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City BikesWie Sie das optimale Rad finden

Edel oder schnell, klassisch oder elegant, praktisch oder skurril – die Auswahl an Fahrrädern für den Großstadtdschungel wird ständig größer. Worauf Sie beim Kauf achten sollten.Mehmet Toprak 25.07.2014 - 17:30 Uhr

Tern Verge P9

Faltrad mit 20-Zoll-Reifen und 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano. Raffinierter Faltmechanismus und Rahmen aus Alu 7005. Das Rad lässt sich angeblich in zehn Sekunden zusammenfalten. Gewicht: Elf Kilo. Für Menschen, die ihr Rad gerne in die U-Bahn mitnehmen oder im Kofferraum verstauen wollen.
Preis: 949 Euro
Tern Verge P9

Foto: Presse

Jopo Isojopo

Unisex-Fahrrad aus Finnland mit Stahlrahmen und 2-Gang-Automatikschaltung von SRAM. Gewicht: 16,5 Kilo.
Für Menschen, die ein originelles Lowtech-Rad für gut gelaunte Spazierfahrten suchen.
Preis: 499 Euro
Jopo Isojopo

Foto: Presse

Stromer ST2

Auf den ersten Blick ein bulliges E-Bike mit starkem Motor (35 Nm, 500 Watt) und einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Die Besonderheit: Das ST2 speichert Telemetriedaten und kommuniziert diese über Cloud Computing und GSM-Netz mit dem Smartphone oder PC. Bei Diebstahl meldet es beispielsweise seine GPS-Position und kann so über die App im Smartphone geortet werden. Auch technische Probleme, etwa am Motor, können vom Servicepersonal des Schweizer Herstellers analysiert und im Einzelfall auch remote behoben werden.
Für Menschen, die ihr Fahrrad schon immer über das Smartphone kontrollieren wollten.
Preis: 5.690 Euro
Stromer ST2

Foto: Presse

Creme Caferacer Doppio

Feiner Freizeitgleiter mit klassischem Stahlrahmen, Brooks-Ledersattel und 7-Gang-Nabenschaltung von Shimano. Gewicht: 15 Kilo.
Für Menschen, die präzise Verarbeitung und den klassischen Stahlrahmen lieben.
Preis: 898,98 Euro
Creme Caferacer Doppio

Foto: Presse

Creme Holymoly

Schönes Fahrrad im Holland-Stil für die entspannte Fahrt ins Kaffeehaus oder zum Wochenmarkt. Der hochstehende Lenker erlaubt aufrechte Sitzhaltung und die simple 3-Gang-Schaltung lässt keinen Schaltstress aufkommen. Der Stahlrahmen verstärkt das Retro-Flair. Gewicht: 17,8 Kilo.
Für Menschen, die herrschaftliche Sitzhaltung und klassischen Look suchen und nicht dauernd schalten wollen.
Preis: 679 Euro
Creme Holymoly

Foto: Presse

Steppenwolf Haller Travel

Luxuriöses City-Bike mit Zahnriemenantrieb. Vorteil: Der carbonverstärkte Zahnriemen arbeitet praktisch lautlos und muss nicht geschmiert werden. Deshalb kann auch kein Kettenfett ans Hosenbein kommen. Der Rahmen ist aus Aluminium 6061, die 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine sorgt für ruckfreie Schaltvorgänge. Gewicht: 12,6 Kilo.
Für Menschen, die ein schnelles Hightech-Rad mit dem gewissen Etwas suchen.
Preis: 1.349 Euro
Steppenwolf Haller Travel

Foto: Presse

Vanmoof S6

Puristisch gestaltetes Rad, das laut Hersteller besonders für Pendler konzipiert ist, die schnell und gleichzeitig bequem vorankommen wollen. Die Kette ist voll verkleidet. Die Rahmengeometrie und der relativ hohe Lenker erlauben aufrechte Sitzhaltung. Anodisierter Aluminiumrahmen, 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine und Scheibenbremsen. Diverse Gepäckträger sind als Zubehör erhältlich. Gewicht: 16,5 Kilo.
Für Menschen, die puristisches Design, eine ungewöhnliche Rahmenform und viel Hightech-Flair suchen.
Preis: 998 Euro
Vanmoof S6

