Kupferhütte: Aurubis verzeichnet Millionenschaden wegen Edelmetall-Diebstahl
Es wurden Vermögensgegenstände aus möglichen Straftaten im Wert von mehr als 20 Millionen Millionen Euro beschlagnahmt.
Foto: dpaEuropas größte Kupferhütte Aurubis ist mit Ermittlungen wegen organisiertem Bandendiebstahl im Millionenumfang konfrontiert. Im Rahmen der schon seit einiger Zeit laufenden Untersuchungen hätten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag einige Arbeitsplätze von Mitarbeitern sowie Fremdfirmen am Standort Hamburg durchsucht, teilte das Unternehmen mit.
Die Ermittler gingen dem Verdacht des gemeinschaftlichen Diebstahls von edelmetallhaltigen Zwischenprodukten nach, die im Produktionsprozess von Aurubis entstehen. Es seien Vermögensgegenstände aus möglichen Straftaten im Wert von mehr als 20 Millionen Millionen Euro beschlagnahmt worden. Die Höhe des Aurubis entstandenen Schadens werde noch ermittelt.
Aurubis teilte mit, man unterstütze Staatsanwaltschaft und Polizei schon seit mehreren Jahren bei den Ermittlungen, um an die Hintermänner des Diebstahls zu kommen. Die betroffenen Mitarbeiter seien umgehend freigestellt und den beschuldigten Beschäftigten von Fremdfirmen Werksverbot erteilt worden.
Ein Teil der Personen sei festgenommen worden und sitze nun in Untersuchungshaft. Nach den jetzigen Erkenntnissen könne Aurubis ausschließen, dass Lieferanten und Kunden geschädigt worden seien. Bei der Kupferproduktion fallen auch Edelmetalle an, unter anderem auch Gold.