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NordkoreaUN-Sicherheitsrat verurteilt Raketentest scharf

Mit einer deutlich ausgesprochenen Warnung hat der UN-Sicherheitsrat auf Nordkoreas jüngsten Raketentest reagiert. Die Mitglieder veröffentlichten eine entsprechende gemeinsame Erklärung. 14.02.2017 - 10:18 Uhr

Ein Mann sieht am 13.02.2017 in Seoul, Südkorea, in einem Fernseher im Bahnhof von Seoul eine News-Sendung, die Fotos vom Raketenstart zeigt, die in einer Nordkoreanischen Zeitung veröffentlicht wurden.

Foto: dpa

Der Weltsicherheitsrat hat den jüngsten ballistischen Raketentest von Pjöngjang scharf verurteilt. Falls Nordkorea nicht damit aufhöre, könnten „weitere bedeutende Maßnahmen“ ergriffen werden, warnte das Gremium ab Montagabend. Es stellte sich damit hinter eine Verurteilung von UN-Generalsekretär António Guterres. Auch US-Präsident Donald Trump fand deutliche Worte.

Nordkorea verletze die UN-Resolutionen und schüre bereits bestehende Spannungen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. Alle Teilnehmer des Gremiums müssten ihre „Bemühungen verdoppeln“, dass die Sanktionen der Vereinten Nationen durchgesetzt würden.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sagte in einer Mitteilung, dass Nordkorea zur Rechenschaft gezogen werden müsse. „Nicht mit unseren Worten, sondern mit unseren Handlungen“, sagte sie. Was diese genau sein könnten, wurde zunächst nicht bekannt.Ebenso ließen der derzeitige Präsident des Sicherheitsrats, der ukrainische UN-Botschafter Wolodymyr Jeltschenko, und der UN-Botschafter Japans, Koro Bessho, offen, was mit „weiteren bedeutenden Maßnahmen“ gemeint sein könnte.

Platz 10: Venezuela

Im Gesamtranking belegt Venezuela Platz 166 und ist damit das zehntkorrupteste Land der Erde. Mit einem Korruptionsindex von 17 teilt es sich den zehnten Platz mit dem Irak. Wichtig ist dabei: Im Ranking steht ein hoher Index für ein niedriges Korruptionsniveau.

Das Bild zeigt das Gebäude der Nationalversammlung in der Hauptstadt Caracas.

Foto: AP

Platz 9: Guinea-Bissau

Mit einem Index von 16 landet das westafrikanische Land Guinea-Bissau auf dem neunten Platz (Platz 168 im Gesamtranking).

Das Bild zeigt das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Bissau.

Foto: AP

Platz 8: Afghanistan

Mit 15 Punkten erreicht Afghanistan Platz 8 unter den korruptesten Ländern der Welt. Das stellt eine Verbesserung zum letzten Jahr dar. Damals war das Land noch das drittkorrupteste der Welt.

Das Bild zeigt den Blick über die Hauptstadt Kabul.

Foto: REUTERS

Platz 7: Libyen

Der nordafrikanische Staat belegt den siebten Platz unter den korruptesten Ländern der Welt. Im Gesamtranking sind das 14 Punkte und Platz 170.

Das Bild zeigt Libyens Hauptstadt Tripolis.

Foto: dpa

Platz 7: Sudan

Ebenfalls Platz 170 im Gesamtranking und 14 Punkte sorgen dafür, dass auch der Sudan auf Platz 7 landet.

Das Bild zeigt den autoritär regierenden Präsidenten Umar al-Baschir.

Foto: REUTERS

Platz 7: Jemen

Auch das Bürgerkriegsland Jemen belegt den siebten Platz unter den korruptesten Staaten der Erde.

Das Bild zeigt die Hauptstadt Sanaa, die zur Zeit von Rebellen besetzt ist.

Foto: dpa

Platz 4: Syrien

Der seit Jahren in Syrien herrschende Bürgerkrieg macht sich auch bei der Platzierung des Landes im Korruptionsranking bemerkbar. Syrien belegt mit 13 Punkten den vierten Platz.

Das Bild zeigt die vom Krieg zerstörte Stadt Aleppo.

Foto: dpa

Platz 3: Nordkorea

Das drittkorrupteste Land der Erde ist das abgeschottete Nordkorea. Im Gesamtranking landet es mit 12 Punkten auf Platz 174.

Das Bild zeigt Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un.

Foto: dpa

Platz 2: Südsudan

Der jüngste Staat der Erde ist zugleich auch der zweitkorrupteste. Der Südsudan belegt im Gesamtranking den vorletzten Platz. Mit 11 Punkten im Index.

Das Bild zeigt Salva Kiir Mayardit, den Präsidenten des Südsudans.

Foto: dpa

Platz 1: Somalia

Wie auch im vergangenen Jahr geht der traurige erste Platz an Somalia. Das Land ist mit nur 10 Punkten das korrupteste der Erde. Auf dem Bild sind Bündel der somalischen Währung Schilling zu sehen.

Foto: REUTERS

„Ich denke, wir müssen weiter (mit der Durchsetzung der Sanktionen) vorangehen, weil wir keine militärische Lösung wollen“, sagte Bessho. „Wir müssen eine friedliche Lösung finden und dafür ist der Sicherheitsrat am besten geeignet.“

Nordkorea sei ein „großes, großes Problem“, hatte zuvor US-Präsident Trump auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau gesagt. Sein Land werde sich „sehr stark“ mit Pjöngjang auseinandersetzen. Aus Sicht des Pentagon stellt der jüngste Raketentest Nordkoreas eine „klare, schwerwiegende Bedrohung“ für die Sicherheit der Vereinigten Staaten dar.

AP
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