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TourismuskonzernTUI will Expansion mit Fonds für Investoren finanzieren

Wegen hoher Schulden will Reise-Gigant TUI die künftige Expansion anders finanzieren: Statt etwa neue Hotels wie bisher weitgehend selbst zu bezahlen, möchte das Unternehmen nun vor allem Gelder von Investoren nutzen.Rüdiger Kiani-Kreß 05.01.2022 - 11:17 Uhr

Das TUI-Logo vor der Firmenzentrale.

Foto: dpa

Der angeschlagene Tourismuskonzern TUI will wegen seiner hohen Schulden die künftige Expansion anders finanzieren. Dies erklärte TUI-Strategievorstand Peter Krüger gegenüber der Wirtschaftswoche. Statt etwa neue Hotels wie bisher weitgehend selbst zu bezahlen, möchte das Unternehmen nun vor allem Gelder von Investoren nutzen. Die Pläne sind bereits weit gediehen.

Wie Krüger der WirtschaftsWoche bestätigte, legt die TUI dafür gerade eigene Fonds auf. „Genug Geld ist im Markt und wir haben bereits sehr konkrete Interessenten“, sagte der Manager, der bis 2017 als Investmentbanker bei der Deutschen Bank arbeitete.

Die Einzelheiten will Krüger in den kommenden Wochen vorstellen. Laut Schätzungen plant TUI in den kommenden Jahren mehr als 100 neue Häuser und bis zu einem halben Dutzend neue Kreuzfahrtschiffe. Deren Kosten von bis zu 150 Millionen pro Hotel oder die gut 600 Millionen pro Schiff verschlangen vor der Coronakrise pro Jahr 600 Millionen Euro. Dies könne die TUI wegen ihrer Schulden nicht mehr leisten.

TUI

Kann dieser Strategieschwenk überhaupt gelingen?

von Rüdiger Kiani-Kreß

Das neue System sieht Krüger als „Win-Win-Konstellation“. Dabei suche TUI ein angefangenes oder fertiges Hotel oder stößt einen Neubau an. Dann plant das Unternehmen den Betrieb so, dass er gut zu einer TUI-Marke passt, betreibt das Hotel und überlässt die Rendite einer Finanzierung den Geldgebern. „Unsere Integration nimmt für Investoren den überwiegenden Teil des Risikos heraus“, wirbt Krüger. Denn die TUI vermarkte die Zimmer nicht nur, so wie Hilton, Accor oder andere Hotelkonzerne: „Wir können dank unserer Airline und der Veranstalter auch dafür sorgen, dass die Kunden an den entsprechenden Ferienort gelangen.“

Lesen Sie hier die große Analyse: TUI plant für eine krisenfeste Zukunft – auf einer Inselgruppe vor Afrika.

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