Foto: Presse

Poison Atropin Tourer Rohloff Gates

Tourenrad mit lautlosem Zahnriemenantrieb. Alurahmen 6061. Shimano Felgenbremse V-Brake und Rohloff Speedhub-Nabe mit 14 Gängen. Gewicht: 12,6 Kilo.
Für Menschen, die auf exklusive Technik stehen.
Preis: 1.999 Euro
Poison Atropin Tourer Rohloff Gates

Foto: Presse

Fahrradmanufaktur T-300

Funktionelles Allroundrad mit Stahlrahmen (Chrom-Molybdän) und 8-Gang-Nabenschaltung von Shimano. Standlichtanlage von B&M und Magura-Hydraulikbremsen.
Für Menschen, die mit dem Rad von A nach B kommen wollen und keine Lust haben, alle zwei Wochen die Schaltung nachzujustieren.
Preis: 799 Euro
Fahrradmanufaktur T-300

Foto: Presse

Batavus Blockbuster Plus

Sehr stabiles Stadtrad mit Alu-Rahmen und  zusätzlichem Frontgepäckträger. 7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus und Rollenbremse. Die Bremse ist in der Nabe integriert und deshalb wetterunempfindlich. Gewicht: 20 Kilo, also definitiv kein Flitzer.
Für Menschen, die ein robustes und bequemes Rad suchen und einen gemächlichen Fahrstil bevorzugen.
Preis: 769 Euro
Batavus Blockbuster Plus

Foto: Presse

Electra Ticino 7D

Eleganter City-Gleiter mit Alurahmen (6061) und 8-Gang-Kettenschaltung von Shimano Sora. Ohne Lichtanlage und Gepäckträger. Gewicht: 11,3 Kilo
Für Menschen, die auf eleganten Retro-Stil stehen und kein Gepäck mitnehmen, höchstens eine Umhängetasche.
Preis: 799 Euro
Electra Ticino 8D

Foto: Presse

Kona Dew Deluxe

Schnelles und bequemes "Pendler-Rad" mit 9-Gang-Schaltung und großem Gepäckträger vorne. Aluminiumrahmen (6061), Scheibenbremse vorne und Schwalbe Reifen Road Cruiser. Gewicht: 14 Kilo.
Für Menschen, die ein schickes, zugleich aber funktionelles Rad mit Hinguck-Faktor suchen.
Preis: 799 Euro
Kona Dew Deluxe

Foto: Presse

Rabeneick Niagara Duomatic

Schickes und puristisches Rad mit 2-Gang-Schaltung Duomatic von Sturmey Archer, Aluminiumrahmen (6061), Shimano-Bremsen V-Brake. Nur 11,6 Kilo schwer.
Für Menschen, die ein schlichtes, flottes und extravagantes Rad unter 1000 Euro suchen.
Preis: 649,90 Euro
Rabeneick Niagara Duomatic

Foto: Presse

Rabeneick Classic Sir Fancy

Klassisch schönes Rad für den Sonntagsauflug oder die entspannte Fahrt zum Kulturfestival. Der hohe Lenker ermöglicht herrschaftliche Sitzhaltung. Aluminiumrahmen (6061), und 7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus mit Rücktrittbremse. Vorne bremst eine Shimano V-Brake. Schöne Weißwandreifen von Schwalbe. Gewicht: 17,4 Kilo.
Für Menschen, die ein klassisch schönes Rad suchen und keine Geschwindigkeitsrekorde brechen wollen.
Preis: 599,90 Euro
Rabeneick Classic Sir Fancy

Foto: Presse

Raleigh Dover Impulse R Classic Club

Altmodisch angehauchtes City-Rad mit unauffällig integriertem Elektromotor. Hydraulikbremsen von Magura, LED-Schweinwerfer im Retro-Look von B&M sowie gefederter Ledersattel von Brooks.
Für Menschen, die ein bequemes Rad mit britischem Flair suchen.
Preis: 2.500 Euro (Straßenpreis)
Raleigh Dover Impulse R Classic Club

Foto: Presse

Velotraum Cross 7005 Ex Komfort

Das Velotraum ist besonders bequem, denn es erlaubt eine aufrechte Sitzposition und damit den bequemen Rundumblick beim Cruisen durch die Stadt. Die dicken Reifen schlucken Bodenunebenheiten. Durch den Knick im Oberrohr fällt auch der Durchstieg leichter, also auch für ältere Semester geeignet. In verschiedenen Ausstattungen erhältlich. So kann man beispielsweise  zwischen Feder- und Starrgabel wählen.
Für Menschen, die ein sehr bequemes Rad mit aktueller Technik suchen.
Preis: je nach Ausstattung
Velotraum Cross 7005 Ex Komfort

Foto: Presse

Staiger Vélo.ai82

Funktionelles Rad mit Alu-Rahmen 6061 und stabilem Gepäckträger. Shimano Nexus 8-Gangschaltung mit Freilauf, Hydraulikbremsen von Magura. Wetterfester Nabendynamo. Gewicht: 14,3 Kilo.
Für Menschen, die ein unkompliziertes, aber hochwertiges Rad suchen.
Preis: 899 Euro
Staiger Vélo.ai82

Foto: Presse

Staiger Vélo.ax32

Schnelles Tourenrad mit 30-Gang-Schaltung Shimano Deore. Für Alu-Rahmen 6061, Hydraulikbremsen von Magura und wetterfester Nabendynamo. Gewicht: 14,1 Kilo.
Ein Rad für schaltfreudige Zeitgenossen, die lange Wege in der Stadt zurücklegen müssen.
Preis: 999 Euro
Staiger Vélo.ax32

Foto: Presse

Gudereit Premium 11.0

Funktionelles City-Rad mit Alu-Rahmen und 11-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine. Magura Hydraulikbremsen und Nabendynamo. Gewicht: 16,7 Kilo.
Für Menschen, die ein technisch anspruchsvolles und gleichzeitig wartungsarmes Rad suchen.
Preis: 999 Euro (Straßenpreis)
Gudereit Premium 11.0

Foto: Presse

Winora Renaissance

Nostalgisches Rad mit 7-Gang-Nabenschaltung und Drehgriff. V-Brake-Bremsen und wetterfester Nabendynamo. Gepäckträger mit Spannfeder. Gewicht: 16,9 Kilo
Für Menschen, die ein unkompliziertes Rad in klassischem Design, aber ohne aufgesetzten Retro-Chic suchen.
Preis: 649 Euro
Winora Renaissance

Foto: Presse

Drössiger CTA 1

City-Trekking-Modell mit Alu-Rahmen 6061. Für längere Ausflüge und die flotte Fahrt ins Büro gleichermaßen geeignet. Die Shimano-30-Gang-Schaltung hält auch schaltfreudige Fahrer bei Laune. Präzise Scheibenbremsen Shimano Deore und Federgabel von Suntour. Ergonomisch verbreiterte Griffe. Das maximal zulässige Gesamtgewicht liegt bei 140 Kilo, also auch als Reiserad geeignet. Gewicht: 14,2 Kilo.
Für Menschen, die eine funktionelle Fahrmaschine mit aktueller Technik und hochwertigen Komponenten suchen.
Preis: 1.599 Euro
Drössiger CTA1

Foto: Presse

Winora Aruba

Schnittiges City-Rad im klassisch-eleganten Stil. Die 8-Gang-Nabenschaltung (Shimano Nexus) und der wetterfeste Nabendynamo versprechen wartungsfreien Fahrbetrieb. Der Rahmen besteht aus Aluminium 6061. Ein Gepäckträger ist nachrüstbar. Gewicht: 13,4 Kilo.
Für Menschen, die ein wartungsarmes Hightech-Rad im klassischen Stil suchen.
Preis: 699 Euro
Winora Aruba

Foto: Presse

Hawk Hudson

Rad im Stil alter Straßenmaschinen mit Alurahmen, Ledersattel, 7-Gangschaltung und Rollbremsen. Die dicken Ballonreifen schlucken jede Unebenheit.
Für Menschen, denen Stil und lässiger Auftritt wichtiger sind als Hightech. Oder für Menschen, die skurrile Zweirad-Exoten lieben.
Preis: 949 Euro
Hawk Hudson

Foto: Presse

Sebastian hat ein schönes Rennrad mit Francesco Moser-Rahmen. Damit fährt er jeden Tag ins Büro, es sind etwa zwölf Kilometer. Klaus fährt mit der U-Bahn ins Büro, nutzt aber zum Einkaufen ein praktisches Stadtrad mit Nabenschaltung, gefederter Sattelstütze und stabilem Gepäckträger. Isabella wohnt am Stadtrand und fährt auch bei Regen. Sie nutzt ihr Trekking-Rad mit 24-Gang-Kettenschaltung, um zügig ins Zentrum zu kommen.

Drei Großstadtbewohner mit drei völlig unterschiedlichen Rädern, die Aufzählung verschiedener Fahrrad-Typen ließe sich noch lange fortsetzen. Es wird aber schnell klar, dass es das "City Bike" eigentlich gar nicht gibt. Sondern höchstens unterschiedliche Zweirad-Typen, die mehr oder weniger zu den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben passen. Das bestätigt auch René Filippek, Experte beim ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub): "Das ideale Stadtrad gibt es so nicht, weil die individuellen Bedürfnisse zu unterschiedlich sind."

Praxistipps beim Fahrradkauf
Für kürzere Distanzen und Wartungsmuffel: Nabenschaltung. Für größere Entfernung oder hügeliges Gelände: Kettenschaltung. Gemeinsam mit dem ADFC-Experten René Filippek bringt Wiwo.de die Checkliste für den Kauf des City Bikes.
Durchaus empfehlenswert, weil wartungsarm, aber nicht unbedingt nötig.
In Deutschland beliebt, aber relativ geringe Bremskraft. Besser sind zwei Handbremsen.
Gehen leicht kaputt, müssen gelegentlich nachgestellt werden. Besser ist ein bequemer gefederte Sattel.
Schützt die Hosenbeine vor Verschmutzung, ist aber bei Kettenschaltungen ein Quell des Ärgers, weil unzuverlässig und schadensanfällig.
Fest montiert unbedingt zu empfehlen.
Zuverlässig und besser als Batterielicht.
Typisch für Stadträder, aber eher Geschmackssache.
Sinnvoll, bei Fahrten, die häufig unterbrochen werden oder für ältere Menschen. Allerdings sind solche Rahmen meist nicht so steif wie Diamantrahmen; das könnte ein Problem bei schwerer Zuladung sein.
Gut, wenn man schwere Einkäufe transportiert oder ein Kindersitz montiert hat.
Sinnvoll, verhindern manche Reifenpanne.
Beide Werkstoffe sind im Prinzip gut. Hier kommt es eher auf die Sorgfalt bei der Fertigung an, deshalb Vorsicht bei Billigrädern. Stahl sollte den Zusatz CrMo oder 25CrMo4 (Chrom-Molybdän) tragen, Hi Ten-Stahl ist beim Rahmen nicht so gut.
Beides ist gleich gut, entscheidend ist die Sorgfalt bei der Fertigung.
Sehr verwindungssteif und leicht, aber auch teuer. Spielt bei City Bikes praktisch keine Rolle.

Das nüchterne, zweckmäßige City Bike mit stabilem Gepäckträger und Nabenschaltung ist da nur noch eines von vielen Modellen. Es spielt seine Rolle als letzzes Relikt einer Zeit, als Fahrräder noch nicht schick waren und noch nicht unter dem Schlagwort "Urban Bike" vermarktet wurden.

Unter diesem Schlagwort findet man heute elegante Nostalgie-Räder mit Ledergriffen und Stahlrahmen, teure Hightech-Maschinen mit 14 Gang-Nabenschaltung und Zahnriemenantrieb, behäbige Retro-Gleiter mit Ballonreifen oder leichte Flitzer ohne Gepäckträger, aber mit 30-Gang-Kettenschaltung. Nicht zu vergessen die mehr oder weniger schrulligen Exoten mit fragwürdigem Nutzwert aber hohem Spaßfaktor.

