Industrie- und Autozulieferer: Kosten für Sparprogramm drücken Gewinn bei Stabilus
Der Koblenzer Industrie- und Autozulieferer Stabilus hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 bei stagnierendem Umsatz Ergebniseinbußen verbucht.
Der Umsatz habe im Ende September auslaufenden Geschäftsjahr bei 1,396 Milliarden Euro gelegen nach 1,305 Milliarden Euro im Vorjahr, teilte das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Montag auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) schrumpfte um neun Prozent auf 142,6 Millionen Euro, die bereinigte Ebit-Marge ging auf 11,0 (12,0) Prozent zurück. Der Konzerngewinn brach auf 24,2 Millionen Euro ein, nachdem im Vorjahr noch 72,0 Millionen Euro erzielt worden waren.
Der Vorstand begründete den Rückgang unter anderem mit Einmaleffekten von 18 Millionen Euro in Zusammenhang mit dem laufenden Transformationsprogramm. Stabilus hatte im September ein Sparprogramm aufgelegt und den Abbau von 450 seiner 8000 Stellen angekündigt. Vor allem in Deutschland und den USA sollten Standorte und Büros zusammengelegt werden.
„Wir bewegen uns weiterhin in einem anspruchsvollen Marktumfeld, geprägt von Handelskonflikten, zunehmendem Preisdruck und einem schwachen US-Dollar“, sagte Stabilus-Chef Michael Büchsner.