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Pannen der AutobauerUS-Behörde untersucht Dodge wegen Wegrollgefahr

Kundenbeschwerden über angeblich im Parkmodus wegrollende Autos des Herstellers Fiat Chrysler haben die US-Aufsicht auf den Plan gerufen. Betroffen sind demnach rund eine Million Wagen. Die größten Pannen der Autohersteller im Überblick. 20.12.2016 - 17:34 Uhr
Foto: AP

Behörde untersucht weitere Fiat-Chrysler-Wagen

Neue Kundenbeschwerden über angeblich im Parkmodus wegrollende Autos des Herstellers Fiat Chrysler haben die US-Aufsicht auf den Plan gerufen. Die für Verkehrssicherheit zuständige Behörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörde hat nach eigenen Angaben 43 Beschwerden von Kunden und Berichte über 25 Unfälle mit neun Verletzungen erhalten. Es geht um den beliebten Pickup-Truck Dodge Ram 1500 der Modelljahrgänge 2013 bis 2016 sowie SUV vom Typen Dodge Durango von 2014 bis 2016. Betroffen sind demnach rund eine Million Wagen. Fiat Chrysler teilte auf Anfrage mit, bei den Ermittlungen kooperieren zu wollen. Ein Sprecher betonte, dass sich die Untersuchung bislang noch in einem vorläufigen Stadium befinde.
Das Problem mit wegrollenden Fahrzeugen hatte im Juni durch den Tod des „Star Trek“-Schauspielers Anton Yelchin für Schlagzeilen gesorgt. Er war von seinem Auto erdrückt worden. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zu 1,1 Millionen Wagen von Fiat Chrysler zählte, die im April wegen Sicherheitsrisiken zurückgerufen worden war. Betroffen waren damals die Modelle Dodge Charger und Chrysler 300 Limousinen sowie SUV der Marke Jeep Grand Cherokee.
Fiat Chrysler begründete das Problem mit Fehlern von Fahrern, die ihre Wagen nach dem Abstellen verließen, ohne die Automatikschaltung in die Position „Park“ zu bringen. Den NHTSA-Dokumenten nach bestreiten einige Kunden dies jedoch - sie gingen angeblich davon aus, dass der Schalthebel beim Wegrollen in der korrekten Position gewesen sei.

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Airbags defekt: BMW ruft Autos zurück

BMW und die Tochter Rolls-Royce rufen 33.600 Autos mit defekten Airbags in die Werkstatt zurück. Wegen eines Programmierfehlers würden bei einem Frontalzusammenstoß oder Auffahrunfall falsche Daten an den Airbag übermittelt, so dass er mitunter nicht auslöse. Bei einem Unfall in China sei ein Fahrer ums Leben gekommen, sagte ein BMW-Sprecher. Betroffen seien 33.600 BMW 7er, BMW 5er GT und Rolls-Royce Ghost, die zwischen Dezember 2011 und Juni 2012 gebaut wurden. Die meisten seien in China unterwegs, in Deutschland seien 2300 Autos betroffen.

Die Halter würden unverzüglich informiert, der Austausch des Airbag-Sensors in der Werkstatt dauere drei Stunden, sagte der Sprecher. Das Problem habe nichts mit der „Takata-Thematik“ zu tun. Um sofort zu erfahren, ob ihr Fahrzeug betroffen ist, könnten Kunden auch eine BMW-Werkstatt fragen oder ihre Fahrgestellnummer hier im Internet eingeben.

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Toyota - Millionen fehlerhafter Airbags

Toyota ruft weltweit weitere 5,8 Millionen Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit Airbags des Zulieferers Takata zurück. In Europa müssten 1,47 Millionen Autos zurück in die Werkstätten, teilte der japanische Konzern am Mittwoch mit. Allein in Deutschland seien knapp 118.000 Fahrzeuge betroffen. Dabei geht es unter anderem um die Modelle Corolla und Yaris, vorwiegend älterer Baujahre, sagte ein Sprecher. In Japan sollen die Besitzer von rund 1,15 Millionen Fahrzeugen in Werkstätten vorstellig werden. Weltweit haben Autohersteller bereits mehr als 100 Millionen Autos zurückgerufen, um die fehlerhaften Airbags auszutauschen.