Keine Hektik: Die dicken Ballonreifen des Townie Go von Electra sorgen für tiefenentspanntes Fahrvergnügen.

Foto: Presse

Die bunte Auswahl macht offenbar auch den Käufern Spaß. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) wurden 2013 rund 3,8 Millionen Fahrräder verkauft, E-Bikes eingeschlossen. Urban Bikes machen nach den Trekking-Bikes die meistverkaufte Modellgruppe aus. Im Durchschnitt geben deutsche Verbraucher 520 Euro pro Fahrrad aus. Das Qualitätsbewusstsein ist laut ZIV in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Und 65 Prozent der Deutschen wollen 2014 wieder "mehr Fahrrad fahren".

Gibt es trotz der riesigen Auswahl nicht doch einige Aspekte, die man beim Fahrradkauf beachten sollte, wenn es hauptsächlich um Mobilität in der Stadt geht? Die gibt es natürlich schon. Aber worauf kommt es beim Fahrradkauf an?

Garmin Montana 650t

Robuster GPS-Fahrradcomputer mit 4 Zoll (10,2 Zentimeter) großem Touchscreen und vorinstallierten topographischen Karten. Das Display lässt sich laut Hersteller auch mit Handschuhen bedienen. Durch die Hotfix-Satellitenvorhersage findet der Montana 650t die aktuelle Position nach dem Einschalten sehr schnell. Über den Micro-SD-Karten-Steckplatz kann man zusätzliches Kartenmaterial hinzufügen, beispielsweise City-Navigator-Karten.

Ein Kompass und ein barometrischer Höhenmesser sind integriert. Das Gerät bietet auch eine Digitalkamera mit 5 Megapixel, die Fotos mit einem Geo-Tag versieht. Unterstützt außerdem Geocaching, ein Online-Spiel, bei dem man Gegenstände ("Caches") versteckt und die GPS-Daten an die Community weitergibt.

Neben dem Lithium-Ionen-Akkupack kann der Nutzer auch AA-Batterien verwenden.

Preis: 649 Euro

Garmin Montana 650t

Foto: Presse

Garmin Edge 200

Einfacher Fahrradcomputer mit GPS. Zeigt Distanz, Zeit, Geschwindigkeit, GPS-Position und Kalorienverbrauch an.

Preis: 129 Euro

Garmin Edge 200

Foto: Presse

Mio Cyclo 105

Einfacher Fahrradcomputer fürs Fitnesstraining mit GPS und allen Basisfunktionen: Zeit, Entfernung, Geschwindigkeit, Standpunkt. Berechnet auch den Kalorienverbrauch. Vom Hoch- ins Querformat drehbar. Das Display ist mit 4,6 Zentimeter (1,8 Zoll) recht klein. Der Akku hält laut Hersteller bis zu 18 Stunden.

Preis: 169,99 Euro

Für 40 Euro mehr gibt es auch eine Variante mit Herzfrequenzmessung.

Mio Cyclo 105 H

Foto: Presse

Polar CS500 + CAD

Ein Hightech-Fitness-Computer für ehrgeizige Radsportler. In Kombination mit dem Pedal-Set Polar Look Kéo Power holt er sich die Daten über die Trittfrequenz direkt von den Pedalen. Daneben gehören Höhenmesser, Barometer und Geschwindigkeitsmessung zu den Grundfunktionen. Die Funktion Smart Coaching gibt den Kalorienverbrauch an und gibt Hinweise zur Trainingsintensität.

Auf der speziell dafür eingerichteten Webseite Polarpersonaltrainer.com kann sich der Nutzer online ein Trainingsprogramm anlegen, seine Daten hochladen, ein Trainingsbelastungsdiagramm anzeigen lassen und anderes mehr.

