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Bitcoin-Kurs aktuellGeopolitische Spannungen treiben Bitcoin Richtung 100.000-Dollar-Marke

Der Bitcoin-Kurs springt wieder über die 97.000-Dollar-Marke. Nun rücken die psychologisch wichtigen 100.000 Dollar in den Fokus. Aktuelle News von heute im Bitcoin-Newsblog.Sören Imöhl 15.01.2026 - 11:59 Uhr

Aktuelle News und die neuesten Nachrichten von heute zu Bitcoin und zum aktuellen Kurs im Überblick.

Foto: REUTERS

15. Januar 2026 – Geopolitische Spannungen treiben Bitcoin Richtung 100.000-Dollar-Marke

Die Verschärfung der geopolitischen Lage im Nahen Osten und Lateinamerika sorgt derzeit für eine steigende Nachfrage nach digitalen Sachwerten. Am Mittwoch konnte der Bitcoin-Kurs seinen Aufwärtstrend fortsetzen und knüpfte an die Dynamik der vergangenen Tage an.

Dieser Zuwachs ist primär auf die Sorge vor Instabilitäten in der Region am Persischen Golf zurückzuführen. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, profitiert die wichtigste Kryptowährung aktuell signifikant von der angespannten Situation im Iran. Während das Regime in Teheran gewaltsam gegen Proteste vorgeht, schürt parallel dazu ein US-Militärschlag gegen Venezuela zusätzliche Unsicherheit an den globalen Märkten. In diesem Umfeld rückt Bitcoin verstärkt als vermeintlich sicherer Hafen in den Fokus der Anleger, ähnlich wie es bei den Rekordläufen von Gold und Silber zu beobachten ist.

Trotz der jüngsten Kursgewinne mahnen Experten zur Vorsicht bei der Interpretation der Daten. Laut Einschätzung des Analysten Timo Emden von Emden-Research sind die aktuellen Bewegungen weniger ein Ausdruck neuer fundamentaler Stärke, sondern vielmehr eine direkte Reaktion auf das angespannte globale Umfeld. Bereits in der Nacht zum Dienstag war der Bitcoin kurzzeitig über 96.000 Dollar gestiegen und hatte damit den höchsten Stand seit Mitte November erreicht, bevor eine leichte Konsolidierung einsetzte.

Für einen nachhaltigen Ausbruch über die psychologisch wichtige Marke von 100.000 Dollar bedarf es jedoch weiterer Impulse vonseiten der Geldpolitik. Zusätzlich zu der geopolitischen Gemengelage betonten Analysten die Bedeutung der US-Notenbank Fed. Solange keine zusätzlichen Zinssenkungen signalisiert werden, bleibt die Aufwärtsbewegung nach Ansicht von Emden lediglich taktischer Natur. Im vergangenen Jahr hatten sinkende Zinsen Bitcoin massiv gestützt und im Oktober auf ein Rekordhoch von gut 126.000 Dollar getrieben. Tendenziell gewinnen Kryptowährungen, die keine laufenden Erträge wie Zinsen ausschütten, in einem Niedrigzinsumfeld an Attraktivität. Ob Bitcoin diese Höchststände erneut angreifen kann, hängt somit maßgeblich davon ab, ob die US-Zinspolitik in den kommenden Monaten für den nötigen Rückenwind sorgt.

Zuletzt lag Bitcoin laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 96.750 Dollar (Stand: 11:55 Uhr)

5. Januar 2026 – Bitcoin-Kurs steuert auf den fünften Handelstag im Plus zu

Der Bitcoin-Kurs hat seine Aufwärtsbewegung zum Wochenauftakt fortgesetzt. Am Montag gewann die wichtigste Digitalwährung auf der Handelsplattform Bitstamp rund zwei Prozent und stieg auf etwa 93.200 Dollar. Sollte der Kurs das Niveau bis zum Handelsschluss halten, wäre es der fünfte Handelstag in Folge mit Kursgewinnen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Nach dem verhaltenen Start ins Vorjahr zeigt sich der Bitcoin-Kurs damit deutlich erholt. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus inzwischen auf rund sechs Prozent. 2025 hatte die Kryptowährung noch etwas mehr als sechs Prozent eingebüßt. Nach Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg war es erst das vierte Jahr mit einem Kursrückgang seit der Einführung des Bitcoin im Jahr 2009. Langfristig fällt die Bilanz allerdings eindeutig aus: Alleine in den vergangenen zehn Jahren legte Bitcoin um mehr als 21.000 Prozent zu. Der Kurs hat sich damit in diesem Zeitraum mehr als verhundertfacht.

Derweil dominiert Bitcoin weiterhin klar den Krypto-Markt.: Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,8 Billionen Dollar vereint Bitcoin weiterhin den Großteil des gesamten Kryptomarktes auf sich und macht damit gut 60 Prozent des gesamten Krypto-Marktes aus.

16. Dezember 2025 – Bitcoin-Kurs fällt kurzzeitig unter 86.000 Dollar

Der Bitcoin ist erstmals seit Anfang Dezember unter die Marke von 86.000 US-Dollar gefallen. In der Nacht zum Dienstag sank der Kurs zeitweise um mehr als vier Prozent auf rund 85.362 US-Dollar. Zwar erholte sich die Kryptowährung im Tagesverlauf leicht, doch die Stimmung am Markt bleibt fragil. Zu Wochenbeginn hatte der Bitcoin noch bei knapp 90.000 Dollar notiert. Vom Rekordhoch Anfang Oktober bei über 126.000 Dollar ist die Kryptowährung inzwischen rund 30 Prozent entfernt. Auch andere Kryptowährungen wie Ether und XRP stehen unter Druck.

Timo Emden von Analysehaus Emden Research nennt die Zurückhaltung vieler Investoren als Hauptgrund für den jüngsten Kursrückgang. Vor wichtigen Konjunkturdaten in dieser Woche und angesichts der unklaren geldpolitischen Perspektiven der US-Notenbank halten sich die Anleger zurück oder warten ab, was ihre Risikobereitschaft spürbar senkt.

Seit Wochen bewegt sich der Bitcoin-Kurs in einer Spanne zwischen 85.000 und 94.000 Dollar. Analysten sehen die Zone um 85.000 Dollar als wichtige Unterstützung. Falls diese fällt, könnte der Bitcoin erneut in Richtung seines Jahrestiefs von etwa 74.400 Dollar rutschen, das die Kryptowährung im April dieses Jahres erreichte.

11. Dezember 2025 – Federal Reserve senkt US-Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozent

Die anhaltende Sorge um die Schwäche des US-Arbeitsmarkts hat die Federal Reserve am Mittwoch zu ihrer dritten Zinssenkung in diesem Jahr veranlasst. Trotz weiterhin erhöhter Inflation rückte für die Notenbank die Gefahr eines nachlassenden Beschäftigungswachstums in den Vordergrund, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Gemeint ist insbesondere, dass sich die Schaffung neuer Jobs verlangsamen oder Stellen sogar wegfallen könnten. Für viele Europäer ist der Schritt dennoch eine gute Nachricht.

Der Grund: Mit der Entscheidung legte der Euro gegenüber dem Dollar spürbar zu und stieg auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober. Für Deutsche und andere Bürger der Eurozone, die eine Reise in die USA planen oder online in Dollar bezahlen, verbessert sich damit die Kaufkraft. Auch exportorientierte Unternehmen in Deutschland und Europa profitieren, weil ihre Waren in den Vereinigten Staaten tendenziell günstiger werden.

US-Verbraucher und Unternehmen hingegen müssen sich auf höhere Kosten einstellen. Für sie verteuern sich Auslandsreisen und Importe, die nicht in Dollar fakturiert sind. Der Offenmarktausschuss der Fed hatte das Leitzinsband am Mittwochnachmittag (Ortszeit) um 0,25 Prozentpunkte auf 3,5 bis 3,75 Prozent gesenkt – ein Schritt, den die Mehrheit der Volkswirte erwartet hatte. Seit September 2024 hat die Notenbank den Leitzins damit um insgesamt 1,75 Prozentpunkte reduziert.

Gleichzeitig wird die Entscheidungsfindung im geldpolitischen Führungsgremium zunehmend kontrovers. Während Fed-Chef Jerome Powell in früheren Jahren häufig einstimmige Beschlüsse präsentieren konnte, nehmen die Abweichler zu. In der Dezember-Sitzung stimmten nur neun der zwölf stimmberechtigten Mitglieder für den Zinsschritt. Commerzbank-Ökonom Bernd Weidensteiner sprach deshalb von „deutlichen Rissen“ im Gremium. Für das kommende Jahr setzt er kaum auf weitere Lockerungen: „Die Latte für zusätzliche Zinssenkungen liegt höher, wie Powell signalisiert hat. Wir rechnen in der nächsten Sitzung mit einer Pause.“

3. Dezember 2025 – Bitcoin springt über die 94.000-Dollar-Marke

Bitcoin hat seine Erholung am Mittwoch weiter ausgebaut. Im frühen Handel stieg die wichtigste Kryptowährung zeitweise über die Marke von 94.000 US-Dollar – der höchste Stand seit Mitte November, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Seit Dienstagmittag summiert sich der Anstieg damit auf rund 6000 Dollar beziehungsweise sieben Prozent.

Trotz des deutlichen Rebounds vom November-Tief knapp oberhalb der charttechnisch wichtigen 80.000-Dollar-Marke bleibt der Abstand zum Rekordhoch groß. Anfang Oktober hatte Bitcoin zeitweise mehr als 126.000 Dollar erreicht, bevor eine kräftige Korrektur einsetzte, in deren Verlauf das Krypto-Geld fast 40 Prozent einbüßte. Derartige Ausschläge sind für Bitcoin typisch: Im bisherigen Jahresverlauf schwankte die Handelsspanne zwischen rund 74.000 und gut 126.000 Dollar.

Seit Ende 2024 tritt der Kurs damit im Wesentlichen auf der Stelle – nach einer Phase extremer Überrenditen in den Jahren 2023 und 2024, als sich der Bitcoin-Preis mehr als verfünffachte. Auf Sicht von zehn Jahren beträgt das Plus rund 26.000 Prozent: Von etwa 360 Dollar im Dezember 2015 vervielfachte sich der Kurs auf das fast 260-Fache. Die Marktkapitalisierung aller Bitcoin beläuft sich laut Coinmarketcap aktuell auf knapp 1,9 Billionen Dollar. Damit bleibt Bitcoin die mit Abstand dominierende Kraft in einem Kryptomarkt, der insgesamt auf rund 3,2 Billionen Dollar geschätzt wird.

1. Dezember 2025 – Bitcoin fällt deutlich unter die 90.000-Dollar-Marke

Der Bitcoin-Kurs ist am Montagmorgen mit spürbarem Druck in die neue Woche gestartet. Auf der Handelsplattform Bitstamp rutschte die älteste und bekannteste Kryptowährung am Mittag um rund 5,5 Prozent auf kurzfristig unter die Marke von 85.000 US-Dollar ab. Damit weitete Bitcoin seine Verluste vom Wochenende aus und fiel auf das Niveau der Vorwoche zurück, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Erst am Freitag hatte sich der Bitcoin-Kurs noch bis auf 93.000 Dollar erholt. Mit dem erneuten Rückschlag nimmt die Distanz zum Rekordhoch von mehr als 126.000 Dollar, das Bitcoin Anfang Oktober markiert hatte, weiter zu. Seit Ende 2024 hat die Digitalwährung rund 8,5 Prozent an Wert verloren. Die zuletzt gesunkene Risikobereitschaft vieler Anleger machte sich zum Dezemberauftakt erneut bemerkbar. Aus Händlersicht bleibt vor allem die Marke von 80.000 Dollar entscheidend. Auf dieses Niveau war Bitcoin am 21. November gefallen – und hatte die Unterstützung damals verteidigt.

Bitcoins Marktkapitalisierung beläuft sich laut Coinmarketcap derzeit auf rund 1,7 Billionen US-Dollar und dominiert damit den globalen Kryptomarkt, dessen Gesamtwert auf knapp drei Billionen Dollar geschätzt wird.

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