1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Handel
  4. Großhandel: Metro will ab 2030 über 40 Milliarden Euro Umsatz machen

GroßhandelMetro will ab 2030 über 40 Milliarden Euro Umsatz machen

Der Großhändler konzentriert sich noch stärker auf die Belieferung von Gastronomen und Hoteliers. Metro-Chef Greubel setzt auf weitere Verschlankung. 26.01.2022 - 11:29 Uhr

Der Vorstandsvorsitzende der Metro stellte am Mittwoch die Langfristziele des Konzerns vor.

Foto: dpa

Der Großhandelskonzern Metro will sein Online-Geschäft ausbauen und sich stärker auf Profi-Kunden wie Gastronomen und Hoteliers ausrichten. Damit wolle Metro Umsatz und Ertrag ankurbeln, kündigte der neue Metro-Chef Steffen Greubel am Mittwoch in Düsseldorf an. Der Umsatz solle bis 2030 auf über 40 Milliarden Euro und der operative Ertrag (Ebitda) auf über zwei Milliarden Euro wachsen, sagte Greubel.

Der Umsatz in der Belieferung von Restaurants und Hotels solle sich bis zum Jahr 2030 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/2021 mehr als verdreifachen. Dazu soll auch mehr Personal eingesetzt werden.

Der Umsatz des Online-Shops Metro Markets solle auf mehr als drei Milliarden Euro erhöht werden, wie Greubel sagte. Die Dividendenpolitik bleibe dabei unverändert: Es sollen weiterhin 45 bis 55 Prozent des Gewinns ausgeschüttet werden

Der ehemalige Würth-Manager Greubel steht seit Mai an der Spitze des Metro-Konzerns, den sein Vorgänger Olaf Koch auf den Großhandel rund um Lebensmittel ausgerichtet hatte. Koch verkaufte die Warenhauskette Kaufhof und die Real-Supermärkte, spaltete die Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn ab.

Greubel will im weit verzweigten Metro-Reich aufräumen und hatte angekündigt, einen Rückzug aus einzelnen Ländern zu prüfen. Anfang August gab Metro den japanischen Markt auf, im September den in Myanmar, jüngst folgte der Rückzug aus Belgien und Indien.

Im laufenden Geschäftsjahr 2021/22 erwartet Greubel ein Wachstum des Gesamtumsatzes von drei bis sieben Prozent. Metro soll damit wieder das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreichen. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) werde aber auch aufgrund von Investitionen in die Digitalisierung stagnieren und auf dem Niveau des vergangenen Geschäftsjahres von rund 1,18 Milliarden Euro liegen.

Großaktionär des ehemaligen Dax-Konzerns Metro ist der tschechische Unternehmer Daniel Kretinsky, der rund 40,6 Prozent der Anteile hält.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick