design und Emotion. Unter den 30 wichtigsten deutschen Luxusmarken liegen allein sieben Hersteller von Wohnmöbeln und Küchen wie interlübke, Rolf Benz und Domicil, vor sechs Unternehmen aus der Modebranche wie Escada und Strenesse, vier Marken für Glas, Porzellan und Bestecken sowie drei Luxusmarken für Lederwaren.

„Deutsche Luxusmarken sind substanzorientiert, sie rechtfertigen ihre Position vor allem durch technische und handwerkliche Exzellenz“, sagte Antonella Mei-Pochtler, Luxus-Expertin und Geschäftsführerin bei Boston Consulting, der WirtschaftsWoche. Allerdings fehle deutschen Luxusmarken die Opulenz und das Flair französischer und italienischer Luxusmarken. „Deutscher Luxus ist diskret“, urteilt Johannes Schneller, Leiter der Mediaforschung beim Institut Allensbach. Sind Sie ein Weinkenner? Für Modeschöpfer Wolfgang Joop hat es Luxus grundsätzlich in Deutschland sehr schwer. Der WirtschaftsWoche sagte Joop: „Luxus, das ist für die meisten hier zu Lande mehr Freizeit, das doppelte Auto, dauernd nach Mallorca düsen, Resturlaub und darüber meckern, wie schlecht es ihnen geht. Von allem ein bisschen mehr. Eine rein quantitative Vorstellung. Und alles soll umsonst sein; nichts darf etwas kosten.“

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%