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Von wegen GleichberechtigungHome-Office schadet dem Ansehen von Müttern

Das Home-Office soll den Angestellten das Leben erleichtern. Doch vor allem Frauen profitieren häufig nicht davon - ganz im Gegenteil.Clare Devlin 25.08.2014 - 06:10 Uhr

So manches Büro erinnert mehr an ein zweites Wohnzimmer, als an einen Arbeitsplatz. Kein Wunder, verbringt doch der durchschnittliche Arbeitnehmer rund 1700 Stunden im Jahr an seinem Schreibtisch. Der Bürodienstleister Regus hat 20.000 Führungskräfte und Selbstständige aus über 80 Ländern befragt, was denn bei Ihnen auf den Schreibtischen liegt. Das Ergebnis: Neben der alltäglichen Visitenkarte findet auch die ein oder andere Kuriosität einen Platz im Büro.

Foto: Uta Brandes & Michael Erlhoff: My desk is my Castle

Visitenkarten
Keine große Überraschung: In Deutschland haben die meisten Arbeitnehmer ihre eingesammelten Visitenkarten auf dem Schreibtisch liegen. Das gleiche Bild bei unseren holländischen Nachbarn. Doch auch in der Türkei und Japan werden die Kontaktkärtchen am häufigsten im Büro aufbewahrt.

Foto: Fotolia

Kunstobjekte
In Frankreich arbeiten wohl viele Ästheten. Im Land des Champagners, Dior und dem Louvre befinden sich die meisten Kunstobjekte auf den Schreibtischplatten. Die Franzosen schmücken sich eben nicht nur zu Hause gerne mit schönen Dingen, sondern auch im Büro. Ein anderes kunstliebendes Volk ist die Schweiz.

Foto: dapd

Familienfotos
An amerikanischen Arbeitsplätzen zeigt sich vor allem der Familiensinn: Ob Kinder, Ehepartner oder die Eltern - in den USA lächeln besonders häufig die lieben Angehörigen von den Wänden herab. Auch in China, Algerien und Italien sind Familienfotos die beliebtesten Gute-Laune-Macher am Arbeitsplatz.

Foto: Fotolia

Lottoschein
Skurril, aber auch unter den Top drei zweier Länder: der Lottoschein. Auf Mauritius und in Algerien träumen die Arbeitnehmer auch im Büro von dem ganz großen Gewinn.

Foto: AP

Selbstgemalte Bilder der Kinder
Ein selbstgemaltes Bild des Sprösslings als Hingucker im Büro? Besonders beliebt sind die Werke der Bambini in Italien und der Schweiz. Dort belegen sie laut Umfrage jeweils den dritten Platz.

Foto: Fotolia

Wörterbuch
Was heißt denn noch mal Schreibtisch auf Kisuaheli? Niederländische und japanische Arbeitnehmer hätten die Antwort in Windeseile parat. Denn in diesen beiden Ländern gehören Wörterbücher zur Grundausstattung eines Büros.

Foto: dpa/dpaweb

Fisch
Ein echter Fisch befindet sich zwar nicht unter den Top 3 der Umfrage – trotzdem möchte ein chinesischer Arbeitnehmer ihn nicht missen. Ob lebendig im Aquarium oder tot auf dem Tisch– das ließ die Umfrage leider offen. Ebenfalls nicht im Ranking, aber doch nennenswert: ein Bonbonspender (Frankreich) und ein Foto des künftigen Traumhauses (USA).

Foto: REUTERS

Damit weder im Job noch in der Kindererziehung kürzer getreten werden muss, wird beim Home-Office kurzerhand beides an den selben Ort gelegt. Während in der Theorie das Büro-Outsourcing gut klingt, hat es in der Praxis einen Haken: Frauen, die von Zuhause aus arbeiten, werden weniger respektiert und gelten als weniger engagiert. Das ist das Ergebnis einer Studie, die bei der Konferenz der American Sociological Association vorgestellt wurde.

Homeoffice: 10 Regeln für Arbeitgeber
Flexible Arbeitsmodelle erfordern klare Vereinbarungen. Nur wenn die Rahmenbedingungen transparent und Erwartungen eindeutig formuliert sind, kann daraus eine vertrauensvolle neue Arbeitskultur entstehen.Flexible Arbeitsmodelle eignen sich nicht für alle Aufgaben. Firmen müssen deshalb klare Regeln für den Rahmen für die Nutzung (wer kann flexibel arbeiten) und die Umsetzung (Anwesenheitspflichten, Arbeitsumfang, Verfügbarkeit) vorgeben. Gallup hat in verschiedenen Studien herausgefunden, dass gerade Mitarbeiter im Home-Office häufig nicht genau wissen, was von ihnen erwartet wird. Deshalb müssen Führungskräfte ihre Erwartungen und die Aufgaben besonders deutlich formulieren.
Nicht für jeden Mitarbeiter eignet sich Arbeiten im Home-Office: Jedem Mitarbeiter sollte freigestellt sein, diese Angebote im Unternehmen zu nutzen.Die Ausschöpfung des vollen Leistungspotenzials hängt stark von der Motivation und persönlichen Stärken ab. Für Personen, die ein sehr großes Bedürfnis nach sozialer Interaktion haben, ist die Arbeit im Home-Office nicht ideal. Ein häufiger Fehler ist, flexible Arbeitsmodelle als „Belohnung“ für besondere Leistungen einzusetzen. Das schafft falsche Anreize. Daher sollte aufgrund der Stärken oder Arbeitsweisen des einzelnen Mitarbeiters entschieden werden, ob dieser Home-Office oder mobiles Arbeiten nutzen kann und darf.
Als Arbeitgeber sollte man seinen Mitarbeitern vertrauen und „loslassen“ können.Die bloße Anwesenheit ist kein Indikator für die Qualität der Arbeit. Schafft ein Mitarbeiter seine Arbeit zu Hause schneller als im Büro, sollte sich die Führungskraft darüber freuen – und nicht aus Prinzip auf das Erfüllen von Zeitkontingenten bestehen. Generell sollte eine Führungskraft den Rahmen für die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter schaffen, sich selbst einbringen zu können.
Die Leistung von Mitarbeitern muss objektiv definiert und gemessen werden.Jeder Mensch entwickelt seine eigene Arbeitsweise. Gleiches gilt für die Zeitplanung bei flexiblen Arbeitsmodellen. Starre Zeitkorsetts demotivieren und behindern eine produktive Arbeitseinteilung. Der Mitarbeiter muss an seinen Leistungen gemessen werden. Dies erfordert ein grundlegendes Performance Management im Unternehmen, das Leistungen objektiv definiert und misst.
Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn: Auch Mitarbeiter ohne permanente Anwesenheit brauchen Führung.Bei Heimarbeitern sollte das Feedback bewusster und regelmäßiger erfolgen als bei den Kollegen vor Ort. Wenn Führungskräfte ein ehrliches Interesse an ihren Mitarbeitern zeigen, deren Arbeit regelmäßig bewerten und über die persönliche Weiterentwicklung sprechen, können sie die Mitarbeiter auch über große Distanzen hinweg binden.
Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht. Das gilt insbesondere für flexible Arbeitsplatzmodelle.Wenn der Mitarbeiter spätabends noch E-Mails schreibt, ist er dann überlastet? Oder ist das nur sein persönlicher Arbeitsstil? Um diese Frage zu beantworten, müssen sich Führungskräfte auch für den Mitarbeiter als Menschen interessieren und dessen Stärken, Routinen und familiäres Umfeld kennen. Gallup hat über 10 Millionen Menschen weltweit zum Thema »Mein Vorgesetzter/ Meine Vorgesetzte oder eine andere Person bei der Arbeit interessiert sich für mich als Mensch« befragt. Personen, die diesem Satz zustimmen, bleiben häufiger in ihrem Unternehmen, haben mehr emotional gebundene Kunden, sind erheblich produktiver und erwirtschaften mehr Gewinn.
Neue Meetingkulturen erleichtern effiziente Arbeitsprozesse innerhalb der Teams.Für ein gemeinsames Verständnis der Ziele und Aufgaben ist ein enger Austausch im Team notwendig. Auch und gerade bei flexiblen Arbeitsmodellen. Häufig sorgen jedoch schwierige Terminabstimmungen oder ungenügende Kommunikationswege für Reibung. Regelmäßige Statusmeetings ermöglichen allen Beteiligten, Projektstände auszutauschen, Ideen vorzustellen, Aufgaben zu besprechen und frühzeitig Schwächen aufzuzeigen.
Den direkten Austausch fördern, sich gegenseitig schätzen – und so das Gemeinschaftsgefühl stärken. Der Mensch benötigt täglich 6 Stunden soziale Interaktion, um sich wohl zu fühlen und gesund zu bleiben. Wenn Kollegen und Vorgesetzte sich auch über das Berufliche hinaus schätzen, entsteht ein positives  Arbeitsumfeld und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Für die zwischenmenschlichen Beziehungen sind regelmäßige persönliche Treffen unverzichtbar.
Mitarbeiter müssen sich im Unternehmen willkommen fühlen und haben ein Anrecht auf einen Arbeitsplatz.Die Anforderungen an Arbeitsplätze haben sich in den vergangenen Jahren aufgrund neuer Informationstechnologien und Arbeitsmodelle stark verändert. Doch noch immer gilt: Mitarbeiter brauchen eine Arbeitsumgebung, in der sie produktiv arbeiten können, in der sie sich wohlfühlen und willkommen sind. Das gilt ebenso für flexible Arbeitsmodelle. Maximale Flexibilität bedeutet auch, dass ein Mitarbeiter neben dem Arbeitsplatz z.B. im Home-Office auch Zugriff auf einen Arbeitsplatz im Team hat. Wie dieser gestaltet ist (z.B. durch Tablesharing oder Rollcontainer) muss vorab geklärt sein und dem Bedarf angepasst sein.
Neue Arbeitsstrukturen können nur erfolgreich sein, wenn sie mit der Unternehmenskultur und den Unternehmenszielen vereinbar sind.Mitarbeiter, die der Aussage zustimmen „Die Ziele und die Unternehmensphilosophie meiner Firma geben mir das Gefühl, dass meine Arbeit wichtig ist“, sind produktiver und bleiben ihrem Unternehmen länger treu. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmenskultur und flexible Arbeitsmodelle aneinander angepasst werden: In Unternehmen, in denen ein Kontrollzwang herrscht, werden Home-Office und mobiles Arbeiten nicht zum Erfolg führen. Und wer von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder von Flexibilität spricht, muss dies auch in der Praxis einlösen.