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VW und Audi rufen wegen Feuergefahr 281.000 Autos in USA zurück

Volkswagen ruft 281.500 Fahrzeuge in den USA wegen möglicher Brandgefahr zurück. Es geht Fahrzeuge der Marken VW und Audi, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens an die Börsenaufsicht vom 7. Oktober hervorgeht. Bei den Fahrzeugen könne in Folge von Lecks Benzin austreten und Feuer ausbrechen. Allerdings seien entsprechende Vorfälle noch nicht berichtet worden. Auch habe es keine Verletzten gegeben.

Foto: dpa

Fiat Chrysler ruft fast zwei Millionen Fahrzeuge zurück

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler muss wegen eines Airbag-Defekts weltweit 1,9 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Es sei möglich, dass das Luftkissen bei Unfällen nicht ausgelöst werde, teilte das Unternehmen am 15. September (Ortszeit) mit. Betroffen von dem Rückruf seien Modelle der Baujahre 2010 bis 2014. Der Defekt habe nach Kenntnis von Fiat zu drei tödlichen Unfällen geführt. Zudem seien im Zusammenhang mit dem Fehler fünf Personen verletzt worden. In der vergangenen Woche hatte die Opel-Mutter General Motors mitgeteilt, wegen Software-Problemen 4,3 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordern zu müssen. Bei Unfällen seien wegen des Defekts in seltenen Fällen die Airbags auf dem Fahrer- und Beifahrersitz nicht ausgelöst worden.

Foto: dpa

General Motors ruft über 4 Millionen Fahrzeuge zurück

General Motors ruft wegen eines Defekts an der Airbag-Software weltweit mehr als vier Millionen Fahrzeuge zurück. In seltenen Fällen könne der Bordcomputer in den Testmodus umschalten, erklärte der US-Autobauer am Freitag in Detroit. Die vorderen Airbags würden dann im Fall eines Unfalls nicht auslösen. Auch die Sitzgurte funktionierten möglicherweise nicht. Der Fehler werde mit mindestens einem Todesfall und drei Verletzten in Verbindung gebracht.

GM werde die betroffenen Kunden informieren und die Software kostenfrei aktualisieren, teilte das Unternehmen mit. Der Rückruf der 4,28 Millionen betrifft unter anderem bestimmte Modelle von Buick, Chevrolet und Cadillac der Modelljahre 2014-2017, allein 3,6 Millionen davon in den USA.

Foto: WirtschaftsWoche

Mazda ruft 2,2 Millionen Fahrzeuge zurück

Mazda ruft wegen Problemen mit der Heckklappe weltweit 2,2 Millionen Fahrzeuge zurück. Die Rostschutzlackierung der Heckklappenaufhängung sei nicht ausreichend, erklärte der japanische Autohersteller am Donnerstag. Im Laufe der Zeit könne daher mit Streusalz vermischtes Wasser dazu führen, dass die Aufhängung bricht und die Heckklappe abfällt. Berichte über Unfälle oder Verletzte lägen jedoch nicht vor.
Der Rückruf betrifft bestimmte Modelle des Kompaktwagens Mazda 3 der Jahrgänge 2010 bis 2013 sowie Vans des Typs Mazda 5 von 2012 bis 2015. Ebenfalls betroffen sind bestimmte Modelle des CX-5 von 2013 bis 2016 und des SUVs CX-3 von 2016. Händler tauschten beide Aufhängungen aus, erklärte Mazda. Kunden erhielten noch im September oder im Oktober nähere Informationen.

Foto: REUTERS

Honda ruft weitere 668.000 Autos in Japan zurück

Honda hat in Japan 668.000 Autos zurückgerufen. Sie sind Teil ausgeweiteter Maßnahmen aus dem Frühjahr. Ersetzt werden müssen Airbags des krisengeplagten japanischen Anbieters Takata, wie Honda mitteilte. Betroffen seien von 2009 bis 2011 produzierte Modelle wie Civic und Accord.

