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GehaltsverhandlungenDürfen Betriebe die Gehaltsverhandlung verbieten?

Weil Frauen sich beim Gehaltspoker schlechter anstellen als Männer, schafft die US-Diskussionsplattform Reddit die Gehaltsverhandlungen gleich ganz ab. Wäre das in Deutschland auch möglich? Die wichtigsten Fakten. 30.05.2015 - 09:46 Uhr

Angabe im Bewerbungsschreiben

Bevor man seine Gehaltsvorstellung im Vorstellungsgespräch oder bei der konkreten Gehaltsverhandlung kundtun muss, verlangen viele Unternehmen schon in ihrer Stellenausschreibung, dass man sie in der schriftlichen Bewerbung nennt. Um nicht direkt aussortiert zu werden, sollten Bewerber diesem Wunsch nachkommen.

Grundsätzlich sollte man die Gehaltsvorstellung kurz am Ende des Schreibens vor der Bitte zum Vorstellungsgespräch platzieren. Seine Vorstellung kann man wahlweise noch mit seinen Fähigkeiten und Qualifikationen begründen. Wenn man sich für eine Begründung entscheidet, gilt: Je kürzer, desto besser.

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Gefahr einer Gehaltsspanne

Man kann einen konkreten Betrag oder eine Spanne nennen. Entscheidet man sich für eine Gehaltsspanne – „von … bis ….“ – dann besteht die Gefahr, dass sich das Gegenüber für das untere Ende entscheidet. Daher sollte man sich im Vorfeld gute Argumente überlegen, um einen höheren Wert herauszuschlagen.

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Branchenzahlen einholen

Bevor man seine Gehaltsvorstellung äußert – ob im Bewerbungsschreiben, im Vorstellungsgespräch oder in der Gehaltsverhandlung – sollte man sich informieren, um eine realistische Angabe machen und stichfest argumentieren zu können. Man sollte etwa schauen, welche Gehälter in der Branche üblich sind. So bietet etwa das Kölner Staufenbiel-Institut verschiedene Gehaltstabellen an.

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Den Unternehmenserfolg berücksichtigen

Außer der branchenüblichen Gehaltshöhe spielt die aktuelle Unternehmenslage eine Rolle. Erwartet das Unternehmen steigende Gewinne, wird es sich eher großzügig zeigen – und man kann mit dem Unternehmenserfolg argumentieren, wenn das Firmenangebot zu niedrig ausfällt.

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Mit dem Mehrwert für das Unternehmen argumentieren

Das Gehalt hängt auch von den eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen ab. Je mehr man vorzuweisen hat, desto mehr kann man erwarten und verlangen. Bei der Gehaltsverhandlung sollte man herausstellen, wie man zum Unternehmenserfolg beiträgt – und sein Geld entsprechend wert ist. Man kann etwa Vertriebserfolge, Kosteneinsparungen oder Projektabschlüsse nennen, die mit einem eintreten werden.

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Achten Sie auf Ihre Worte

Forscher der Universität Lüneburg und der Universität des Saarlandes haben herausgefunden: Die richtige Formulierung kann in Verhandlungen bares Geld wert sein. Grundsätzlich muss derjenige, der etwas will, seine Ressource verbal in den Vordergrund stellen. Also nicht: "Sie müssen für mich jedes Jahr 60.000 Euro bezahlen", sondern: "Ich stelle Ihnen meine Arbeitskraft sehr gerne zur Verfügung - für 60.000 Euro im Jahr." So erlebt das Gegenüber nicht den Verlust seines Geldes (Sie müssen zahlen!), sondern den Gewinn einer Ressource (ich arbeite für Sie!) und ist eher bereit, auf das Angebot einzugehen.

Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt. Der Chef kann zum Bewerber sagen: "Ich gebe Ihnen 50.000 Euro für Ihre Arbeit" (positiv) oder "Ich würde Sie für 50.000 Euro einstellen." Die Forscher raten grundsätzlich dazu, zu verhandeln wie die Profis auf dem Hamburger Fischmarkt. "Der macht es mit seiner jahrelangen Verhandlungserfahrung intuitiv genau richtig: Ich gebe Ihnen den Lachs, dazu noch diesen Hering und darauf noch diese schmackhafte Scholle. Und das alles für nur 20 Euro", sagt Roman Trötschel, Professor für Sozial- und Organisationspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg.

