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QuartalszahlenABB kämpft im zweiten Quartal mit Gegenwind

Die Rohstoffpreise und Überkapazitäten schmälern den operativen gewinn des Elektrokonzerns ABB. 20.07.2017 - 06:57 Uhr

ABB electrical transformer plant in St. Louis, Missouri, U.S. on July 6, 2017. The facility is among several manufacturers that are major steel users. REUTERS/David Lawder

Foto: REUTERS

Der Elektrokonzern ABB kommt nicht auf Touren. Höhere Rohstoffpreise und Überkapazitäten in der Branche drückten den operativen Gewinn im zweiten Quartal 2017 um sieben Prozent auf 1,042 Milliarden Dollar, wie das Schweizer Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verdiente ABB zwar mehr. Der Anstieg des Reingewinns um 29 Prozent auf 525 Millionen Dollar war aber vor allem geringeren Restrukturierungskosten geschuldet. Analysten hatten mit 580 Millionen Dollar etwas mehr erwartet.

Auch der kurzfristige Ausblick des Siemens-Rivalen fiel durchwachsen aus. Die Konjunkturlage und die geopolitischen Entwicklungen sorgten weiterhin für ein unsicheres Umfeld, hieß es. 2017 werde ein Übergangsjahr. Konzernchef Ulrich Spiesshofer will nun weiter an der Sparschraube drehen.

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