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Werk für Caro-KaffeeNestlé streicht 380 Stellen und schließt deutsches Werk

Nestlé macht Ernst und zieht Konsequenzen aus dem wachsenden Wettbewerbsdruck. Der Lebensmittelkonzern schließt in Deutschland gleich zwei Standorte. 380 Arbeitsplätze werden wegfallen. 17.12.2018 - 10:50 Uhr

Nestlé will das Caro-Werk im baden-württembergischen Ludwigsburg schließen.

Foto: dpa

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé streicht angesichts von Wettbewerbsdruck Hunderte Stellen in Deutschland. Nach langen Verhandlungen mit Gewerkschaften und Betriebsräten habe man Bedingungen für den Abbau von 380 Arbeitsplätzen beschlossen, teilte Nestlé Deutschland am Montag in Frankfurt mit.

Demnach werden das Caro-Werk im baden-württembergischen Ludwigsburg und ein Lebensmittel-Labor im bayerischen Weiding zum Jahresende geschlossen. Die Werke im nordrhein-westfälischen Lüdinghausen und bayerischen Biessenhofen, in denen Nestle Maggi beziehungsweise Babynahrung produziert, sollen 2019 neu aufgestellt werden.

Nestlé hatte im Juni mitgeteilt, das Werk in Ludwigsburg, in dem Caro-Kaffe hergestellt wird, mit rund 100 Mitarbeitern zu schließen. Die Nachfrage nach dem löslichen Ersatzkaffe sinke, weshalb das Werk nicht ausgelastet sei. Die Produktion soll auf andere Standorte verteilt werden.

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Die Analyse von Lebensmitteln in Weiding soll künftig in anderen deutschen und ausländischen Standorte stattfinden. Nestlé wolle in den deutschen Werken die Kosten senken.

Bei den Stellenstreichungen gebe es keine betriebsbedingten Kündigungen, teilte das Unternehmen nun weiter mit. Es sei ein „außergewöhnlich gut ausgestatteter Sozialplan“ ausgehandelt worden, sagte Ralf Hengels, Personalvorstand bei Nestlé Deutschland. Betroffene Mitarbeiter könnten Anfang Februar in eine Transfergesellschaft wechseln. Die Beschäftigten sollten auf Betriebsversammlungen Ort über Details, etwa zu Abfindungen, Weiterbildungen und Alterteilszeit, informiert werden.

dpa
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