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Immer vom Jahresgehalt sprechen

Wichtig ist, mit wie viel man am Ende des Jahres da steht. Verhandelt man allerdings mit Monatsgehältern, kann es dabei zu Missverständnissen kommen. Denn nicht jedes Unternehmen zahlt ein 13. Gehalt.

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Das geeignete Maß finden

Bewerber sollten sich vor einer Verhandlung eine Untergrenze überlegen, die sie auf keinen Fall unterschreiten wollen. Die Verhandlung sollte man mit einer Gehaltsvorstellung beginnen, die über dieser Grenze liegt, um genügend Verhandlungsspielraum zu haben. Allerdings sollte sie auch nicht zu groß sein, um auch noch genügend Spielraum nach oben zu lassen und auch eventuelle Zusatzleistungen zu berücksichtigen.

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An die Gehaltsentwicklung denken

Man sollte beachten, dass das Einstiegsgehalt lediglich die Basis ist, mit der man in den Job startet und dass das Gehalt mit den Jahren ohnehin steigen wird. Wenn zu große Differenzen bei der Verhandlung auftreten, sollte man gemeinsam mit dem Arbeitgeber einen Plan zur weiteren Gehaltsentwicklung schmieden.

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Keinen Streit, sondern einen Dialog führen

Man sollte beim Gehaltsthema nicht die Fassung verlieren und ausfallend werden. Dies gilt ohnehin, wenn die Gehaltsfrage schon beim Vorstellungsgespräch angesprochen wird – schließlich möchte man einen guten Eindruck hinterlassen. Aber auch die letztliche Gehaltsverhandlung sollte ein gemeinsamer Dialog bleiben und nicht zum Streit ausarten. Schließlich möchte man nicht schon zu Beginn das Arbeitsklima unnötig belasten und sich Feinde machen.

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Nichts vorweg nehmen

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold – das gilt auch bei der Gehaltsverhandlung. Mit Zurückhaltung nimmt man weniger vorweg und sieht, welche Standpunkte der Gegenüber hat und welche Angebote er alle macht. Dabei sollte man sich jedoch das Gesprächsruder nicht aus der Hand nehmen lassen.

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Selbstbewusst sein

Letztlich helfen aber all diese Ratschläge nur, wenn der Bewerber mit ausreichend Selbstbewusstsein auftritt und seine Forderungen entsprechend verkauft. Dabei tun sich besonders Frauen eher schwer. Statt einen Betrag zu nennen, der ihrer Leistung angemessen ist, geben sich viele Frauen lieber bescheiden und fragen, welches Gehalt denn angemessen sei. Das Resultat der falschen Bescheidenheit: Frauen in Unternehmen, die nicht nach Tarif bezahlen, verdienen weniger als ihre männliche Kollegen, die selbstbewusst sagen: "100.000 Euro wären ein gutes Einstiegsgehalt."

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Frauen verdienen oft weniger als Männer - weil sie bei Gehaltsverhandlungen weniger forsch auftreten, sich leichter abwimmeln lassen oder erst gar nicht nach mehr Geld fragen. Das belegen zahlreiche Studien. Für das amerikanische Social Media-Unternehmen Reddit war dies nun Grund genug, Gehaltsverhandlungen zu verbieten, wie das Wall Street Journal berichtet. Dann kann auch niemand aufgrund seines schlechten Verhandlungsgeschicks benachteiligt werden. Außerdem sorge das für mehr Transparenz, wer wie viel verdient. "Menschen, die dasselbe leisten, sollten auch gleich bezahlt werden", sagte Reddit-Chefin Ellen Pao gegenüber dem Blatt.

Das überzeugte auch die US-Unternehmen Jet.com, Magoosh und Elevations Credit Union, die nun ebenfalls das Gehaltsgespräch abschaffen wollen. In Zukunft gilt: Bewerber können ein Jobangebot - inklusive dem zugehörigen Jahresgehalt annehmen - oder es bleiben lassen. Die Aussage: "Ich würde ja, aber nur für mehr Geld" ist passé. Immerhin will Magoosh, das sich auf Bildungsangebote wie Sprachtests spezialisiert hat, das Gehalt regelmäßig an das der Konkurrenz anpassen, damit nicht irgendwann die Mitarbeiter abwandern.

Entwicklung der Gehaltsunterschiede
2006 verdienten Frauen im Bundesdurchschnitt 23 Prozent weniger als Männer. In den neuen Bundesländern waren es sechs Prozent Unterschied, in den alten Bundesländern 24 Prozent.
Im Folgejahr hatte sich an diesen Werten nichts geändert: Unbereinigt um Faktoren wie unterschiedliche Berufe und Anforderungen verdienten deutsche Frauen im Schnitt 23 Prozent weniger, ostdeutsche Frauen sechs und westdeutsche Frauen 24 Prozent weniger.
2008 hat sich bei den Einzelwerten ein bisschen was bewegt. Westdeutsche Frauen verdienten 25 Prozent weniger als Männer, ostdeutsche Frauen nur noch fünf Prozent weniger. Im Mittel ergeben sich wieder 23 Prozent Gehaltsunterschiede.
2009 änderte sich lediglich der Unterschied im Verdienst der ostdeutschen Frauen. Sie bekamen wieder sechs Prozent weniger Lohn für ihre Arbeit.
in den vergangenen zwei Jahren hat sich der Wert nicht mehr verändert: Ostdeutsche Frauen verdienten sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, in Westdeutschland betrug der Unterschied 25 Prozent - ergibt im Mittel eine Differenz von 23 Prozent.

In Deutschland gehört die Gehaltsverhandlung dagegen dazu und die Frage nach dem Wunschgehalt ist fester Bestandteil vieler Vorstellungsgespräche. Wenn das Gehalt inklusive eventueller Lohnerhöhungen nicht in einem Tarifvertrag geregelt ist, müssen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigen. Da grundsätzlich Vertragsfreiheit besteht, bedeutet das, dass die Parteien um das Gehalt feilschen können, wie sie wollen. Die Höhe orientiert sich in der Regel an der Arbeitsmarktsituation, den Qualifikationen des Bewerbers und dessen Arbeitserfahrung. Arbeitnehmer haben allerdings keinen Rechtsanspruch auf ein höheres Gehalt, wenn die Umsätze des Unternehmens steigen. Genauso wenig darf der Vorgesetzte seinen Mitarbeitern das Gehalt kürzen, wenn die Konjunktur oder die Auftragslage einbrechen.

Wer nach Tarif beschäftigt ist, kann sich über automatische Loherhöhungen freuen - die aber in der Regel eher weniger opulent ausfallen. Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag haben keinen Rechtsanspruch auf automatische Lohn- oder Gehaltserhöhungen und müssen ihr Gehalt entsprechend selber nachverhandeln, wenn sie sich nicht bis zum Ende ihrer Berufslaufbahn mit ihrem Einstiegsgehalt zufrieden geben wollen. Von selber kommen die Unternehmen schließlich nicht auf die Angestellten zu und bieten mehr Geld an. Unternehmen müssen auf die Forderung nach mehr Gehalt allerdings nicht eingehen.

Die wichtigsten Tipps für Gehaltsverhandlungen
Überraschen Sie Ihren Vorgesetzten nicht mit einer Gehaltsforderung. Vereinbaren Sie ein Gespräch und machen Sie deutlich, dass Sie über eine Gehaltserhöhung sprechen möchten. Der beste Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung bietet sich vor allem dann an, wenn Sie ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, einen Neukunden gewonnen haben oder die Personalbudgets erhöht wurden.
Sammeln Sie im Vorfeld schlagkräftige Argumente für die Gehaltsverhandlung. Welche Erfolge haben Sie seit Ihrer letzten Gehaltserhöhung erzielt? Hat sich Ihr Aufgabenbereich verändert? Haben Sie Teamverantwortung oder Aufgaben, die nicht direkt zu Ihrem Verantwortungsbereich gehören, übernommen? Ihre Argumente müssen Ihre Forderung stützen, wenn Sie wollen, dass sie erfüllt wird.
Informieren Sie sich über marktübliche Gehälter von Fachkräften mit ähnlicher Qualifikation und Berufserfahrung.
Ist aktuell keine monetäre Gehaltserhöhung möglich, sollten Sie nach Zusatzleistungen oder anderen Verbesserungen, wie Zuschüsse zur Weiterbildung, mehr Urlaub oder flexible Arbeitszeiten, fragen. Zeigen Sie Ihrem Arbeitgeber, dass Sie eine Lösung finden möchten, die für beide Seiten akzeptabel ist.
Wichtig ist, bleiben Sie während des gesamten Gesprächs freundlich und professionell. Dies gilt insbesondere dann, wenn aus bestimmten Gründen derzeit keine Gehaltserhöhung möglich ist. Fragen Sie, wann der richtige Zeitpunkt ist, das Thema erneut anzusprechen. Und in der Zwischenzeit sollten Sie weiter daran arbeiten, Ihre Performance zu verbessern und Ideen einzubringen, die das Unternehmen voranbringen.