Preis: 239,95 Euro

Polar CS500+ CAD

Foto: Presse

Polar RC3 GPS Tour de France

Schicker Trainingscomputer fürs Handgelenk für ambitionierte Radsportler. Erfasst die Geschwindigkeit über GPS, zeigt auch Höheninformationen an. Misst die Herzfrequenz. Lässt sich mit Trainingsprogrammen verbinden, die auf der Polar-Website Polarpersonaltrainer.com heruntergeladen werden kann. In Kombination mit den optional erhältlichen Trittfrequenz- und Geschwindigkeitsmessern (jeweils 49,95 Euro) kombinieren, um so möglichst präzise Daten über Geschwindigkeit des Fahrrads zu erhalten.

Mit aktiviertem GPS hält der Akku laut Hersteller bis zu 12 Stunden durch.

Preis: 299,95 Euro

Polar RC3 GPS Tour de France

Foto: WirtschaftsWoche

RCX3 Bike Black

Nicht ganz so schick, wie das Spitzenmodell, aber ebenfalls mit GPS ausgestattet und kompatibel mit Radsensoren für Geschwindigkeit und Trittfrequenz. Die Trainingsseite Polarpersonaltrainer.com ist ebenfalls nutzbar.

Preis: 199,95 Euro

RCX3 Bike Black

Foto: Presse

Felgenbremse Magura HS33

Hydraulische Felgenbremse für Trekking-Räder. Hydraulische Bremsen ermöglichen sehr feindosiertes Bremsen. Bis auf gelegentliche Entlüftung, sehr wartungsarm. Auch bei Frost kein Vereisen der Bremsflüssigkeit (Mineralöl).

Preis: 140 Euro (Paarpreis, Onlineshops)

Magura HS33

Foto: Presse

Busch & Müller Lumotec Iq2 Luxos

Dynamo-LED-Scheinwerfer mit breitem Lichtfeld und starken 70 Lux. Bei sehr schlechtem Licht sind mehr LEDs zuschaltbar. Diese lassen sich auch als Lichthupe nutzen. Schaltet bei Tag automatisch auf maximales Tagfahrlicht, im Dunkeln auf maximales Fahrlicht.

Alle Funktionen können über eine Taste am Lenker geschaltet werden. Zeigt auch, ob das Rücklicht richtig funktioniert.

Eine Besonderheit ist die USB-Ladefunktion. Damit können Mobilgeräte wie Navis oder Smartphones während der Fahrt aufgeladen werden. Der dafür nötige Strom kommt idealerweise vom Nabendynamo.

Preis: 179 Euro

Lumotec Iq2 Luxos

Foto: Presse

Busch & Müller Lumotec Classic

Schöner Frontscheinwerfer im Retro-Look. Maximal 30 Lux. In verschiedenen Ausführungen erhältlich. In der besten Ausführung mit Einschaltautomatik, Schalter für den Nabendynamo und Tagfahrlicht.

Preis: von 38,90 bis 54,90 Euro

Lumotec Classic

Foto: Presse

Topeak White Lite Race

Akkuleuchte mit zwei LEDs. Wird mit Gummibändern schnell am Lenker befestigt. Gibt konstantes Licht ab oder blinkt. Ideal als Ersatzlicht, wenn der große Scheinwerfer ausgefallen ist Bis zu 70 Betriebsdauer bei konstanter Beleuchtung.

Preis: 14,95 Euro

Topeak White Lite Race

Foto: WirtschaftsWoche

Topeak Alien Lux grün

Batterierücklicht mit zwei roten LEDs. Leuchtet konstant oder blinkt. Wird in der Regel an der Sattelstütze befestigt.

Preis: 9,95 Euro

Topeak Alien Lux grün

Foto: Presse

SRAM Nabendynamo D7

Nabendynamos gelten als die zuverlässigsten Stromlieferanten, auch bei Regen oder im Winter. Während die klassischen Seitenläufer auf guten Kontakt zum Reifen angewiesen sind und bei Nässe oder Schnee häufig versagen, liefern Nabendynamos immer Strom. Der SRAM kommt auch bei niedriger Geschwindigkeit schnell auf volle Leistung. In Schwarz oder Silber erhältlich.

