Nestlé: Warum die Investoren-Kritik am Nestlé-Kurs zu spät kommt
Nestlé-Chef Ulf Mark Schneider.
Foto: REUTERSDas hatte sich der kürzlich erst zum neuen Nestlé-Chef gekürte Mark Schneider ganz anders gedacht. Vielleicht im Juli, bei der Vorlage der Quartalszahlen, eher noch beim Investorentag im September wollte er Details der neuen Nestlé-Strategie vorstellen.
Doch dann kam Daniel Loeb. Rund 3,5 Milliarden Dollar blätterte der US-Investor für 40 Millionen Nestlé-Aktien hin. Gerade einmal 1,25 Prozent am weltgrößten Lebensmittelkonzern hält der Hedgefonds Third Point dadurch. Loeb ist ein bekannter Aktivist, der schon die Chefs von Yahoo und Sotheby’s mit Forderungen nach mehr Rendite konfrontiert hatte. Und jetzt Schneider.
Es kann nicht schaden, wenn ein Externer wie Loeb dem Unternehmen den Spiegel vorhält. Großkonzerne wie Nestlé, mit zuletzt 83 Milliarden Euro Umsatz und 330.000 Mitarbeitern, sind oftmals träge.
Zweifelsfrei hat die schwache Performance der jüngeren Vergangenheit Nestlé angreifbar gemacht. Seit 2013 ist das von Schneiders Vorgänger herausgegebene Ziel, jedes Jahr organisch um mindestens fünf Prozent zu wachsen, verfehlt worden. Doch an Lösungen wird gearbeitet, verspricht man seit Monaten in der Zentrale am Genfer See. Tatsächlich wirken Loebs Vorschläge dazu, wie die Rendite erhöht werden kann, wenig überraschend.
Die Gründung
1866 gründete Henri Nestlé, ein Schweizer Apotheker deutscher Herkunft, die Farine Lactée Henri Nestlé lk.A.. Als Logo wählte er sein eigenes Familienwappen, den Vogel bei der Brutpflege – Nestlé bedeutet im Schwäbischen „kleines Nest“. Unternehmensname und -logo blieben in der gesamten Firmengeschichte, über alle Fusionen und Zukäufe hinweg, unverändert.
Foto: dpaSäuglingsnahrung
1867 erfand Nestlé ein Verfahren, um ein lösliches Milchpulver herzustellen, welches als Muttermilchersatz verwendet werden konnte. Der Vertrieb als „Nestle's Kindermehl“ lief an. Dem Geschäft mit Säuglingsnahrung bleibt der Konzern bis heute treu: 2007 übernahm Nestlé für 5,5 Milliarden US-Dollar den US-amerikanischen Kindernahrungshersteller Gerber vom Pharmakonzern Novartis. Damit stieg Nestlé im Bereich Säuglingsnahrung vom Marktführer in den USA auch zur weltweiten Nummer eins auf.
Foto: gemeinfreiMilchprodukte
Auch das Geschäft mit Milchprodukten begleitet Nestlé bis heute. Die erste Übernahme war 1898 ein Milchpulverwerk in Norwegen, 1905 fusionierte Nestlé mit der Anglo-Swiss Condensed Milk Company. Zum Jahresende 2006 begann Nestlé ein Joint Venture mit dem französischen Milchkonzern Lactatis, Hersteller von Marken wie Le Président. Nestlé behauptete sich durch diesen Schachzug als Nummer eins der weltweiten Milchindustrie.
Foto: dpaKaffee und andere Getränke
Ein weiterer Durchbruch gelang Nestlé 1938: Das Unternehmen erfand ein Verfahren zur industriellen Herstellung löslichen Kaffees und begann diesen unter der Marke Nescafé zu vertreiben. Der Vertrieb der seit 2010 boomenden Kaffeekapseln und Kapselmaschinen fällt dem innerhalb des Nestlé-Konzerns eigenständig agierenden Unternehmen Nespresso zu. Das Geschäft mit „Getränken in flüssiger und Pulverform“ macht heute den größten Anteil am Unternehmensumsatz Nestlés aus. Das Gemeinschaftsunternehmen Beverage Partners Worldwide (BPW) mit Coca Cola ist für den Vertrieb von Tee-Getränken mit Fokus auf Europa und Kanada zuständig.
Foto: dpaNestlé kauft Starbucks-Handelsgeschäft
Künftig kann der Schweizer Konzern Starbucks-Produkte wie Kaffeebohnen oder gemahlenen Kaffee in allen Supermärkten vertreiben, wie er am 7. Mai 2018 mitteilte. Für die weltweiten Vermarktungsrechte zahlt Nestlé 7,15 Milliarden US-Dollar (6 Milliarden Euro) in bar. Zudem übernimmt der Konzern rund 500 Mitarbeiter von Starbucks. Das Geschäft soll sich ab 2019 steigernd auf Umsatz und Gewinn von Nestlé auswirken. Die Starbucks-Sparte kommt auf einen Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar. Ausgenommen von der Vereinbarung sind Fertiggetränke sowie der Verkauf sämtlicher Produkte in Starbucks-Cafes. Nestlé verspricht sich von dem Zukauf eine Stärkung seines Geschäfts in Nordamerika.
Foto: REUTERSCerealien
Mit dem US-Lebensmittelhersteller General Mills gründete Nestlé in den 1990er-Jahren das 50/50-Joint-Venture Cereal Partners Worldwide (CPW). Das Gemeinschaftsunternehmen bedient den Markt für Frühstücksgetreideprodukte außerhalb der USA.
Foto: REUTERSFertigprodukte
1947 fusionierte Nestlé mit der Maggi AG. Neben Brühwürfeln und Flüssigwürze werden unter dem Namen Maggi bis heute vor allem Instantsuppen- und Gerichte vertrieben. Andere bekannte Nestlé-Marken der Fertigsparte sind beispielsweise der Nudelproduzent Buitoni und die Öl- und Soßenmarke Thomy.
Foto: REUTERSMehr Fertigprodukte
In den Tiefkühlmarkt stieg Nestlé 1963 durch den Kauf der schwedischen Findus AG ein. Heute ist Findus allerdings nur noch in der Schweiz eine reine Nestlé-Marke. Darüber hinaus gehört etwa der westfälische Fleischwaren-Hersteller Herta zum Schweizer Konzern. Über die Tochterfirma Buitoni war Nestlé außerdem in den Pferdefleischskandal von 2013 verwickelt, die betroffenen Produkte wurden vom Markt genommen.
Foto: dpa Picture-AlliancePizza
2004 übernahm die deutsche Nestlé zunächst 49 Prozent der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, 2010 stockte sie die Anteile auf 74 Prozent auf und übernahm so die Mehrheit an dem Unternehmen. Am 5. Januar 2010 gab Nestlé außerdem die Übernahme des Tiefkühlpizza-Geschäfts des US-Nahrungsmittelkonzerns Kraft Foods für 3,7 Milliarden US-Dollar bekannt. Nestlé ist damit Weltmarktführer bei Tiefkühlpizzen.
Foto: dpaEis
Auch beim Speiseeis heißt die Nummer eins am Weltmarkt: Nestlé. 2002 übernahm der Konzern in Deutschland die Schöller-Holding und so auch Schöller- und Mövenpick-Eis. In den USA besitzt Nestlé außerdem die Rechte am Vertrieb der Marke Häagen-Dazs.
Foto: REUTERSSüßwaren
Bereits 1929 schlossen sich die Schokoladenproduzenten Peter, Cailler, Kohler und Nestlé zusammen, der Beginn von Nestlés Süßwarenimperium. Marken aus aller Welt gehören den Schweizern, in Deutschland bekannt sind beispielsweise Kitkat, Lion, Rolo, Smarties oder After Eight. Der Schokoriegel mit dem „Big Break“ wurde unfreiwillig auch namensgebend für eine Social-Media-Kampagne gegen die Abholzung des Regenwaldes. Die „Anti-Kitkat-Kampagne“ setzte 2010 durch, dass Nestlé für den Bezug von Palmöl deutlich strengere Standards einführte.