Der Fahrzeug-Hersteller aus Japan hat damit insgesamt bereits rund 51 Millionen Airbags zurückrufen müssen. Das ist in etwa die Hälfte im Takata-Skandal. Die Luftkissen, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen sollen, können bei anhaltend hoher Feuchtigkeit bei einem Aufprall mit zu viel Kraft explodieren. Dadurch können Insassen des Autos von Splittern getroffen werden. Weltweit stehen mindestens 14 Todesfälle und 150 Verletzte mit defekten Aufblasvorrichtungen in Verbindung.

Foto: dpa

BMW X3 und X4 müssen in die Werkstatt

BMW ruft insgesamt etwa 600.000 Autos der Modellreihen X3 und X4 wegen unsicherer Kindersitz-Halterungen zurück. Die Bügel für die sogenannten Isofix-Kindersitze könnten beim Schwingen brechen, sagte ein BMW-Sprecher. Das sei in einigen wenigen Fällen geschehen, aber verletzt worden sei bisher niemand. Betroffen seien X3- und X4-Fahrzeuge ab dem Baujahr 2010. Die Kindersitz-Bügel der zurückgerufenen SUV würden in der Werkstatt innerhalb einer Stunde mit Metall verstärkt. In Deutschland seien 119.000 Autos betroffen.

Foto: AP

Bugatti Veyron 16.4

Das schnellste Auto der Welt muss in die Werkstatt. In den USA wird der Bugatti Veyron zurückgerufen. Die Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration beordert 72 Fahrzeuge der Baujahre 2006 bis 2010 aufgrund von Problemen mit der Tankanzeige in die Werkstatt. Weitere 13 Exemplare des 1000 PS starken Autos, die zwischen 2006 und 2008 gebaut wurden, sollen wegen eines rostenden Batteriekabels überprüft werden. Außerdem sollen 87 des Veyron und der beiden noch stärkeren und bis zu 431 km/h schnellen Versionen Veyron Grand Sport und Veyron Super Sport wegen rostender Anbauteile zur Kontrolle, heißt es in der Meldung.

Foto: dpa

BMW

Wegen möglichen Airbag-Versagens ruft BMW weltweit rund 26.000 Fahrzeuge der 7er Baureihe zurück, rund 2600 davon in Deutschland. Dies bestätigte ein Konzernsprecher in München. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ (Freitag/online Donnerstag) darüber berichtet. Demnach könnten Metallpartikel in der Steuerung des Airbags dessen Entfalten bei einem Aufprall verhindern.

Die Fahrzeuge seien zum Teil noch im Bestand von Händlern, zum Teil schon bei Endkunden, schrieb das Blatt. In den USA seien 6110 Limousinen betroffen, die von Juli bis Dezember 2015 gebaut wurden. Alle nach dem 11. Dezember 2015 produzierten 7er fielen nicht unter die Rückrufaktion, sagte der BMW-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Foto: AP

Tesla Model X

Tesla muss 2.700 Exemplare des Elektro-SUV Model X zurückrufen. Grund sind Probleme mit den hinteren Sitzen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Verriegelung der Sitze in der dritten Reihe des siebensitzigen Autos sei defekt. Bei einem Aufprall könnten die Sitze deshalb nach vorne rutschen.

In der Serienproduktion hat Tesla das Problem eigenen Angaben zufolge schon gelöst, deshalb sind nur Wagen, die vor dem 26. März verkauft wurden, von dem Rückruf betroffen. In Europa wird das Model X noch nicht ausgeliefert, deshalb ist hierzulande auch kein Fahrzeug von dem Rückruf betroffen.

Über die Kosten und Dauer der Serviceaktion machte Tesla keine Angaben.

Foto: REUTERS

VW Passat

Volkswagen muss wegen Brandgefahr mitten im Abgas-Skandal einen weiteren Rückruf in die Wege leiten, wie die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am 1. April mitteilte. Dabei geht es um 91.000 US-Passats mit TDI Dieselmotoren, also dem Antrieb, der auch im Zentrum der Affäre um manipulierte Emissionstests steht. Bei bestimmten Modellen der Baujahre 2012 bis 2014 könne es aufgrund von mangelhaften Dichtungsdrähten zu elektrischen Kurzschlüssen und Überhitzung kommen, heißt es in Unterlagen, die Volkswagens US-Tochter am 24. März bei der Verkehrsaufsicht einreichte. Durch den Defekt bestehe eine erhöhte Feuergefahr.

