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Für E-AutosPorsche will 1200 neue Stellen schaffen

Für den Bau seines ersten reinen Elektroautos will Porsche 1200 neue Mitarbeiter einstellen. Spekulationen, dass der Sportwagenbauer einen eigenen Börsengang plane, widersprach das Unternehmen am Donnerstag. 18.10.2018 - 19:28 Uhr aktualisiert

Porsche steckt in den kommenden Jahren sechs Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektroautos. Bis 2025 sollen mehr als die Hälfte der Neuzulassungen des Autobauers elektrisch fahren.

Foto: dpa

Der Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte. Das Auto, das auf dem ersten Elektromodell Taycan basiert, wurde im Frühjahr als Konzept beim Genfer Autosalon vorgestellt.

Porsche will mit dem Taycan im kommenden Herbst sein erstes reines Elektromodell auf den Markt bringen. Bis dahin sollen 1200 neue Mitarbeiter eingestellt werden, etwa 200 der Stellen sind bereits besetzt. In Stuttgart arbeiteten zuletzt 11 000 der 31 200 Porsche-Mitarbeiter. Bis 2025 soll mehr als die Hälfte der neu zugelassenen Porsche-Modelle mit Elektroantrieb unterwegs sein. Bis 2022 steckt der Sportwagenbauer sechs Milliarden Euro in die Entwicklung und Produktion von Elektroautos.

Außerdem stellte das Unternehmen am Donnerstag klar, dass es im Moment keine eigene Börsennotierung vorbereitet. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller widersprach damit Spekulationen, die nach Äußerungen von Finanzchef Lutz Meschke aufgekommen waren. Meschke hatte gesagt, das Beispiel der Fiat-Sportwagenbeteiligung Ferrari zeige, welche positiven Auswirkungen ein Schritt an die Börse in der aktuellen Transformationsphase der Branche haben könne.

Zum Absatz in China erklärte das Unternehmen, das Land sei weiter sein größter Einzelmarkt. "Dort konnten wir ein Wachstum von vier Prozent auf 56.254 Fahrzeuge verzeichnen." Angesichts dieser Zahlen gehe man davon aus, den Rekordwert des vergangenen Jahres noch einmal zu erreichen.

dpa
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