Preis: 85 Euro

SRAM Nabendynamo D7

Foto: Presse

Busch & Müller E-Werk
Das Gerät wird an den Nabendynamo angeschlossen und gibt die Energie an Geräte mit USB-Port (Mini- oder Micro-USB-Anschluss, aber auch frei konfigurierbar) weiter. So kann man unterwegs Smartphone, Fahrradcomputer oder das Navi mit Strom versorgen oder aufladen. Gibt es auch in einer einfacheren Variante für 99 Euro.

Preis: 147 Euro

Busch & Müller E-Werk

Foto: Presse

Campagnolo Super Record EPS

Einer der technisch anspruchsvollsten Antriebe der Welt vom italienischen Edelhersteller Campagnolo. Für Radsportler. Verbaut werden Materialien wie Karbonfaser, Titan und Kugellager aus Keramik. Arbeitet mit Elektronik, die beispielsweise stufenloses Herauf- oder Herunterschalten der Kette auf den Ritzeln ermöglicht. So lässt sich die Kette mit einer Bewegung um bis zu 11 Ritzel transportieren. Das Schaltwerk verfügt auch über eine Diagnosefunktion, die Pannen oder Probleme per LED anzeigt. Das System wird komplett mit allen Komponenten und Bremsen geliefert.

Preis: 3.299 Euro (in Onlineshops)

Campagnolo Super Record EPS

Foto: Presse

SRAM RED Quarq 22 Power Meter

Kurbelgarnitur mit Karbonarmen und eingebautem Leistungsmesser. Registriert Belastungen des Materials beim Treten durch Dehnungsmesser und errechnet daraus die Leistung. Das Ergebnis wird drahtlos auf einen kompatiblen Fahrradcomputer übertragen (ANT+ Standard).

Das System erlaubt auch den Vergleich der Leistung im rechten und linken Pedal. Damit kann der Fahrer einen gleichmäßigen Pedaltritt erzielen.

Preis: ab 1.845 Euro (ab Juli erhältlich)

SRAM RED Quarq 22 Power Meter

Foto: Presse

SRAM Automatix

Für City-Bikes. Automatik-Nabe mit zwei Gängen. Funktionsprinzip: mechanische Fliehkraftkupplung. Gibt es als Freilaufnabe oder mit Rücktritt. Praktisch wartungsfrei.

Preis: 78 Euro

SRAM Automatix

Foto: Presse

Shimamo Ultegra 6800
Exklusives Komplettset für Rennräder, inklusive Bremsen. Verbaut werden Materialien wie Aluminium, Karbon und Kunststoff und Stahl. Soll besonders ergonomisches und präzises Schalten mit taktiler Rückmeldung erlauben.

Preis: 869 Euro (Onlineshops)

Shimamo Ultegra 6800

Foto: Presse

SQlab 621 Nano City
Komfortabler Sattel fürs Stadtrad und aufrechte Sitzposition. Die tiefliegende Sattelnase nimmt den Druck vom Dammbereich. Damit fährt der Urologe in die Praxis. In unterschiedlichen Breiten erhältlich. Wasserabweisender Bezug. Eine Variante dieses Modells ist der 621 Airflow, der durch Netzmaterial im Bezug an heißen Tagen bessere Luftzirkulation gewährleistet.

Preis: 59,90 Euro

SQlab 621 Nano City

Foto: Presse

Topeak Alien DX
Handliches Werkzeug mit 27 Teilen aus gehärtetem Werkzeugstahl. Speziell fürs Fahrrad gedacht sind Tools wie Kettennieter, Speichenschlüssel oder Reifenheber. Nach der Reparatur öffnet der Flaschenheber ein kühles Bier.

Preis: 49,95 Euro

Topeak Alien DX

Foto: Presse

Liix Ding Dong Fahrradklingel
Extragroße Klingel (80 Millimeter) mit volltönendem Ding Dong. In verschiedenen Farben erhältlich.

Preis: 15,90 Euro

Liix Ding Dong Fahrradklingel

Foto: Presse

Retro-Tacho King silbern
Origineller Retro-Tacho für 26-Zoll-Räder. Wird noch mit Tachowelle angetrieben.