Für die Studie wurden 600 Menschen in Amerika befragt. 70 Prozent waren der Meinung, dass einem Mann flexible Arbeitszeiten gewährt werden sollten, wenn er sein Kind von der Kita oder der Schule abholen muss. Nur 57 Prozent der Befragten würden einer Frau in derselben Situation das Arbeiten von Zuhause genehmigen.

Fast ein Viertel der Befragten schätzen Väter wegen eines solchen Antrags als "extrem liebenswürdig" ein. Bei Frauen ist das anders: Nur drei Prozent werden als sympathisch eingestuft, wenn sie wegen ihrer Kinder nach einer Sonderregelung bei der Arbeit fragen. 15,5 Prozent sagen sogar, Frauen seien "überhaupt nicht" oder "wenig" engagiert in ihrem Job, während nur drei Prozent der Männer ein fehlendes Engagement vorgeworfen wird.

Homeoffice: 10 Regeln für Arbeitnehmer
Feierabend und Ferien gelten auch bei flexiblen Arbeitsplatzmodellen.Feierabend, Wochenende, Urlaube und Krankschreibungen gelten auch bei flexiblen Arbeitsplätzen und sollten respektiert werden. Wer keine klaren Grenzen setzt, darf sich nicht wundern, wenn die Kollegen darauf keine Rücksicht nehmen. Mitarbeiter müssen Eigenverantwortung für ihre Zeiteinteilung übernehmen und Überlastung frühzeitig signalisieren.
Eigene Eignung für flexible Arbeitsmodelle kritisch überprüfen.Nicht jeder eignet sich für flexible Arbeitsmodelle. Mitarbeiter, die diese Möglichkeiten austesten, müssen ehrlich zu sich selbst und ihrem Arbeitgeber sein. Wer sich zu Hause schnell ablenken lässt oder den regelmäßigen Austausch mit Kollegen benötigt, wird sich damit eher schwer tun. Ebenso können beispielsweise persönliche Rahmenbedingungen wie ein lautes Umfeld für unliebsame Störungen sorgen. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Arbeit, sondern auch auf das eigene Wohlbefinden und die Motivation aus.
Auch bei flexiblen Arbeitsplatzmodelle hat der Arbeitgeber keinen Anspruch auf ständige Rufbereitschaft.Eine ständige Rufbereitschaft ist nicht nötig und sogar kontraproduktiv. Auch im Home-Office müssen ungestörte Phasen für konzentriertes Arbeiten eingeplant werden, um effektiv Aufgaben zu erledigen. Eine permanente Erreichbarkeit erzeugt nicht nur zusätzlichen Stress, sondern führt durch Ablenkungen auch zu schlechten Ergebnissen. Mitarbeiter im Home-Office müssen deshalb ihre Bedürfnisse klar und offen äußern können.
Der Mitarbeiter muss unternehmerischer denken.Jeder Arbeitnehmer im virtuellen Office ist dem Arbeitgeber und seinen Kollegen gegenüber verantwortlich. Flexible Arbeitsmodelle entbinden den Mitarbeiter nicht von seinen Aufgaben. Durch eindeutige Zielvorgaben werden Aufgaben klar definiert und für alle Beteiligten messbar.
Flexible Arbeitsmodelle sind kein Abstellgleis, aber sie erfordern mehr Durchsetzungswillen.Mitarbeiter, die flexibel oder in Teilzeit arbeiten, werden häufig nicht als Leistungsträger gesehen. Hingegen gelten die ständig anwesenden Kollegen als Top-Performer, die „hart arbeiten“. Um dies zu ändern, muss der flexible Mitarbeiter mehr Durchsetzungswillen und Präsenz gegenüber seinen Vorgesetzen zeigen. Regelmäßige Feedbackgespräche verhindern eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Mitarbeiter, die flexibel arbeiten, sollten Maßnahmen zur Weiterbildung einfordern. Oftmals ist hier mehr Nachdruck nötig als bei jemandem, der vor Ort im Büro arbeitet.
