
Was will man auch machen. Da stehen die Stewardessen und Stewards im Gang, heben die Arme und zeigen auf den Notausgang, sie pusten Luft in die Rettungswesten, die sie sich vorher in synchroner Anmut über den Kopf gezogen haben. Darauf folgt eine Durchsage: “Bitte schalten Sie bei Start und Landung ihre Mobiltelefone aus.” Hörig schauen alle noch einmal auf ihr Handy und kontrollieren, ob sie ihr Gerät aus oder den Flugmodus eingeschaltet haben. Geschäftsleute würgen ihre Gesprächspartner ab. Aber warum eigentlich?
Obwohl sich das Gerücht hartnäckig hält, ist bisher in keiner Form erwiesen worden, dass die Strahlung der Mobiltelefone eine negative Auswirkung auf die Bordelektronik hat und gar Flugzeuge abstürzen lassen könnte. Warum also diese konservative Vorsicht?
Die Gründe dafür finden sich in der Zeit kurz nach dem flächendeckenden Ausbau des ersten Mobilfunknetzes Ende der 80er Jahre. Anfangs war der Gebrauch von Handys in Flugzeugen strikt verboten. “Wir bitten Sie, die Mobiltelefone während des gesamten Flugs ausgeschaltet zu lassen, da es sonst zu technischen Störungen kommen könnte”, hieß es damals über die Lautsprecheranlagen. “Technische Störungen”, war der Begriff, den alle hörten. Das kleine aber wichtige Wort “könnte” schien bei den Fluggästen nicht anzukommen. Das Gerücht vom Handy, das ein Flugzeug abstürzen lässt, war lanciert.
Bild: APDie fünf Geschäftsreise-Typen:
1. Der Veteran
Die langjährige Erfahrung macht Veteranen zu alten Hasen bei Geschäftsreisen. Mit 33 Prozent stellen sie die größte Gruppe. Sie genießen es, beruflich unterwegs zu sein und sind sich der Wichtigkeit von persönlichen Meetings bewusst. Wichtig ist ihnen eine angenehme und sichere Reise, während der sie mit ihrer Familie und ihrer Firma in Verbindung bleiben wollen. Sie kennen die Probleme, die sich auf Reisen ergeben können und planen sie deshalb bis ins Detail. Dabei nutzen sie gerne neue, praktische Technologien.
Bild: gms2. Der Reisemüde
Die mit 25 Prozent zweite große Gruppe sind die Reisemüden. Sie sind zwar häufig unterwegs - meist mit dem Auto - versuchen aber die Anzahl ihrer Geschäftsreisen zu reduzieren. Ihre Reisen machen sie sich so angenehm wie möglich und informieren sich über Sehenswürdigkeiten und neue Restaurants an ihren Zielorten. Sie reisen meist mit wenig Gepäck und sind gerne möglichst flexibel. Der Einsatz neuester Navigationssysteme und Entertainmenttechnologien könnte die Herzen dieser Gruppe höherschlagen lassen und ihnen die Reisezeit vereinfachen.

3. Der Unentspannte
Die Gruppe der Unentspannten ist eigentlich gerne unterwegs, ihr fehlt aber die nötige Erfahrung für entspanntes Reisen. Daher hat diese mit 21 Prozent relativ große Gruppe der Geschäftsreisenden manchmal Probleme, sich in unbekannten Städten zurechtzufinden. Sie sehen Reisen als Herausforderung, die sie sich durch engen Kontakt zur Familie und ein persönlich gestaltetes Freizeitprogramm in der fremden Stadt möglichst angenehm gestalten.

4. Der High-Tech-Traveller
Diese mit 14 Prozent eher kleinere Gruppe hat das Reisen komplett in ihr Leben integriert und fühlt sich an jedem Ort heimisch. Die High-Tech-Traveller lieben es, für ihre Firma unterwegs zu sein. Auf ihren Geschäftsreisen nutzen sie mehr Technologie als alle anderen Reisetypen. Die Technik hilft Ihnen dabei, produktiver zu arbeiten und auch den einen oder anderen Businesstrip überflüssig zu machen. Außerdem ist es ihnen wichtig, während des Aufenthalts mit ihrer Familie - vor allem über das Internet - in Kontakt zu bleiben.

5. Das Greenhorn
Greenhorns sind die Neulinge in der Zunft der Geschäftsreisen: Diese mit 7 Prozent kleinste Gruppe steht meist am Anfang der Karriere. Sie sind noch unerfahren in der Planung von Geschäftsreisen, aber sehr enthusiastisch und erkunden gerne neue Ziele. Dabei lassen sie gerne ihre Freunde zu Hause über soziale Netzwerke teilhaben. Außerdem ist es ihnen sehr wichtig, vor Ort neue Kontakte zu knüpfen. Sie sind meist mit dem Flugzeug unterwegs, sind sich aber der Auswirkungen auf das Klima sehr bewusst und versuchen, die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten.
Die fünf Geschäftsreise-Typen:
1. Der Veteran
Die langjährige Erfahrung macht Veteranen zu alten Hasen bei Geschäftsreisen. Mit 33 Prozent stellen sie die größte Gruppe. Sie genießen es, beruflich unterwegs zu sein und sind sich der Wichtigkeit von persönlichen Meetings bewusst. Wichtig ist ihnen eine angenehme und sichere Reise, während der sie mit ihrer Familie und ihrer Firma in Verbindung bleiben wollen. Sie kennen die Probleme, die sich auf Reisen ergeben können und planen sie deshalb bis ins Detail. Dabei nutzen sie gerne neue, praktische Technologien.
Die Krux mit den Frequenzen
Wie Handystrahlung und Bordelektronik sich in die Quere kommen können, erklärt Stefan Frei, Professor an der Technischen Universität Dortmund im Arbeitsgebiet Bordsysteme: “Man hat an verschiedenen Stellen Probleme durch die gegenseitige Beeinflussung elektronischer Geräte. Die immer häufiger verwendeten Funksysteme können sich gegenseitig stören“, sagt er zunächst. Allerdings sei dies nicht durch Mobiltelefone in Flugzeugen möglich, da unterschiedliche Kategorien elektronischer Geräte unterschiedliche Sendefrequenzen benutzen.
Das war schon immer so. Über die niedrigsten Frequenzen werden Radiowellen gesendet, die nächsten gingen an Fernsehsender. Je höher die Frequenz, desto moderner das Medium. Bei jeder Vergabe von Frequenzen wurde darauf geachtet, dass diese nicht schon durch ein anderes Gerät belegt sind. Entsprechend funken auch Flugzeugelektronik und Mobiltelefone nicht auf den gleichen Wegen. “Es wird darauf geachtet, dass niemand Frequenzen benutzt, für die er keine Zulassung besitzt. Im Idealfall laufen die Systeme parallel und ungestört“, sagt Frei.
Trotzdem beliebt die Sorge, dass sich die Frequenzen durch technische Störungen doch überlagern könnten. „Das Problem kann man am besten so erklären: Wenn viele Menschen durcheinander reden, versteht man am Ende nichts mehr. Bei elektronischen Geräten ist das auch nicht anders, und davor hat man Angst”, erklärt Frei. Fällt zum Beispiel die Kommunikation zwischen Pilot und Tower aus, kann dies gefährlich werden.
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