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RohstoffhandelÖlpreise fallen dank US-Initiative

Eine Initiative der USA, um den Ukraine-Krieg zu beenden, scheint Verkaufsdruck bei Öl auszulösen. Auch fallende Ölreserven spielen eine Rolle. 19.11.2025 - 18:22 Uhr
Viele industrielle Bereiche sind an den Ölpreis gebunden. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PR

Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Im Tagesverlauf haben sie Verluste aus dem frühen Handel weiter ausgebaut. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar fiel um 1,60 Dollar auf 63,29 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Dezember gab um 1,59 Dollar auf 59,15 Dollar nach.

Für Verkaufsdruck sorgte eine mögliche neue US-Initiative, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff führt offenbar jeweils getrennte Gespräche mit der russischen und der ukrainischen Seite, wie die Nachrichtenwebsite „Axios“ bereits in der vergangenen Nacht berichtete. Vom TV-Sender „ABC“ hieß es am Nachmittag, dass hochrangige US-Militärs für Friedensgespräche in der Ukraine angekommen seien und möglicherweise bald auch russische Offizielle treffen könnten.

Gebremst wurde der Preisrückgang durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den Vereinigten Staaten. Wie die US-Regierung mitteilte, sind die Rohölvorräte in der vergangenen Woche um 3,4 Millionen auf 424,2 Millionen Barrel gesunken. Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 1,7 Millionen Barrel erwartet. Fallende Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt stützen in der Regel die Preise.

Unterdessen hat der Iran einen vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate beschlagnahmten Öltanker wieder freigegeben. Das Schiff sei am frühen Morgen freigelassen worden, teilte die betroffene Managementfirma des Schiffs, das Columbia Shipmanagement mit Sitz in Zypern, mit. Die iranische Seite bestätigte die Freilassung ebenfalls.

Trotz des aktuell deutlichen Preisrückgangs halten sich die Bewegungen bei den Ölpreisen im Verlauf der vergangenen Wochen weiterhin in vergleichsweise engen Grenzen. Seit fast einem Monat bewegt sich der Brent-Preis weitgehend in der Spanne zwischen 63 Dollar und 65 Dollar.

rtr
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