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KriegIsraelischer Verteidigungsminister Katz: „Gaza brennt“

Bisher äußert sich das israelische Militär nicht zum Vorgehen in Gaza-Stadt. Aussagen von Verteidigungsminister Katz und US-Außenminister Rubio deuten darauf hin, dass eine neue Offensive im Gange ist. 16.09.2025 - 09:37 Uhr
Rauch steigt nach einer Explosion aus Gaza auf, gesehen von der israelischen Seite der Grenze, am 16. September 2025. Foto: REUTERS

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat sich zu den nächtlichen Luftangriffen auf die Stadt Gaza geäußert. „Gaza brennt“, teilte er am Dienstag auf der Plattform X mit. „Soldaten kämpfen heldenhaft dafür, die Bedingungen für die Freilassung der Geiseln und die Niederlage der Hamas zu schaffen. Wir werden nicht nachgeben und wir werden nicht zurückgehen – bis die Mission abgeschlossen ist.“

Katz schien anzudeuten, dass eine Großoffensive gegen die größte Stadt des Gazastreifens begonnen hat. Das israelische Militär reagierte zunächst nicht auf Fragen nach einem möglichen Start der Offensive. Palästinensische Einwohner berichteten von schweren Angriffen im gesamten Stadtgebiet.

Ein Angriff habe mehrere Häuser im Westen der Stadt getroffen und zwölf Menschen getötet, teilte das Schifa-Krankenhaus mit. „Es war eine schwere Nacht“, sagte Radwan Hayder, der in der Nähe des Schifa-Krankenhauses Zuflucht gefunden hat.

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US-Außenminister Marco Rubio gab zu verstehen, dass die Offensive auf Gaza begonnen hat. Er sagte beim Abflug von Israel nach Katar: „Die Israelis haben dort mit Einsätzen begonnen. Wir glauben daher, dass nur ein sehr kurzes Zeitfenster bleibt, in dem eine Einigung möglich ist.“

Rubio und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatten nach einem gemeinsamen Treffen am Montag bereits erklärt, dass ein Ende des Kriegs nur durch die Zerschlagung der Hamas und die Freilassung aller noch lebenden Geiseln sowie der Leichen der übrigen Verschleppten möglich sei. Bedenken mit Blick auf das Vorgehen des israelischen Militärs in der Stadt Gaza spielte Rubio herunter. Er wiederholte mehrfach, dass US-Präsident Donald Trump ein Ende des Krieges wünsche und dies die Auslöschung der Hamas voraussetze.

Von Netanjahu gab es keine Signale, dass Israel von der Strategie abrücken könnte, Hochhäuser in der größten Stadt des Gazastreifens anzugreifen, in denen sich nach Angaben des Militärs Hamas-Kämpfer verstecken.

dpa
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