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AutomobilherstellerStellantis setzt Produktion in Werken wegen schwacher Nachfrage aus

Der Automobilhersteller Stellantis schließt temporär mehrere Werke. In Italien ist die Neuproduktion von Fiat betroffen, in Paris werden im Oktober keine neuen Opel-Modelle vom Band laufen. 23.09.2025 - 18:38 Uhr
Das Logo von Stellantis an der Fassade der Hauptzentrale in Paris. Foto: REUTERS

Stellantis NV wird die Produktion in seinen Werken in Italien und Frankreich vorübergehend einstellen. Der Hintergrund sei eine sehr schwache Nachfrage nach Modellen wie dem Alfa Romeo Tonale SUV, so der Konzern.

Der Automobilhersteller wird die Produktion des Tonale und des Fiat Panda im italienischen Pomigliano ab dem 29. September pausieren, teilte das Unternehmen am Dienstag nach einem Treffen mit lokalen Gewerkschaftsvertretern mit. „Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Produktionskapazität an die tatsächliche Nachfrage anzupassen, um eine unregelmäßige Produktion zu vermeiden und die Produktionsstruktur des Werks zu optimieren“, erklärte Stellantis.

Separat bestätigte das Unternehmen die Stilllegung des Werks in Poissy nahe Paris vom 13. Oktober bis zum 31. Oktober, um auf den „schwierigen“ europäischen Markt zu reagieren. An diesem französischen Standort werden Opel- und DS-Fahrzeuge produziert.

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Wie auch seine Wettbewerber hat Stellantis mit einer Überkapazität in Europa zu kämpfen, während chinesische Hersteller unter der Führung von BYD Co. mit wettbewerbsfähigen Preisen expandieren. Der Stellantis-Konzern, der auch Marken wie Jeep und Dodge besitzt, muss zudem einen Rückgang der Verkaufszahlen im wichtigen US-Markt stoppen, wo die Zölle von Präsident Donald Trump die Kosten erhöhen und die Lieferketten stören.

Ende vergangenen Jahres präsentierte das Unternehmen einen ehrgeizigen Produktionsplan für Italien, was den neuen CEO Antonio Filosa unter zusätzlichen Druck setzt, diese Versprechen in einer schwierigen Phase der Branche zu erfüllen. Filosa, der kürzlich zu dringenden Maßnahmen der Europäischen Union aufrief, um die europäische Automobilindustrie zu retten, wird im ersten Quartal nächsten Jahres einen neuen Geschäftsplan vorstellen.

rtr
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