Foto: APUSA-Geschäft steht zur Disposition
Doch mit dem Süßigkeitengeschäft in den USA könnte Nestlé bald abschließen: Die Sparte wächst zu langsam, hat eine miserable Gewinnmarge und passt nicht zum neuen, gesünderen Image. Der neue deutsche Chef, Ulf Mark Schneider, prüft daher einen Verkauf der Sparte – und nun macht auch Hedgefonds-Manager Daniel Loeb als neuer Aktionär Druck.
Foto: APTiernahrung
Auch Tiernahrung ist eine eigene Sparte bei Nestlé – und bringt dem Konzern mehr Umsatz und Gewinn ein als die Süßwarensparte. Zu den Marken gehören beispielsweise Purina, Felix und Friskies.
Foto: dpaKritik an Lieferketten
2015 reichten Käufer von Katzenfutter in den USA eine zivilrechtliche Sammelklage gegen zwei US-Töchter von Nestlé ein – kritisiert wurden die Arbeitsbedingungen innerhalb der Lieferkette. In einer Untersuchung kam Nestlé 2015 zu dem Ergebnis, dass es „Hinweise auf Zwangsarbeit, Menschenhandel und Kinderarbeit“ in selbiger gebe. Der Konzern kündigte Konsequenzen an.
Foto: dpaL’Oréal
1974 erwarb das Unternehmen 51 Prozent an der Holdinggesellschaft Gesparal, die wiederum 53,7 Prozent der Aktien des Kosmetikunternehmens L’Oréal hielt. Nach einer Fusion von Gesparal und L'Oréal 2004 hält Nestlé noch 23,3 Prozent des Unternehmens.
Foto: REUTERSWasser
In den Neunzigerjahren stieg Nestlé in den Mineral- und Tafelwassermarkt ein. Heute gehören zu dem Konzern Marken wie Perrier, San Pellegrino oder Vittel. Der Konzern wurde wiederholt dafür kritisiert, insbesondere in der Dritten Welt Grundwasser in armen Gegenden abzupumpen und in Flaschen teuer zu verkaufen – Nestlé selbst widerspricht solchen Darstellungen.
Foto: REUTERS
Im Kern geht es dem Aktivisten darum, dass Schneider die Gewinnmarge erhöht. Die stagnierte zuletzt bei rund 15 Prozent vom Umsatz, was zum einen am geringen Wachstum in Schwellenländern und der mauen Wirtschaftslage in Westeuropa lag. Zum anderen verweigerten sich Verbraucher zunehmend den Fertigsuppen und Süßigkeiten des Marktführers. Der Verwaltungsrat von Nestlé hatte den ehemaligen Fresenius-Chef Schneider geholt, damit er genau dieses Problem angeht und die Schweizer stärker in Richtung gesunde Lebensmittel treibt.
So hatte Nestlé auch bereits begonnen, in gesunde und damit margenstarke Lebensmittel zu investieren. Der Konzern übernahm im vergangenen Jahr etwa für 760 Millionen Euro die Mehrheit am israelischen Nahrungsmittelkonzern Osem, Marktführer bei vegetarischer Nahrung in Kontinentaleuropa. Erst vor wenigen Tagen beteiligte sich Nestlé an der in New York angesiedelten Firma Freshly, einem Anbieter von frisch zubereiteten Mahlzeiten.