Preis: 24,99 Euro
Retro-Tacho King silbern

Foto: Presse

Ein Hauptkriterium ist die Wartung. Wer fünf Mal die Woche mit dem Rad zur Arbeit fährt, wird in der Regel ein wartungsarmes, unkompliziertes Modell bevorzugen. Das spricht für Komponenten wie den zuverlässigen und vor Regen geschützten Nabendynamo und eine Nabenschaltung. Letztere ist aber nicht immer die richtige Wahl. In hügelig angelegten Großstädten oder wenn die täglich zurückgelegten Wege sehr lang sind, ist die Kettenschaltung oft die bessere Wahl. Sie ist zwar wartungsintensiver, bietet aber ein wesentlich größeres Übersetzungsverhältnis, so dass man auch Steigungen leichter überwindet.

Typisch für klassische Stadträder ist auch die aufrechte Sitzhaltung. Am Fahrrad im Laden erkennt man sie daran, dass der Lenker meist relativ hoch ist und der Abstand zwischen Lenker und Sattel etwas kleiner. Die herrschaftliche Sitzhaltung gewährt den schönen Rundum-Blick, allerdings ist sie nicht ideal für schnelle Fahrer, die sich auf die Fahrbahn konzentrieren müssen.

Bis vor einigen Jahren waren Federgabeln oder gefederte Sattelstützen in Mode. Hier gilt die Faustregel: Nur gut, wenn teuer. Billigere Modelle machen das Fahren eher instabil.

Ingenieurskunst: Die Nabenschaltung von Rohloff hat 14 Gänge.

Foto: Presse

Ein weiterer Gesichtspunkt ist das Gewicht. Wer sein Fahrrad täglich in den Keller trägt und an einem Wandhaken aufhängen muss, ist dankbar für ein Rad, das weniger als 15 Kilo wiegt.

Glaubenskriege um Aluminium und Stahl

Wahre Glaubenskriege werden von Zweiradfans beim Rahmen ausgetragen. Soll es ein Stahlrahmen sein oder einer aus Aluminium? Oder gar einer aus Carbon? Fahrräder mit Stahlrahmen sind schwerer und gehören meistens zur klassischen Sorte. Die Rahmen bieten in der Regel eine gewisse Elastizität beim Fahren und sind sehr zugfest und langlebig. Allerdings muss es dann ein Rahmen aus Chrom Molybdän (25CrMO4) sein, der sogenannte Hi-Ten-Stahl ist nicht so hochwertig.

Bei den leichten Alu-Rädern verwenden die Hersteller entweder die Alu-Legierung 6061 oder 7005. In den Zweirad-Foren bietet das eine Menge Diskussionsstoff. Alu 6061 gilt bei manchen als etwas elastischer im Fahrverhalten, Alu 7005 dagegen als fester und steifer.

Solche Unterscheidungen lassen sich in der Praxis allerdings kaum nachweisen, zumal für den Fahrkomfort Aspekte wie die Rahmengeometrie, die Sitzhöhe und die Lenkerhöhe viel ausschlaggebender sind. Eine eindeutige Empfehlung für den Kauf lässt sich aus der Alu-Legierung nicht ableiten, auch wenn manche Hersteller bei Alu 6061 mit der schönen Bezeichnung "Flugzeug-Aluminium" werben.

Carbon-Räder erfordern viel Know-how in der Fertigung und sind daher sehr teuer. Sie sind dafür sehr leicht und verwindungssteif, machen dann aber wiederum Ärger bei einer Reparatur, weil diese wieder eine Menge Know-how erfordert. Für den Großstädter sind sie daher nicht erste Wahl.

Aluminium oder Stahl, Naben- oder Kettenschaltung, Federgabel oder starre Gabel, man kann all diese Erwägungen einfach weglassen und ein Fahrrad anschaffen, das schön ist und Freude macht. In diese Kategorie fallen die Retro-Cruiser. Beim Start an der Ampel legen die behäbigen Dickschiffe mit den fetten Reifen nicht gerade einen Katapultstart hin. Doch beim gemütlichen Gleiten durchs Stadtviertel oder auf der entspannten Fahrt zum Kinoabend, machen sie eine Menge Spaß.

Und Spaß ist am Ende vielleicht genau das, was wirklich zählt.

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