1. Startseite
  2. Technologie
  3. Digitale Welt
  4. Mobilfunk: Gewinnbringer der Telekom unter Druck – Harter Wettbewerb belastet T-Mobile US

MobilfunkGewinnbringer der Telekom unter Druck – Harter Wettbewerb belastet T-Mobile US

Die Telekom-Tochter hat zuletzt weniger Umsatz gemacht und erwartet für 2023 weniger neue Kunden. Analysten hoffen auf eine Trendwende. 01.02.2023 - 16:38 Uhr

Bei der Telekom-Tochter wandern aktuell mehr Kunden ab als bei der Konkurrenz.

Foto: dpa

Die Telekom-Tochter T-Mobile US bekommt den scharfen Wettbewerb auf dem amerikanischen Markt zu spüren. Zwar stieg die Zahl der Neu-Vertragskunden im vierten Quartal um 927.000, wie die Tochter der Deutschen Telekom am Mittwoch mitteilte. Doch der Umsatz schrumpfte um 2,5 Prozent und blieb mit 20,27 Milliarden Dollar hinter der Markterwartung von 20,6 Milliarden Dollar zurück. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) legte im vierten Quartal um rund acht Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zu.

Die US-Tochter hat sich wiederholt als Wachstumstreiber für den Bonner Konzern erwiesen und ihre Prognosen zuletzt zwei Mal in Folge angehoben. Doch T-Mobile US spürt die Konkurrenz durch die größeren Rivalen AT&T und Verizon, die Kunden mit hohen Rabatten locken. Dies brockte T-Mobile eine monatliche Abwanderungsrate von 0,92 Prozent ein, eine der höchsten der Branche. Die beiden Konkurrenten kommen auf Werte von 0,84 beziehungsweise 0,89 Prozent.

Auf dieser Basis äußerte sich T-Mobile zurückhaltend über das Kundenwachstum. 2023 würden voraussichtlich fünf bis 5,5 Millionen Nutzer hinzukommen, nach einem Plus von 6,4 Millionen im Vorjahr.

Analysten ließen sich von diesem Ausblick aber nicht aus der Ruhe bringen. Das Unternehmen starte meist konservativ in ein Jahr und hebe die Prognosen in den darauffolgenden Monaten sukzessive an. Den um die Einnahmen aus dem auslaufenden Geräteleasing-Geschäft bereinigte Gewinn sieht T-Mobile bei 28,7 bis 29,2 Milliarden Dollar. Bezogen auf den Mittelwert sei dies ein Plus von zehn Prozent.

Unabhängig davon lieferte der Mobilfunker zunächst keine neuen Informationen zu den finanziellen Folgen des jüngsten Datenlecks. Hacker hatten persönliche Daten von möglicherweise 37 Millionen Kunden erbeutet. Vor etwa zwei Jahren hatten Diebe Informationen über schätzungsweise 76,6 Millionen Kunden gestohlen. Das Unternehmen musste daraufhin 350 Millionen Dollar Strafe zahlen und weitere 150 Millionen Dollar in verbesserte Cyber-Sicherheit investieren.

Mehr: Hacker attackieren US-Telekom-Tochter – Daten von 37 Millionen Kunden über Wochen gestohlen

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick