Versicherungen: Krankenkassen befürchten zehnmal höhere Zusatzbeiträge

Versicherungen: Krankenkassen befürchten zehnmal höhere Zusatzbeiträge

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Die Mehrkosten der Politik werden auf die Versicherer abgewälzt.

Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen werden steigen. Verantwortlich machen die Versicherer die Politik der Bundesregierung.

Die gesetzlichen Krankenkassen rechnen mit deutlich steigenden Beiträgen in den nächsten Jahren. "Durch die teure Gesetzgebung der großen Koalition wird der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz bis 2020 auf zwei Prozent steigen", sagte der Vorsitzende des Ersatzkassenverbandes, Christian Zahn. Zurzeit liegt der Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer allein zahlen müssen, im Schnitt bei 1,1 Prozent. In den nächsten Jahren würden die Sätze für die Mitglieder um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte steigen, sagte Zahn voraus. Der Grund seien erwartete zusätzliche Ausgaben in den nächsten fünf Jahren von 16 Milliarden Euro.

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Zahn sprach sich als kurzfristige Gegenmaßnahme dafür aus, die Finanzpolster des Gesundheitsfonds abzuschmelzen und die freiwerdenden Mittel zur Abfederung der Kosten einzusetzen, die durch Reformen etwa im Krankenhaussektor anfallen. Zahn schlug vor, die vorgeschriebene Mindestreserve auf höchstens 35 Prozent einer Monatsausgabe festzuschreiben. Der Verband, dem die Marktführer Techniker Krankenkasse (TK) und Barmer GEK angehören, fordert zudem eine Rückkehr zur vollen paritätischen Finanzierung der Beiträge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wofür sich auch SPD, Grüne und Linke starkmachen. Bislang teilen sich beide lediglich den Grundbeitrag von 14,6 Prozent. Die Zusatzbeiträge zahlen die Mitglieder allein.

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4 Kommentare zu Versicherungen: Krankenkassen befürchten zehnmal höhere Zusatzbeiträge

  • Krankenkassen planen zehnmal höhere Zusatzbeiträge als 2 Prozent, das sind dann nicht 16,6 Prozent, sondern mindestens 24,6 Prozent. Harakiri für Krankenkassen. Meine AOK Plus von Sachsen Thüringen wird auch 2020 noch keine 15,5 Prozent fordern, sondern die Abtrünnigen der anderen Kassen aufsammeln.

  • Dann sollten Sie mal den Gas-Gerd fragen.
    Der hat mit dem GMG ( Gesundheitsmodernisierungs-
    gesetz ) von 2004 die Altersvorsorge von Millionen
    Rentnern teilweise vernichtet.
    Er hat auch eingeführt das Verträge in Deutschland
    rückwirkend gebrochen werden können.
    Das ist heute ja ganz normal.
    Sollen die Krankenkassenfürsten einfach wieder zu
    Mutti und Rolli gehen, ein neues Gesetz machen und
    die nächste Generation von kommenden Rentnern wird
    genauso abgezockt und betrogen.
    Liebe Leute macht nichts was der Staat anpreist.
    Betriebsrente, Riester usw.
    Ihr werdet beschissen !!
    Ich weiß es, ich bin betroffener.

  • Viele Flüchtlinge kommen bereits krank hier an. In einem Fernsehbericht hieß es, dass in München etwa 60 % krank in Deutschland ankommen. Diese müssen selbstverständlich behandelt werden und Medikamente erhalten. Das muss natürlich auch finanziert werden.

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/rueckkehr-seltener-krankheiten-in-hessen-durch-fluechtlinge-13765465.html

    http://new.euro-med.dk/20151109-migranten-bringen-exotische-nicht-zu-behandelnde-ansteckende-krankheiten-nach-deutschland-und-europa-und-uberlasten-gesundheitssystem.php

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