Ein rechtlicher Anspruch auf eine Lohn- oder Gehaltssteigerung entsteht nur dann, wenn der Chef dem einen Kollegen das Gehalt erhöht und dem anderen mit der gleichen Qualifikation, Betriebszugehörigkeit, Alter und Aufgabengebiet nicht. Gibt es keinen sachlichen Grund für die Bevorzugung, verstößt eine solche Hauspolitik gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung.

Wer ganz sicher gehen möchte, kann die Weichen für künftige Gehaltserhöhungen im Arbeitsvertrag festhalten. Ähnlich eines Staffelmietvertrages kann man so beispielsweise vereinbaren, dass die erste Gehaltserhöhung nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit greift, die zweite nach zwei Jahren im Unternehmen und so weiter und so fort. Grundsätzlich bietet es sich an, nach einem Jahr im Beruf nach mehr Geld zu fragen. Wer schon direkt nach Ende der Probezeit mehr Geld möchte, sollte jedenfalls nicht auf allzuviel Erfolg hoffen. Gleiches gilt für denjenigen, der alle zwei Monate beim Chef auf der Matte steht und mehr will.

Faktoren für eine Gehaltserhöhung
Robert Half hat eine aktuelle Arbeitsmarktstudie durchgeführt, in der 200 HR-Manager in Deutschland gefragt wurden, welche Faktoren am ehesten ausschlaggebend für eine Gehaltserhöhung sind. Die Befragten hatten maximal drei Antwortmöglichkeiten.
3 % der befragten HR-Manager gaben an, keine besonderen Anforderungen für eine Gehaltserhöhung zu stellen. Bei Unternehmen von 1000 Mitarbeitern oder mehr waren es sogar 6 %, die keine Meinung äußerten.
Die Motivation des Kandidaten ist für 13 % der Befragten ein ausschlaggebender Faktor, einem Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung anzubieten.
Für 16 % der HR-Manager kommt das Angebot einer Gehaltserhöhung in Frage, wenn das Risiko besteht, den Mitarbeiter an einem Wettbewerber zu verlieren, der ein Alternativangebot macht.
Die Innovationsfähigkeit des Arbeitnehmers ist für 16 % der HR-Manager ein Faktor, eine Gehaltserhöhung in Erwägung zu ziehen.
Für mehr als ein Fünftel, rund 28 % der HR-Manager, spielt die Treue zum Unternehmen, beziehungsweise die Beschäftigungsdauer eine große Rolle, wenn es um eine Gehaltserhöhung geht.
Genauso viele Manager nehmen den Zeitraum seit der letzten Lohnerhöhung als Anhaltspunkt dafür, wann die nächste anstehen könnte. In kleinen Unternehmen von 50-499 Beschäftigten kommt diese Methode besonders häufig zum Einsatz. 32 % der Befragten gaben diesen Faktor als entscheidend an.
Bei hoher Lernbereitschaft und einem beobachtbaren Fortschritt des Mitarbeiters sind Personaler noch eher gewillt, sein Gehalt zu erhöhen. 33 % gaben diesen Faktor an.
34 % der Befragten rechnen es ihren Mitarbeitern hoch an, wenn diese Aufgaben übernehmen, die außerhalb ihres eigentlichen Verantwortungsbereichs liegen. In kleinen Unternehmen schätzen dies nur 28 % als bedeutenden Faktor ein.
Auf Platz zwei der wichtigsten Faktoren für eine Gehaltserhöhung landen Professionalität, Zusammenarbeit und die Fähigkeit zur Arbeit im Team.
Ein ungeschlagener Faktor, der bei der Entscheidung zu einer Gehaltserhöhung - laut der Umfrage - unter HR-Managern am meisten Relevanz hat, ist die technische Kompetenz bzw. die Messbarkeit der Ergebnisse von Mitarbeitern. In Großunternehmen gaben rund 48 % der HR-Manager dieses Kriterium als an.

Vermutlich ist es auch nicht besonders klug, dann mehr Geld zu fordern, wenn der Arbeitgeber gerade mit Umsatzeinbrüchen zu kämpfen hat oder massenweise Leute entlässt. Doch wer sich nicht traut, mehr zu fordern, läuft Gefahr, bei der nächsten Gehaltsrunde übersehen zu werden. Wer nicht fordert, kann noch so gute Arbeit leisten, er wird in der Regel weder befördert, noch mit Juwelen überhäuft.

ked
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