Die eigenen Aufgaben, Prozesse und Termine klar kommunizieren.Eine enge Abstimmung mit Kollegen und Vorgesetzten erleichtert die Kommunikation und sorgt für Verständnis. Wenn für die Kollegen nachvollziehbar ist, wo sich der Kollege gerade aufhält und mit welchen Aufgaben er beschäftigt ist, wächst das Vertrauen. Stundensplittings (z.B. am Nachmittag drei freie Stunden für die Kinder), Mittagspausen und externe Termine sollten daher klar kommuniziert werden. So geht man Missverständnissen und Gerüchten aus dem Weg. Moderne IT kann dabei eine wichtige Hilfestellung sein. Unified Communication-Systeme zeigen an, wann und wie man erreichbar ist.
Der Arbeitsrhythmus sollte an die eigene Produktivität und die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden, ohne dabei die Prozesse im Team zu missachten.Studien zeigen, dass die Produktivität dann am höchsten ist, wenn zwischen zwei und zweieinhalb Tagen im Home-Office gearbeitet und der Rest der Woche für Tätigkeiten und Abstimmungen im Büro genutzt wird. Auch die eigenen Produktivitätszyklen können bei flexiblen Arbeitsmodellen stärker berücksichtigt werden. So arbeiten manche Menschen früh morgens am besten, andere eher am Abend. Aber das erfordert auch Abstimmung: Die Kollegen müssen wissen, wann man erreichbar ist.
Networking ist Pflicht: Die virtuelle Präsenz entbindet den Mitarbeiter nicht von seinen Aufgaben als Teammitglied, dazu zählen nicht nur die reinen Jobkriterien, sondern auch die Sozialkompetenz.Der Austausch mit den Kollegen sollte sich nicht nur auf das fachliche beschränken. Freundlichkeit, Offenheit, Aufmerksamkeit, Respekt und Hilfsbereitschaft dienen nicht nur dem eigenen Wohlbefinden, sondern unterstützen das ganze Team. Nur in einem Umfeld aus Miteinander und Vertrauen lassen sich virtuelle Teams erfolgreich umsetzen.
Bei virtuellen Teams ist Wissensmanagement mit einem eindeutigen Ablagesystem Pflicht.Die systematische Speicherung und Aufbereitung von Wissen erleichtert die Arbeit und die Kommunikation in virtuellen Teams. Der aktuelle Stand von Unterlagen muss zentral – die Cloud macht es möglich – abgelegt werden. Alle relevanten Mitarbeiter brauchen Zugriff auf die Ordner. Diese Systeme sichern die Freizeit, denn nur Kollegen, die Zugriff auf alle Unterlagen haben, können auch bei Bedarf füreinander einspringen.
Flexible Arbeitsmodelle verlangen ein hohes Maß an Selbstorganisation.Wer in flexiblen Arbeitsmodellen arbeitet, muss sich auch zuhause ein produktives Umfeld schaffen (Raum, Technik, Rahmenbedingungen) Um in flexiblen Arbeitsmodellen erfolgreich zu arbeiten, müssen sich Mitarbeiter mit ihren eigenen Stärken und Schwächen auseinandersetzen: Wer gut organisiert und diszipliniert ist, wird in solchen Strukturen bessere Leistungen erzielen.

Männer genießen den "Vaterbonus", erklärt Christin Munsch von der Furman University gegenüber dem Portal "Mashable". Obwohl Gleichberechtigung in vielen Betrieben immer wichtiger wird, werden Männer noch immer als die "Geldverdiener" angesehen.

Sie haben weniger Verantwortung bei der Kindererziehung "und wenn sie dann mal aushelfen", so Munsch, "denken alle: 'Was für ein toller Typ!'" Oft würden Kollegen und Vorgesetzte denken, eine Frau könne nicht gleichzeitig von Zuhause aus arbeiten und produktiv sein.

Obwohl die Menschen schon seit Langem über die Emanzipation der Frau diskutierten, fehle eine Debatte über die Rolle der Männer, sagt die Professorin für Soziologie. Bis diese Diskussion nicht stattgefunden hat, würden Frauen und Mütter immer mit ihren männlichen Kollegen verglichen und an ihnen gemessen.

"Flexible Arbeitszeiten sind gut, um Geschlechterungleichheit entgegenzuwirken", sagt Munsch, "aber vielleicht hält besonders das die Ungleichheit am Leben."

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