Im Smartphone-Design: Kreisel Electric stellt günstigen Heimspeicher vor

Im Smartphone-Design: Kreisel Electric stellt günstigen Heimspeicher vor

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Die Inszenierung beherrscht der Hersteller aus Österreich bereits. (Grafik: Kreisel Electric)

von Angela Schmid

Die Österreichischen Brüder hinter Kreisel Electric packen ihre Akkus nun auch in einen Heimspeicher.

Kreisel Electric baut Autos zu reichweitenstarken Stromern um, entwickelt eigene Lithium-Ionen-Akkus, Ladesäulen und jetzt bringen die pfiffigen Österreicher auch einen Heimspeicher für regenerative Energien auf den Markt.

Das Speichersystem ist modular aufgebaut und somit nachrüstbar. Außerdem sei der Speicher sehr einfach und leicht aufzubauen, erklärt Christian Schlögl, zuständig für Business Development bei Kreisel Electric. Der einem Smartphone nicht unähnliche 140 x 105 Zentimeter große "Mavero" kommt in vier Ausführungen. Diese fassen 10 bis 28 Kilowattstunden (kWh) und wiegen zwischen 70 und 170 Kilogramm. Die Entladeleistung liegt zwischen 4,8 bis 9,6 Kilowatt im Spannungsbereich 288 - 384 Volt. Zum Vergleich: Mit einer Kilowattstunde kann man ungefähr 70 Tassen Kaffee kochen oder sieben Stunden lang fernsehen.

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Kreisel will 700 Euro pro Kilowattstunde unterbieten

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Wie andere Hersteller auch setzt Kreisel auf modulare Speicher. (Grafik: Kreisel Electric)

"Der Markt schreit förmlich nach einer High-End Speichertechnologie-Lösung, die dazu noch stylisch ist und sich wirklich für jeden lohnt", so Markus Kreisel, Marketingverantwortlicher bei Kreisel Electric. Mavero sei die Antwort auf die Powerwall von Tesla und sei sogar mit deutlich unter 700 Euro/kWh günstiger bei einem höheren Wirkungsgrad.

Gespeichert werden kann jede Form von erneuerbarer Energie, da der passende Wechselrichter die Zuteilung der erzeugten Energie übernimmt. Kreisel Electric, das 2014 von den Brüdern Philipp, Johann und Markus Kreisel als kleines, unabhängiges Start-Up mit solidem technischen Know-how und viel Leidenschaft gegründet wurde, garantiert über 5000 Ladezyklen und eine Lebensdauer von zehn Jahren.

Vielleicht schafft es der Speicher sogar im kommenden Jahr auf die oberen Plätze des großen Speicher-Rankings, das die WirtschaftsWoche derzeit zusammen mit EuPD Research vorstellt.

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