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VermögensverwaltungDWS will Fondsplattform IKS verkaufen

Mit der französischen Private-Equity-Gesellschaft Blackfin Capital Partners soll es bereits fortgeschrittene Gespräche geben. Abgeschlossen sind die Verhandlungen noch nicht. 07.05.2021 - 13:22 Uhr

Plattformen wie die IKS der DWS Group bieten Investoren Zugang zu Anlageprodukten - etwa zu börsengehandelten Fonds.

Foto: imago images/Hannelore Förster

Die Fondssparte der Deutschen Bank, die DWS Group, will ihre Fondsplattform IKS verkaufen. Mit der französischen Private-Equity-Gesellschaft Blackfin Capital Partners gibt es bereits fortgeschrittene Gespräche, sagen nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Blackfin und DWS seien derzeit in abschließenden Gesprächen über einen möglichen Deal, hieß es. Die Buyout-Firma erwäge einen Deal in der Größenordnung von 300 Millionen Euro für eine Mehrheitsbeteiligung. Allerdings seien die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen.

DWS, eine der größten Fondsgesellschaften Europas, könnte in den nächsten Wochen eine Einigung bekannt geben. Bislang gibt es noch keine finalen Vereinbarungen. DWS lehnte eine Stellungnahme ab, Blackfin reagierte nicht sofort auf eine Anfrage.

Im Finanzinfrastruktur-Sektor gab es in letzter Zeit zahlreiche Eigentümerwechsel. Plattformen wie IKS bieten Investoren Zugang zu Anlageprodukten wie etwa börsengehandelten Fonds. Für Fondsmanager bieten sie Buchhaltungs- und Verwaltungsdienstleistungen an.

Bereits im vergangene Jahr war darüber berichtet worden, dass DWS den Verkauf eines Teils oder des gesamten Geschäfts erwägt.

Suche nach lohnenden Akquisitionen

Auf der anderen Seite ist die Fondsgesellschaft auf der Suche nach lohnenswerten Akquisitionen, um in die weltweite Top 10 vorzurücken.
Die Fondsplattform IKS betreut mehr als zwei Millionen Privatkunden mit einem verwalteten Vermögen von rund 115 Milliarden Euro. Nach Aussagen der Informantenkreise solle die DWS planen einen Anteil zu behalten.

bbg
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