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VW e-Golf

Wegen eines Problems mit der Stromversorgung ruft Volkswagen alle e-Golf in den USA zurück. In Einzelfällen könne es unter bestimmten Bedingungen zu einem plötzlichen Ausfall des Elektromotors kommen, weil das Überwachungssystem der Batterie ein Ansteigen der Stromleistung als gefährlich einstufen könne, erklärte Volkswagen in einer Mitteilung. Das könne zu einer Notfall-Abschaltung der Batterie und damit des elektrischen Motors führen. Nicht betroffen sind offenbar Bremse, Lenkung, Licht und Airbags, weil diese über einen anderen Stromkreis betrieben werden – dennoch steigt das Unfallrisiko. Von dem Rückruf sind rund 5.200 Elektroautos betroffen.

Volkswagen hat nach eigenen Angaben die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA selbst über den Vorgang informiert. Die Behörde hatte am Montag den Rückruf zuerst gemeldet. Abhilfe soll ein Software-Update des Batterie-Überwachungssystems schaffen. Laut einem VW-Sprecher betrifft der Rückruf nur die Vereinigten Staaten. Denn das dort verwendete Stromsystem in dem Elektroauto ist ein anderes als auf anderen Märkten.

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VW Touareg

Bei Volkswagen häuft sich der Ärger: Mitten in der Abgasaffäre ruft der Wolfsburger Konzern weltweit gut 400.000 Geländewagen von Typ VW Touareg der Baujahre 2011 bis 2016 zur Überprüfung in die Werkstätten. Auch der Porsche Cayenne wurde zurückgerufen. In Deutschland sind rund 90.000 Fahrzeuge der beiden weitgehend baugleichen Modelle betroffen. Als Grund für den Rückruf nannten VW und Porsche einen Sicherungsring an der Aufhängung des Bremspedals, der sich lösen könne. Die Besitzer würden angeschrieben, um die korrekte Montage in der Werkstatt überprüfen zu lassen. Es gab bislang keinen belegbaren Unfall. Das Problem sei bei internen Untersuchungen festgestellt worden und in der laufenden Produktion bereits abgestellt. VW ruft die Fahrzeuge freiwillig und präventiv zurück, eine entsprechende Anordnung vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) gab es nicht.

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Porsche Cayenne

Porsche ruft weltweit 409.477 Fahrzeuge des Typs Cayenne der Modelljahre 2011 bis 2016 zur vorsorglichen Überprüfung in die Werkstatt, davon 30.617 in Deutschland. Auch hier ist das Bremspedal das Problem, wie der Autobauer mitteilte. In der Werkstatt werde die korrekte Montage kontrolliert.

Das Problem wurde bei internen Untersuchungen erkannt und in der laufenden Serie abgestellt. Die Besitzer der Fahrzeuge werden direkt von ihrem zuständigen Porsche-Partner kontaktiert. Der kostenlose Werkstattbesuch wird nach Vereinbarung schnellstmöglich erfolgen und weniger als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen.

Foto: AP,AP

VW Passat

Weltweit 177.000 Passat der Baujahre 2014 und 2015 müssen wegen Problemen an der Zentralelektrik in die Werkstatt. Eine womöglich nicht korrekt sitzende Steckverbindung könnte zum Ausfall des Motors führen, heißt es auf der Internetseite des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Ein VW-Sprecher bestätigte den Rückruf am Mittwoch. Wie viele von den 177 000 Passat auf Deutschland entfallen, stand zunächst nicht fest. Im Ernstfall kann mit dem Motorausfall auch das Licht erlöschen. Der Leistungsabfall bei Bremskraftverstärker und Servolenkung sei aber nicht so eklatant, dass der Rückruf akut sicherheitsrelevant sei.

rtr, ses, dpa
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