Siemens Energy: Gamesa-Chef – Kommen bei der Beseitigung der Windturbinen-Probleme voran
Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit Problemen und hohen Verlusten.
Foto: ReutersDer Energietechnikkonzern Siemens Energy kommt bei der Behebung von Fehlern bei einigen Onshore-Windturbinen seiner Tochter Gamesa offenbar voran. Bei den jetzt an die Kunden gelieferten Windturbinen der Modelle 4X und 5X seien die Qualitätsprobleme beseitigt, schrieb Gamesa-Chef Jochen Eickholt am Freitag auf Linkedin. „Mit anderen Worten: Die festgestellten Probleme wurden behoben, und nun geht es darum, sie in den bereits installierten Windturbinen zu beseitigen.“ Gamesa werde auch wählerischer bei neuen Projekten sein und verstärkt darauf achten, dass diese profitabel seien.
Gamesa kämpft seit Jahren mit Problemen und hohen Verlusten. Eigentümer Siemens Energy hatte mehrfach das Management ausgetauscht und zuletzt den Sanierungsexperten Eickholt an die Spitze gesetzt. Der musste feststellen, dass die Probleme weit größer sind als angenommen.
Die hohen Verluste bei Gamesa verhageln einmal mehr die Bilanz. Siemens Energy selbst wird wegen der Probleme im laufenden Geschäftsjahr 2022/23 (per Ende September) mit rund 4,5 Milliarden Euro tief in die roten Zahlen rutschen.