Platz 10: Siemens
Der Technologiekonzern mit Sitz in Berlin und München rangiert mit 79,9 Milliarden Euro auf Platz 10 der umsatzstärksten Unternehmen in Europa. Für Siemens-Mitarbeiter gab es jüngst allerdings schlechte Nachrichten: Trotz Anhebung der Jahresprognose für 2017 und starker Zahlen im ersten Quartal plant Siemens eine „gezielte Effizienzverbesserungen in einzelnen Geschäften“ – was nichts anderes meint, als das über die nächsten Jahre 1700 Stellen im Konzern gestrichen werden. Weitere 1000 Jobs werden zu externen Dienstleistern oder innerhalb des Konzerns verlagert.
Quelle: EY Top 300 Europa – USA
Foto: REUTERSPlatz 9: Nestlé
Der Lebensmittelriese machte 2016 einen Umsatz von rund 82,4 Milliarden Euro, verfehlte aber sein Ziel eines organischen Wachstums von über fünf Prozent. Der Start ins Geschäftsjahr 2017 fiel eher durchwachsen aus – Nestlé bekommt den Trend zu frischen Zutaten und weg von Fertigprodukten zu spüren. Analysten hoffen nun, dass die Schweizer unter ihrem neuen Chef Mark Schneider zu alter Kraft zurückfindet. Zum Jahresbeginn kündigte Schneider Einsparungen an, um die Profitabilität zu steigern.
Foto: dpaPlatz 8: BMW
Der Münchener Premium-Autobauer kommt mit rund 94,2 Milliarden Euro Umsatz auf Platz acht. Mobilität der Zukunft hin oder her: BMW-Chef Harald Krüger setzt zunächst weiter auf Dieselmotoren. Noch gebe es keinen Einbruch in der Diesel-Nachfrage. 2017 will BMW 100.000 Elektroautos oder Plug-In-Hybride verkaufen. Im Vergleich: Tesla ist deutschlandweit im März mit 670 Neuzulassungen Marktführer bei Elektroautos – BMW mit 406 auf Platz zwei.
Foto: REUTERSPlatz 7: Fiat Chrysler
Fiat übernahm 2014 Chrysler, wodurch Fiat Chrysler entstand. 2016 belegte der italienisch-amerikanische Autobauer mit Sitz in Amsterdam mit rund 111 Milliarden Euro Umsatz Platz sieben. Der Konzern profitiert besonders durch den Absatzanteil teurer Autos wie den Geländewagen der Marke Jeep. Konzernchef Sergio Marchionne rechnet für 2017 mit 115 bis 120 Milliarden Euro.
Foto: REUTERSPlatz 6: Total
Das französische Mineralölunternehmen verteidigt mit einem Umsatz von 115,6 Milliarden Euro seinen sechsten Platz im europäischen Ranking. Für Ölkonzerne weltweit bedeutete der Wiederanstieg des Ölpreises zuletzt das Ende einer dreijährigen Leidenszeit.
Foto: dpaPlatz 5: Glencore
Des einen Leid, des anderen Freud: Wie andere Rohstoffhändler hat der schwankende Ölpreis auch Glencore satte Gewinne beschert. 2016 machten die Schweizer so einen Umsatz von 138,2 Milliarden Euro – und sorgten außerdem für 2017 vor: Ende des Jahres sicherte sich Glencore gemeinsam mit dem katarischen Staatsfonds für elf Milliarden Dollar einen 19,5-Prozent-Anteil am russischen Ölkonzern Rosneft. Für die Schweizer springen zudem die Vermarktungsrechte für 220.000 Barrel Öl heraus.
Foto: REUTERSPlatz 4: Daimler
Der Stuttgarter Autobauer nimmt mit 153.3 Milliarden Euro Platz vier ein. Mercedes verzichtete in den USA jüngst auf einen Antrag für die Zulassung von Dieselmodellen für 2017. Auch drohen in den USA wegen angeblicher Manipulation von Abgaswerten noch Geldstrafen. Wie BMW will man sich aber auch bei Daimler nicht vollständig vom Diesel trennen.
Foto: dpaPlatz 3: BP
Trotz eines Umsatzes von rund 165,4 Milliarden Euro – 2016 enttäuschte BP die Anleger noch. Das soll sich im laufenden Geschäftsjahr ändern: Die Briten kalkulieren für 2017 im Schnitt mit einer Ölpreisspanne zwischen 50 und 55 Dollar – und wollen acht neue Förderprojekte starten, so viele noch nie in einem Jahr.
Foto: REUTERSPlatz 2: Royal Dutch Shell
Einem Ölkonzern gehört auch Platz zwei im Ranking. Und auch bei Royal Dutch Shell ist damit zu rechnen, dass Ende des laufenden Jahres noch ein besseres Ergebnis zu Buche steht als die 211,1 Milliarden Euro Umsatz in 2016 – immerhin noch ein Krisenjahr. Beim Gewinn konnten sich die Niederländer zum Jahresauftakt 2017 bereits deutlich steigen: Dank steigender Ölpreise stieg auch der Gewinn im ersten Quartal um satte 142 Prozent.
Foto: REUTERSPlatz 1: Volkswagen
Während in den USA die Tech- und Gesundheitskonzerne dominieren, sind es in Europa nach wie vor die Automobil- und Energiekonzerne. Passend dazu verdrängt Volkswagen den Ölkonzern Shell von Platz eins. Trotz Dieselskandal stand 2016 in Wolfsburg ein Umsatz von rund 217,3 Milliarden Euro zu Buche.
Foto: dpa
Parallel dazu wird die breite Produktpalette überarbeitet. Vor knapp drei Jahren trennte sich Nestlé von den Babynahrungsmarken Alete und Milasan. 2016 packten die Schweizer die Speiseeismarken Mövenpick und Schöller in ein Joint Venture mit dem britischen Wettbewerber R&R Ice Cream, das womöglich an die Börse gehen soll. Die Schweizer prüfen zudem den Verkauf des Süßwarengeschäfts in den USA. Die Sparte setzte 2016 rund 800 Millionen Euro um – zu wenig, wie es im Unternehmen heißt.
Einer Forderung des aktivistischen Investors wird Schneider aber wohl eher nicht nachkommen. Loeb wünscht sich, dass Nestlé seine 23-Prozent-Beteiligung am französischen Kosmetikriesen L’Oréal verkauft. Auch diese Idee ist in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert worden. Nestlé ist seit 1974 an L’Oréal beteiligt. Kooperierten die beiden Konzerne anfangs noch über einige Gemeinschaftsunternehmen miteinander, so ist L’Oréal für Nestlé heute nur noch ein sehr lohnendes Finanzinvestment. L’Oréal schüttete an Nestlé zuletzt zwischen 350 und 430 Millionen Euro Dividende jährlich aus. Schneider nannte das Investment im Februar ein „strategisches Asset“ das „brillante finanzielle Ergebnisse“ liefere.
Dafür aber gibt der Nestlé-Chef an anderer Stelle klein bei. Schneider verkündete, kurz nachdem Loeb es gefordert hatte, dass Nestlé bis Mitte 2020 eigene Aktien im Wert von 20 Milliarden Franken zurückkauft. Losgehen soll es sofort, doch ein großer Teil der Transaktion dürfte auf die Jahre 2019 und 2020 fallen. Im Februar hatte Schneider noch erklärt, es gebe keine Überlegungen für einen Aktienrückkauf. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass der Vorstoß von Schneider eine Reaktion auf Loeb ist. „Eine Bewilligung der Schweizer Börse für einen Aktienrückkauf in dieser Größenordnung ist nicht 48 Stunden erhältlich“, heißt es in einem Kommentar von Barclays Capital.
Schön für Loeb: Unter Investoren ist der Eindruck entstanden, Nestlé habe dem Druck des US-Hedgefonds prompt nachgegeben. Ob Schneider das auf sich sitzen lässt, bleibt abzuwarten. Vielleicht sollten sich die beiden Ausdauersportler zum Wettsegeln auf dem Genfer See verabreden, sich aussprechen und anschließend drüber lachen.