1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. Airbus: Flugzeughersteller fährt Produktion hoch

FlugzeugherstellerAirbus fährt Produktion hoch

Das Softwareproblem ist gelöst – laut einem Insider steht der Flugzeugbauer jetzt unter hohem Produktionsdruck, um seine Ziele noch zu erreichen. 01.12.2025 - 14:28 Uhr
Ein Flugzeug des Typs Airbus A320 Neo startet am frühen Morgen. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Der Boeing-Rivale fährt derzeit seine Produktion hoch, um seine Auslieferungsziele für das laufende Jahr noch zu schaffen. Laut Insidern hat Airbus im November 72 Flugzeuge an die Kunden übergeben, seit Jahresbeginn sind es damit 657 Maschinen. Um die Zielmarke von etwa 820 Auslieferungen im Gesamtjahr zu schaffen, müssten allein im Dezember mehr als 160 Flugzeuge übergeben werden – das wäre ein Rekord.

Die Softwareprobleme bei rund 6000 A320-Flugzeugen in Kundenhand sind unterdessen weitgehend behoben. Die überwiegende Mehrheit der Maschinen habe inzwischen die erforderlichen Modifikationen erhalten, teilte Airbus mit.

„Wir arbeiten mit unseren Airline-Kunden zusammen, um die Modifizierung der weniger als 100 verbleibenden Flugzeuge zu unterstützen und sicherzustellen, dass sie wieder in Betrieb genommen werden können.“ Der europäische Flugzeugbauer entschuldige sich für „alle Unannehmlichkeiten und Verspätungen, die Passagieren und Fluggesellschaften durch dieses Ereignis entstanden sind“.

Wirtschaft von oben #348 – Flugzeugwartungen

So weit fliegen Airlines ihre Flugzeuge zur Wartung – komplett leer

Die Lufthansa fliegt ihre A380-Maschinen zur Wartung von Frankfurt nach Manila. Die australische Fluglinie Qantas lässt ihre in Dresden überholen. Warum so weit weg?

von Jannik Deters

Die Lufthansa erklärte, sie habe bei allen betroffenen Flugzeugen Software-Anpassungen vorgenommen und diese Maßnahme im Verlauf des Samstags, 29. November, erfolgreich abgeschlossen. Es sei zu keinen operativen Auswirkungen im Flugbetrieb gekommen. Auch zahlreiche andere Fluggesellschaften teilten mit, sie hätten ihre Flotten wieder auf den aktuellen Stand gebracht. Allerdings seien bei einigen Fliegern aufwändigere Reparaturmaßnahmen nötig, was zu Ausfällen führe. So setzte etwa die kolumbianische Gesellschaft Avianca Buchungen bis zum 8. Dezember aus.

Auslöser der Rückrufaktion war ein unbeabsichtigter Höhenverlust bei einem JetBlue-Flug am 30. Oktober, bei dem zehn Passagiere verletzt wurden. Als mögliche Ursache für den ursprünglichen Vorfall gilt intensive Sonneneinstrahlung. Laut Airbus könnte starke Strahlung Daten beschädigt haben, die für die Steuerung wichtig sind. Am Freitag ordnete Airbus deswegen an, die Software bei den Maschinen vor dem nächsten Abflug zu aktualisieren.

Es handelt sich um den bislang größten Rückruf in der Geschichte des Flugzeugbauers.

Beim Großteil der Flugzeuge genügte es, eine andere Softwareversion per Kabel einzuspielen. Einige ältere Maschinen benötigen jedoch einen neuen Rechner.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick