1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Banken
  4. UBS: UBS-Chef Ermotti plant Rücktritt wohl für April 2027

UBSUBS-Chef Ermotti plant Rücktritt wohl für April 2027

Einem Bericht zufolge steht ein Chefwechsel bei der Schweizer Bank UBS an: Demnach will CEO Sergio Ermotti im April 2027 zurücktreten. 13.01.2026 - 09:26 Uhr
Sergio P. Ermotti, Chef der Schweizer Bank UBS, plant laut wohl seinen Rücktritt. Foto: dpa

Der Chef der Schweizer Großbank UBS, Sergio Ermotti, plant einem Bericht der Zeitung „Financial Times“ zufolge seinen Rücktritt für April 2027. Als einer der wahrscheinlichsten Nachfolger für Ermotti habe sich Asset-Management-Chef Aleksandar Ivanovic herauskristallisiert, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht unter Berufung auf Insider weiter. Die übrigen führenden Kandidaten seien die Co-Leiter des Wealth Managements, Iqbal Khan und Robert Karofsky. Auch Bea Martin, die im Oktober zur operativen Chefin (Chief Operating Officer) ernannt wurde, gelte als Anwärterin. Die UBS wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Ermotti war im April 2023 an die Spitze der UBS zurückgekehrt, um die Notübernahme und Integration der Rivalin Credit Suisse zu leiten. Der 1960 geborene Manager hatte die Großbank bereits von 2011 bis 2020 geführt und wurde aufgrund seiner Erfahrung bei der Sanierung der Bank nach der globalen Finanzkrise zurückgeholt. Ermotti hatte 2024 zugesagt, die Bank mindestens bis zum Abschluss der Integration Ende 2026 oder Anfang 2027 zu führen. Letzten Angaben zufolge will der größte weltweite Vermögensverwalter für Millionäre und Milliardäre die Integration bis Ende 2026 „im Wesentlichen“ abschließen.

Dem Zeitungsbericht zufolge hat der UBS-Verwaltungsrat unter Präsident Colm Kelleher den Zeitplan für den Rücktritt von Ermotti noch nicht definitiv festgelegt. Dies bedeute, dass sich das Datum noch ändern könnte, hieß es. Der Bericht erscheint zu einer Zeit, in der die UBS gegen Vorschläge der Schweizer Regierung für strengere Kapitalanforderungen kämpft. Ermotti hatte Ende wiederholt erklärt, die von der Regierung vorgeschlagenen Bilanzvorgaben seien für die Bank nicht akzeptabel.

Die Aktie der Großbank hat sich seit der Übernahme der zusammengebrochenen Credit Suisse mehr als verdoppelt und allein im vergangenen Jahr rund ein Drittel zugelegt.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick