1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Versicherer
  4. Allianz: Versicherer bleibt knapp unter Gewinnziel

AllianzVersicherer bleibt knapp unter Gewinnziel

Europas größter Versicherer Allianz hat sein selbst gestecktes Gewinnziel im abgelaufenen Jahr nicht ganz erreicht. Das operative Ergebnis stieg um 3,2 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro - angepeilt waren 10,8 Milliarden. 19.02.2016 - 08:35 Uhr

Die Allianz hat ihr Gewinnziel nur knapp verfehlt.

Foto: dpa

Europas größter Versicherer Allianz hat im vergangenen Jahr trotz gestiegener Katastrophenschäden besser verdient. Der operative Gewinn stieg im Jahresvergleich um drei Prozent auf 10,7 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Freitag in München mitteilte. Damit blieb das Unternehmen knapp unter der im Sommer ins Visier genommenen Zielmarke von 10,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich kletterte der Überschuss bei der Allianz um sechs Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen mit einer von 6,85 auf 7,30 Euro erhöhten Dividende an dem Erfolg teilhaben.

Für 2016 peilt der seit Mai amtierende Vorstandschef Oliver Bäte einen operativen Gewinn von 10 bis 11 Milliarden Euro an. Analysten hatten zuletzt bereits mit 10,8 Milliarden Euro gerechnet. Auch beim Nettogewinn von 2015 und der Dividende hatten sie mehr erwartet.

Drohnen-Versicherung:

Sie haben eine Drohne und würden sie gerne versichern? Die Gothaer Allgemeine Versicherung bietet in Kooperation mit der Delvag Luftfahrtversicherung ihren Unternehmerkunden eine entsprechende Police. Gedacht ist sie vor allem für jene, die Fluggeräte für gewerbliche Film- und Fotoflüge nutzen, zum Beispiel für Vermessungs- und Gutachterflüge. Laut Versicherungsjournal.de ist seit 2005 eine solche Haftpflichtversicherung nötig, um eine Aufstiegsgenehmigung zu bekommen.

Foto: dpa

Probefahrt:

Auch für Probefahrten kann man sich nun eine Versicherung besorgen: Die Barmenia Allgemeine Versicherung bietet Nutzern des Anzeigenportals Autoscout24 an, ihre Autoversicherung für eine Spritztour erweitern zu lassen. Im Schadenfall werden dann laut Versicherungsjournal der Mehrbeitrag für bis zu drei Jahren infolge von Rückstufung des Schadensfreiheits-Rabattes, die Selbstbeteiligung bis zu 1.000 Euro, der Kaskoschutz sowie Mehrkosten für die Ausweitung des Fahrerkreises beim Kraftfahrtversicherer ersetzt.

Foto: dpa

Mitfahrgelegenheit:

Seit kurzem bietet die Mitfahrplattform Blablacar einen Versicherungsschutz der Axa Versicherung an. Um diesen zu nutzen, muss man die Mitfahrgelegenheit online reservieren und bezahlen. In dem Paket enthalten sind unter anderem die Hilfe und Weiterreise bei Panne oder Unfall.

Foto: dpa

Cyberschäden:

Das virtuelle Hab und Gut wird in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger – kein Wunder, dass man es nun auch versichern kann. Für Angriffe von Hackern, Datenklau und Identitätsdiebstahl bietet die Euler Hermes Deutschland eine Vertrauensschaden-Police an: Diese deckt Schäden bis zu 100 Millionen Euro ab.

Foto: dpa

Heizungssysteme:

Die Zurich Generalagentur versichert unter dem Schlagwort „Techno-Plus“ moderne Haustechniksysteme. Darunter fallen Geräte wie Steuer-, Klima-, Aufzugs-, Video- und Audio-, Kommunikations- sowie Haus- und Sicherheitstechnik. Versicherungsjournal.de schreibt, die Versicherung enthalte „die Wiederherstellung von Geräten und Verkabelungen nach einem Schadenfall, bis hin zur Wiederbeschaffung von neuen Geräten, wenn die beschädigten nicht mehr zu nutzen sind.“

Foto: dpa

Abstieg:

Aktuell stehen Hannover 96 und Hoffenheim auf den Abschussplätzen in der Bundesliga. Als dem HSV im vergangenen Jahr der Abstieg drohte, gab es Gerüchte, der Verein könne sich eine sogenannte Prize-Indemnity-Versicherung zulegen. Diese kommt für Einnahmeausfälle auf wie entgangene Sponsoren- oder Fernsehgelder, falls bestimmte sportliche Ziele nicht erreicht werden. Die Prämienhöhe wird anhand der Wettquoten ermittelt: Das sorgt dafür, dass die Policen für Wackelkandidaten nicht unbedingt attraktiv für Versicherungen sind. „Zum jetzigen Zeitpunkt den Versuch zu starten, den HSV gegen den Abstieg abzusichern, würde wenig Spaß bereiten“, sagte der Sportversicherungsmakler Dieter Prestin schon im April 2015. Da tingelte der HSV bereits am Ende der Tabelle.

Foto: dpa

Baby:

Wie süß, die Kleine. Mit sechs Monaten sind Babys niedlich und (meistens) pflegeleicht. Zehn Jahre später, wenn der erste Fußball im Fenster der Nachbarn landet, wird spätestens klar: Kinder brauchen eine Versicherung. Und dazu gehört nicht nur die Haftpflichtversicherung, auch andere Policen kann man für seinen Sprössling abschließen: Sparvertrag, Investmentfond, Risikolebensversicherung. Nicht jede Versicherung vermag dürfte Eltern auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen. Die Kinderinvaliditätsversicherung beispielsweise dient dazu, dem Kind nach einem schweren Unfall Rente zu zahlen. Nicht sexy, aber wichtig.

Foto: dpa

Alkoholverbot:

Auf Alkohol verzichten? Das dürfte für die meisten Deutschen nicht in Frage kommen, aber was ist, wenn doch? In den USA, Finnland, Russland und Island gibt es das schließlich schon. Wenn Sie also um Ihr Bier fürchten, können Sie sich versichern. Klingt komisch, aber das gibt es wirklich. Kommt es zum gesetzlichen Bierembargo, werden Ihnen 500 Euro ausgezahlt. Die Police kostet zwölf Euro im Jahr.

Foto: dpa

Lotto-Miese:

Es gibt eine Versicherung, mit der sich Glücksspielliebhaber vor Pechsträhnen schützen können: Die Versicherung sichert die Menschen ab, die weniger als zwei Richtige angekreuzt haben.

Foto: dpa

Alien:

Das ist wohl die kurioseste Versicherung aller Zeiten: Falls Sie von einem Alien entführt werden, erhalten Sie 1000 Euro. Die Konditionen sind ungewöhnlich: Unter anderem müsse die Luftfahrtbehörde die Präsenz eines Alienraumschiffes bestätigen und falls möglich sollte der Entführte Beweisstücke nicht-irdischer Herkunft, wie unbekannte Metalle oder Bilder von Außerirdischen vorweisen. Was wie ein Witz klingt, ist es in den meisten Fällen auch: eine Geschenk-Police.

Foto: dpa

Stecken bleiben:

Ein Horrorerlebnis schlechthin: Im Aufzug stecken zu bleiben, will man wirklich nicht erleben. Wenn es doch dazu kommt, will so manch einer eine Entschädigung dafür. Für 12 Euro im Jahr zahlt eine Versicherung für jedes Stecken bleiben 75 Euro. Im Schnitt erlebt jeder Deutsche aber nur einmal in 102 Jahren dieses Vergnügen.

Foto: dpa

dpa, rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick