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BaustoffkonzernHeidelberg Materials optimistisch trotz geschrumpftem Gewinn

Der Baustoffkonzern hat aufgrund der hohen Energiepreise im vergangenen Jahr weniger verdient. Für 2023 rechnet Konzernchef Dominik von Achten aber wieder mit Zuwächsen. 23.02.2023 - 08:54 Uhr

Der Konzern kämpft bei seiner stromintensiven Produktion wie die gesamte Schwerindustrie mit den hohen Energiepreisen.

Foto: HeidelbergCement AG

Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials hat im vergangenen Geschäftsjahr operativ weniger verdient, blickt aber zuversichtlich auf 2023. „Wir sind gut in das Jahr 2023 gestartet“, sagte Vorstandschef Dominik von Achten am Donnerstag.

Der Vorstand rechne mit einem weiteren Umsatzwachstum (bereinigt um Konsolidierungs- und Wechselkurseffekte) und einem Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs (RCO) zwischen 2,35 bis 2,65 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 11,9 Prozent auf rund 21,1 Milliarden Euro. Der operative Gewinn schrumpfte auf vergleichbarer Basis um 6,1 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro.

„Das vierte Quartal hat gezeigt, dass wir eine gute Basis für die weitere Entwicklung in diesem Jahr gelegt haben“, sagte von Achten. Die Schwankungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten blieben zwar hoch, aber die derzeitige Entspannung bei den Energiepreisen verschaffe dem Konzern etwas Luft. Zudem dürften die staatlichen Infrastrukturpläne den Rückgang im privaten Wohnungsbau kompensieren.

Der Konzern kämpft mit seiner stromintensiven Produktion wie die gesamte Schwerindustrie mit den hohen Energiepreisen. Die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise hätten 2022 die Bauaktivitäten und damit die Nachfrage nach Baustoffen wesentlich beeinträchtigt, erklärte der Konzern.

Eine negative Marktdynamik in vielen Schlüsselmärkten habe 2022 in allen Geschäftsbereichen zu einer deutlich schwächeren Absatzentwicklung als im Vorjahr geführt. Preisanpassungen in allen Konzerngebieten hätten diesen Mengenrückgang jedoch mehr als ausgleichen können.

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rtr
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